Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 19. September 2019 

Goldregen


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Als Goldregen werden verschiedene Art der Pflanzengattung Laburnum bezeichnet darunter der Gemeiner Goldregen ( Laburnum anagyroider ) und der Alpengoldregen ( Laburnum alpinum ). Goldregen ist auch als "Bohnenbaum" "Goldrausch" "Gelbstrauch" bekannt. Es ist ein Strauch oder kleiner Baum mit dornenlosen Zweigen langestielten Laubblättern und hängenden gelben Blütentrauben die bis zu 40 Blüten bestehen.

Die im Juli reifen braunen Hülsen bis 18 dunkelbraune flache Samen. Unreife Hülsen grün. Dieser Zierstrauch stellt an das Klima den Boden wenig Ansprüche blüht üppig von bis Juni und ist in öffentlichen Anlagen Gärten häufig zu finden.

Toxische Inhaltsstoffe

In allen Teilen der Pflanze werden Alkaloide gefunden. Dies sind hauptsächlich Cytisin N-Methylcytisin Pyrrolizidinalkaloide wie Laburnin und Laburnamin.

Cytisin ist das Hauptalkaloid der Pflanze aber nur für die Samen und andere mit ruhendem Wachstum gilt. In den wachstumsaktiven der Pflanze wie den jungen Sprossen überwiegt N-Methylcytisin gegenüber Cytisin. Die Alkaloidkonzentation ist aber den reifen Samen am höchsten so dass Cytisin in erster Linie für die Toxizität ist. Es wirkt ähnlich wie Nikotin zunächst erregend später lähmend auf die Ganglien. Zusätzlich besteht erst ein stimulierender Effekt das Zentralnervensystem der später auch in eine Lähmung übergeht und im schlimmsten Fall den zur Folge hat.




Bücher zum Thema Goldregen

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Goldregen.html">Goldregen </a>