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Gottesdienst


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Ein Gottesdienst ist eine i.d.R. in einer eigens Räumlichkeit ( Gotteshaus Kirche Synagoge Moschee Pagode Tempel etc.) stattfindende gemeinschaftliche religiöse Feier zur Verehrung Gottes . Im Deutschen ist der Begriff ursprünglich Wiedergabe des lateinischen Begriffes Kult . ( weiteres siehe dort )

Inhaltsverzeichnis

Christentum

Frühe Kirche

Bereits in den Paulusbriefen und in der Apostelgeschichte werden verschiedene Formen von Gottesdienst erwähnt.

Justin der Märtyrer († 165) beschreibt einen christlichen Gottesdienst Leseordnung Predigt Fürbittegebet und Abendmahlsfeier.

Orthodoxe Kirchen

Die Ostkirchen hingegen halten an der Bezeichnung Heilige für ihre Form des Gottesdienstes fest. Nur Abendmahlsfeier ist nach diesem Verständnis Gottesdienst.

Römisch-katholische Kirche

Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil nahm sich auch die römisch-katholische Kirche des Gottesdienstes (bzw. Wortgottesdienstes ) als cultus divinus an.

Formen des römisch-katholischen Gottesdienstes sind:

Lutheraner

Seit dem 16. Jahrhundert durch Luther geprägt dem die Feier des Wortes in der Gemeinde zentrales Anliegen war war er als Reform des katholischen Messopfers lange in der evangelischen Kirche verankert.

Reformierte Kirchen

Der Gottesdienst in Kirchen der reformierten Tradition ist in Deutschland sehr nüchtern wortbetont (anders z.B. in den Niederlanden und Schweiz) sein wesentlicher Bestandteil ist die Predigt . Das Abendmahl wird gewöhnlich nur an hohen Festtagen die Liturgie ist schlicht und als Erinnerungsfeier gestaltet auch im Abendmahlsgottesdienst ist die Predigt die

Freikirchen

Freikirchliche Gemeinden haben in der Regel fest gelegte Liturgie (Ausnahme: Methodisten ). In vielen Gemeinden folgt einer lockeren und einem Infoteil eine längere Anbetungszeit die viele Lieder Lesungen biblischer Texte und frei formulierte Gebeten geprägt ist. Musikalisch steht weniger die im Mittelpunkt mehr Rhythmus - und Tasteninstrumente. Auch persönliche Erfahrungsberichte kommen vor. Die meisten Freikirchen besitzen Chöre und Singkreise die den sonntäglichen Gottesdienst Die Predigt steht im Mittelpunkt. Fürbitte und Segnung beschließen den Gottesdienst. In geprägten Gemeinden gehören auch die urchristliche Gottesdienst-Elemente 1. Korintherbrief ) 12 und 14) wie Glossolalie (Zungengebet) und Prophetie vor. Das Abendmahl wird in der Regel einmal im Monat gefeiert. Es finden allerdings auch hin wieder Mahlfeiern im häuslichen Kreis statt.

Judentum

Im Judentum finden Gottesdienste in der Synagoge statt. In allen Richtungen des Judentums finden Gottesdienste und Feiern am Shabbat (Samstag) und an den Feiertagen statt. kommen in orthodoxen und vielen konservativen Gemeinden Gottesdienste am Morgen (Shacharit) Spätnachmittag (Mincha) und (Maariv).

Der Gottesdienst besteht aus Gebeten Liedern sowie dem Kaddisch An bestimmten Tagen erfolgt morgens und eine öffentliche Lesung aus der Thorarolle die dann das Zentrum des Gottesdienstes Die Gottesdienstordnung ist je nach Richtung und verschieden.

Islam

Der Islam versteht unter Gottesdienst (Ibada) an Gott nämlich völlige Unterordnung und Ergebung in das was Gott ist und absolute Ausrichtung des gesamten Lebens dem Muster des Islams.

Das Freitagsgebet (Cuma Salah) das nur der Gemeinschaft in der Moschee stattfinden kann eine Entsprechung zum christlichen und jüdischen Gottesdienst.

Literatur

  • Böckler Annette Jüdischer Gottesdienst Jüdische Verlagsanstalt Berlin ISBN 3934658199



Bücher zum Thema Gottesdienst

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