Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 17. August 2019 

Gottfried Keller


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Gottfried Keller (* 19. Juli 1819 in Glattfelden Schweiz; † 15. Juli 1890 in Zürich ) war ein Schweizer Schriftsteller und Dichter .

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Gottfried wurde am 19. Juli 1819 Sohn des Drechslermeisters Hans–Rudolf Keller im Dörfchen in der Nähe von Zürich geboren. Nur Jahre später 1824 starb sein Vater. Zwei nach diesem traurigen Ereignis heiratete seine verwitwete Elisabeth geb. Scheuchzer erneut. Ihre zweite Ehe von wenig erfreulichen Ereignissen geprägt und wurde wieder geschieden.

Gottfried Keller trat als er sechs alt war in die Armenschule ein mit Jahren 1833 folgte sein Eintritt in die Ungefähr 1 Jahr später wurde der junge wegen eines Schülerstreiches dieser Institution verwiesen. Da Weg für ihn ein Ende gefunden zu schien nahm er Malunterricht und schloss eine beim Lithographen und Vedutenmaler Peter Steiger ab. verfolgte er weiter den künstlerischen Pfad jedoch sein Lehrmeister von Peter Steiger zu Rudolf bei welchem er seine Malkünste intensivierte und sein Kunststudium welches er im April 1840 und 1842 nach einem ergebnislos scheinenden Aufenthalt in München hinarbeitete. Nach seinem Aufenthalt in kehrte er nach Zürich zurück um sich der Kunst des Dichtens hinzugeben. Er veröffentlichte Gedichte nahm Anteil an den gesellschaftlichen Prozessen Zeit (Vormärz) und veröffentlichte unter anderem auch gesammelten Gedichte 1846. Bis zum Jahre 1848 Gottfried bei seiner Mutter nach seinem Scheitern München verspürte er nur noch wenig Lust Malen und versuchte sich eher beiläufig und Zufall als Dichter. So entstanden auch die Entwürfe zum "Grünen Heinrich". Nebst dem Schreiben Denken setzte er sich politisch ein schrieb politische Tageslyrik und beteiligte sich unter anderem den Freischarenzügen gegen Luzern (1844 und im des Jahres 1845) wobei es aufgrund der zu offenen Kämpfen zwischen der konservativen Regierung der radikalen Opposition kam. Keller gefiel sich dieser rebellischen Rolle eines radikalen Demokraten und alles Konservative mit glühendem Hass.

Keller bei Demo

Keller als Freischärler mit Trommel. Karikatur seiner Teilnahme an den liberalen Freischarzügen gegen katholische Kantonsregierung von Luzern 1845. Aquarell von Ruff.

Im Jahre 1845 wendete sich Gottfried ganz von der Malerei ab und abgesehen dem wenigen Geld welches er sich durch verdient hatte lebte er noch immer vom seiner Mutter. Später trat nebst seiner Mutter seiner Schwester eine dritte Frau in sein Gottfried Keller verliebte sich in Luise Rieter blieb diese Liebe von Seite seiner Angebeteten unerwidert. Auch beim zweiten Male als der "Schmetterlinge im Bauch" gefühlt haben muss und einer Frau zugewendet hat nahm es kein Ende. Johanna Kopp tat es ihrer Vorgängerin und erwiderte seine Liebe nicht(1849).

1861-1876 rückten seine Interessen bezüglich Literatur den Hintergrund da er als erster Staatsschreiber Zürcher Regierung arbeitete. Dazwischen im Jahre 1864 der Tod der Mutter von Keller das Leben welches er in den gegebenen Jahren einzelnen Ausnahmen führte. 1869 erhielt er die der Universität Zürich was nur einen Teilaspekt Ehrungen widerspiegelt (z.B. steht in Glattfelden zu Erinnerung auch das Gottfried Keller Zentrum). Fünf später schrieb er die Fortsetzung des erfolgreichen 1 der "Leute von Seldwyla". 1878 veröffentlichte Keller die "Züricher Novellen" in zwei Bänden. "Das Sinngedicht" worauf wenig später sein Alterswerk Salander" folgte welches gleichzeitig eine kritische Betrachtung Gesellschaft widerspiegelt.

Seine Schwester Regula starb noch vor Gottfried Keller verstarb am 15. 7. 1890 Zürich er erreichte das stolze Alter von Jahren.

Werke

  • 1854: Der grüne Heinrich
  • 1856: Die Leute von Seldwyla
  • 1877: Züricher Novellen
  • 1881: Das Sinngedicht
  • 1883: Gesammelte Gedichte
  • 1886: Martin Salander

Zitat

Zitat

»Gottfried Keller erinnert durchaus an die der romantischen Schule am meisten vielleicht an Im ganzen ist er diesem auch manchem überlegen; alles ist wahrer und tiefer gefaßt interessanter; die uns kalt lassende Marotte fehlt Theodor Fontane

Literatur

  • Baumann Walter: Gottfried Keller. Leben Werk Zeit. 1986
  • Bracher Hans: Rahmenerzählung und Verwandtes bei G. C. F. Meyer und *Th. Storm. Ein zur Technik der Novelle. Hildesheim 1975
  • Breitenbruch Bernd: Gottfried Keller mit Selbstzeugnissen und Reinbek 1968
  • Ehrensperger Armin: Individuum und öffentliche Gemeinschaft bei Keller. Zürich 1972
  • Giehrl Hans E.: Gottfried Keller: 'Kleider machen In: Lehmann Jakob (Hg.): Deutsche Novellen von bis Walser. Interpretationen für den Literaturunterricht. Bd. Regensburg 1980
  • Graichen Inge: Der frühe Gottfried Keller. Menschenbild poetische Konzeption. Frankfurt 1979
  • Gullaksen Gunnar: Gottfried Kellers Roman 'Der grüne Entwicklung und Bildung im Spiegel der Erzählweise. 1982
  • Hart Gail K.: Readers and their fictions the novels and novellas of Gottfried Keller. Hill 1989
  • Heckendorn Thomas: Das Problem des Selbst in Kellers Grünem Heinrich. Bern u. a. 1989
  • Heselhaus Clemens: Nachwort zu Keller 'Der grüne München 1977
  • Hillebrand Bruno: Mensch und Raum im Roman. zu Keller Stifter Fontane. München 1971
  • Hörisch Jochen: Gott Geld und Glück. Zur der Liebe in den Bildungsromanen Goethes Kellers Thomas Manns. Frankfurt a. M. 1983

Weblinks



Bücher zum Thema Gottfried Keller

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Gottfried_Keller.html">Gottfried Keller </a>