Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 18. September 2019 

Glykoprotein


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Glykoproteine sind Makromoleküle die aus einem Protein und einer oder mehreren Kohlehydrat -( Zucker -)Gruppen bestehen. Die Kohlehydratgruppen werden gewöhnlich als Modifikation an Asparagin - Serin - Threonin - oder Hydroxylysin-Resten kovalent gebunden . Die gebundenen Kohlenhydratreste variieren stark in Grösse und reichen von Monosacchariden über Di- und Oligosaccharide bis zu Polysacchariden . Ihr Kohlenhydratanteil kann von wenigen Prozent Thyreoglobulin) bis zu 85% (Blutgruppensubstanzen) betragen. Typische sind Glukose Glykosamin Galaktose Galaktosamin Mannose Fruktose und Sialinsäure .

Glykoproteine sind in der Natur weit und man nimmt an dass es wahrscheinlich Proteine mit kovalent gebundenen Kohlenhydraten als Kohlenhydrat-freie gibt. Zuckerreste können bei der Proteinfaltung helfen bzw. die Stabilität der Proteine Häufig tragen Proteine die in den extrazellulären ragen ( Transmembranproteine ) Kohlehydratreste. Alle Exportproteine sowie Membranproteine sind oder waren während ihrer Biosynthese Glykoproteine. Glykoproteine spielen daher auch eine Rolle bei Erkennungsreaktionen durch das Immunsystem besonders in Säugetieren . Beispiele hierfür sind Antikörper und die Proteine des MHC die T-Zellen interagieren.

Lösungen von Glykoproteinen sind häufig sehr viskös . Im menschlichen Blutplasma wurden 60 verschiedene Plasmaproteine isoliert von lediglich Albumin und Präalbumin keine Zuckerreste haben.



Bücher zum Thema Glykoprotein

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Glykoprotein.html">Glykoprotein </a>