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Gniezno


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Gnesen (poln. Gniezno Aussprache etwa wie "Gnjesno" mit stimmhaften s ) liegt etwa 50 km östlich von ( Poznań ) ziemlich genau im Zentrum Polens in der Landschaft Großpolen . Ca. 73.000 Einwohner leben in der

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gnesen (poln. Gniezno Aussprache etwa wie "Gnjesno" mit stimmhaften s ) liegt etwa 50 km östlich von ( Poznań ) ziemlich genau im Zentrum Polens in der Landschaft Großpolen . Ca. 73.000 Einwohner leben in der

Gnesen (poln. Gniezno Aussprache etwa wie "Gnjesno" mit stimmhaften s ) liegt etwa 50 km östlich von ( Poznań ) ziemlich genau im Zentrum Polens in der Landschaft Großpolen . Ca. 73.000 Einwohner leben in der

Geschichte

Mittelalter

In Gnesen ist seit dem 8. eine Burg nachweisbar. Seit dem 9. Jh. es das politische Zentrum des sich allmählich Staates der Piasten . Im Jahr 1000 empfing hier Bolesław I. Chrobry Kaiser Otto III. und es kam zur Gründung des polnischen Erzbistums. 1025 wurde Bolesław Chrobry der König von Polen. 1238/39 erhielt Gnesen die Bis 1320 war es Krönungsort der Könige. war lange Zeit das kulturelle Zentrum Polens.

Neuzeit

Nach dem Wiener Kongress gehörte Gnesen zum gleichnamigen Kreis in preußischen Provinz Posen Regierungsbezirk Bromberg.

Mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages 20. Januar 1920 kam Gnesen zur Republik Polen und führte fortan den Namen Gniezno. 1925 war Gniezno ein selbständiger Stadtkreis unterstand nicht mehr dem Starost (= Landrat ) in Gniezno.

Nach dem deutschen Überfall auf Polen wurde Gniezno am 11. September 1939 des deutschen Militärbezirks Posen und wurde wieder Gnesen zurückbenannt. Der Stadtkreis Gnesen wurde am Oktober 1939 in das Deutsche Reich eingegliedert. Er gehörte fortan zum Reichsgau später Wartheland und zum Regierungsbezirk Hohensalza . Seit dem 1. Januar 1940 wurde nach dem Recht der im Altreich gültigen Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 verwaltet. An Spitze der Stadt stand nunmehr ein deutscher

Im Januar 1945 wurde die Stadt der Roten Armee besetzt und gehört seitdem als Gniezno zu Polen.

Sehenswürdigkeiten

Der Dom wurde bereits 965 gegründet; sind für 1064 und 1097 überliefert. Ausstattung: Von europäischer Bedeutung ist beispielsweise die Bronzetür aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts . Hergestellt wurde diese Bronzetür wahrscheinlich vor Die 18 Reliefs stellen einen Zyklus aus Leben des hl. Adalbert dar; der zweite Türflügel ist vornehmlich Christianisierung der heidnischen Preußen gewidment.

Literatur

  • Brockhaus 1908 Bd.8 S.35 (Art. Gnesen ).
  • Ursula Mende Die Bronzetüren des Mittelalters. 800-1200 München 1983 S.84ff.

Weblinks

Mittelalter

Im Jahr 1000 empfing hier Bolesław I. Chrobry den deutschen Kaiser Otto III. und es kam zur Gründung des polnischen Erzbistums. 1025 wurde Bolesław Chrobry der König von Polen. Bis 1320 war Gnesen der Könige. Gnesen war lange Zeit das Zentrum Polens.

Neuzeit

Nach dem Wiener Kongress gehörte Gnesen zum gleichnamigen Kreis in preußischen Provinz Posen Regierungsbezirk Bromberg.

Mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages 20. Januar 1920 kam Gnesen zur Republik Polen und führte fortan den Namen Gniezno. 1925 war Gniezno ein selbständiger Stadtkreis unterstand nicht mehr dem Starost (= Landrat ) in Gniezno.

Nach dem deutschen Überfall auf Polen wurde Gniezno am 11. September 1939 des deutschen Militärbezirks Posen und wurde wieder Gnesen zurückbenannt. Der Stadtkreis Gnesen wurde am Oktober 1939 in das Deutsche Reich eingegliedert. Er gehörte fortan zum Reichsgau später Wartheland und zum Regierungsbezirk Hohensalza . Seit dem 1. Januar 1940 wurde nach dem Recht der im Altreich gültigen Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 verwaltet. An Spitze der Stadt stand nunmehr ein deutscher

Im Januar 1945 wurde die Stadt der Roten Armee besetzt und gehört seitdem als Gniezno zu Polen.

Sehenswürdigkeiten

Der Dom wurde bereits 965 gegründet; sind für 1064 und 1097 überliefert. Ausstattung: Von europäischer Bedeutung ist beispielsweise die Bronzetür aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts . Hergestellt wurde diese Bronzetür wahrscheinlich vor Die 18 Reliefs stellen einen Zyklus aus Leben des hl. Adalbert dar; der zweite Türflügel ist vornehmlich Christianisierung der heidnischen Preußen gewidment.

Literatur

  • Brockhaus 1908 Bd.8 S.35 (Art. Gnesen ).
  • Ursula Mende Die Bronzetüren des Mittelalters. 800-1200 München 1983 S.84ff.

Weblinks

Neuzeit

Nach dem Wiener Kongress gehörte Gnesen zum gleichnamigen Kreis in preußischen Provinz Posen Regierungsbezirk Bromberg.

Mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages 20. Januar 1920 kam Gnesen zur Republik Polen und führte fortan den Namen Gniezno. 1925 war Gniezno ein selbständiger Stadtkreis unterstand nicht mehr dem Starost (= Landrat ) in Gniezno.

Nach dem deutschen Überfall auf Polen wurde Gniezno am 11. September 1939 des deutschen Militärbezirks Posen und wurde wieder Gnesen zurückbenannt. Der Stadtkreis Gnesen wurde am Oktober 1939 in das Deutsche Reich eingegliedert. Er gehörte fortan zum Reichsgau später Wartheland und zum Regierungsbezirk Hohensalza . Seit dem 1. Januar 1940 wurde nach dem Recht der im Altreich gültigen Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 verwaltet. An Spitze der Stadt stand nunmehr ein deutscher

Im Januar 1945 wurde die Stadt der Roten Armee besetzt und gehört seitdem als Gniezno zu Polen.

Sehenswürdigkeiten

Der Dom wurde bereits 965 gegründet; sind für 1064 und 1097 überliefert. Ausstattung: Von europäischer Bedeutung ist beispielsweise die Bronzetür aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts . Hergestellt wurde diese Bronzetür wahrscheinlich vor Die 18 Reliefs stellen einen Zyklus aus Leben des hl. Adalbert dar; der zweite Türflügel ist vornehmlich Christianisierung der heidnischen Preußen gewidment.

Literatur

  • Brockhaus 1908 Bd.8 S.35 (Art. Gnesen ).
  • Ursula Mende Die Bronzetüren des Mittelalters. 800-1200 München 1983 S.84ff.

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