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Turiner Grabtuch


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Teilansicht des Turiner
Grabtuchs mit dem Gesicht

Das Turiner Grabtuch ist ein altes Leinentuch 4 36 lang und 1 10 m breit das Ganzkörperabdruck der Vorder- und Rückseite eines Menschen

Inhaltsverzeichnis

Deutungen

  • Viele glauben dies sei das Leichentuch Christi .
  • Andere behaupten es gehöre dem 23. Großmeister Tempelritter Jakob von Molay und der Abdruck stamme von Ausdünstungen dessen Folter.
  • Auch vermuten einige das Tuch sei das eines mittelalterlichen Fälschers. Irgendein Künstler und Gelehrter wie z.B. Leonardo da Vinci könnte die außergewöhnlichen Fähigkeiten und Kenntnisse Erstellung besessen haben. Zudem müsste ein bedeutendes dieses in Auftrag gegeben und bezahlt haben.

Nachweise

Im sechsten Jahrhundert wird erstmals konkret Edessa in der heutigen Osttürkei von einem mit einem Gesichtsabdruck berichtet das nicht von geschaffen worden sei. Die ersten Nachweise des reichen ins Mittelalter zurück. 1203 erwähnt der Geschichtsschreiber Robert de Clari habe ein Tuch mit dem Abdruck des in Konstantinopel gesehen. Als während des 4. Kreuzzuges 1204 die Kreuzritter Konstantinopel plünderten war es verschwunden. Im September soll es angeblich in die Sainte Chapelle Paris überführt worden sein. 1353 erhält der französische Ritter Geoffroy de Charny vom König Johann Guten den Auftrag eine Stiftskirche in Lirey Troyes in der Champagne zu bauen. Dort das Grabtuch erstmals dokumentarisch durch ein Pilgermedaillon 1357 der Öffentlichkeit präsentiert. Viele Historiker glauben Vorfahre von Geoffroy ein Ritter des Templerordens das Tuch in Konstantinopel erworben. König Karl VI. von Frankreich erhob später vergeblich Anspruch 1390 anerkannte der Gegenpapst Clemens VII. das Grabtuch und forderte Gläubigen auf dieser Reliquie die gebührende Ehre erweisen trotz des Widerstandes des amtierenden Bischofes Troyes.


Fotonegativ der Aufnahme
mit dem Gesicht

1418 wurde das Tuch aus Lirey in Festung bei Monfort en Anoix gebracht danach Saint-Hippolyte-sur-Doubs. 1453 erlangte es Ludwig der Herzog von Savoyen . Am 14. September 1578 überführte man Grabtuch nach Turin wo es bis heute wird. Es blieb im Besitz des Hauses bis zum Ende ihres Königtums in Italien im Jahre 1946 . Das Grabtuch wurde daraufhin 1983 dem Heiligen Stuhl vererbt. Das Tuch ist seit dem Jahrhundert an vielen Orten aufbewahrt worden. Von zu Zeit wurde es auch öffentlich gezeigt. 1506 wird am 4. Mai eine Messe und ein Ritual zu des Tuches abgehalten.

Eine Brandkatastrophe der Schlosskapelle von Chambéry Jahre 1532 überstand das Tuch gefaltet in einer was am Rand symmetrische Brandflecken und Löschwasserflecken Die Brandlöcher wurden zwei Jahre später von vernäht. Diese 30 Flicken sind 2002 von einer Textilexpertin entfernt worden so das Turiner Grabtuch ein anderes Aussehen am besitzt als noch auf sämtlichen älteren Fotos sehen. Bei einem weiterem Feuer in der Kathedrale am 12. April im Jahre 1997 wurde es durch den Feuerwehrmann Mario unversehrt gerettet indem er in letzter Minute die Reliquie umgebende Panzerglas zertrümmerte.

Wissenschaftliche Untersuchungen

Die Wissenschaft des Grabtuchs nennt sich Sindonologie (aus dem Griechischen sindón das für Leichentuch und auch für Bekleidung im Markusevangelium verwendet wird).

Möglichkeiten zur Entstehung des Bildes

Wie das Bild auf dem Tuch ist ist bis heute ungeklärt. Als 1898 die erste Fotografie gemacht wurde sah dass es im Fotonegativ wesentlich besser erkennbar Eine Fälschung eines mittelalterlichen Künstlers hätte aufgrund Qualität der Abbildung und ihrer Eigenschaften unglaubliche verlangt. Während der Wissenschaftler Walter C. McCrone einziger Pigmente von Ockerfarbe auf Teilen des entdeckt haben will verneinen andere Wissenschaftler diese als Farbpigmente und halten diese Partikel für Farbe wäre zudem in die Tiefe des eingedrungen das Bild befindet sich merkwürdigerweise aber auf der Faseroberfläche. Eine von Dutzenden von ist diejenige von Dr. Nicolas Allen. In Testreihe mit einem lichtdichten Raum (eine Art Camera Obscura wobei in der Apertur eine einfache aus Quarz optischer Qualität angebracht war) und Silbernitrat-Lösung getränkten Leintüchern konnte er bei mehrtägiger Bilder von Statuen auf Leintüchern erzeugen die Bildnis auf dem Turiner Grabtuch ähneln und bei diesem durch Ausbleichung der äusseren Faserschichten Sowohl das Prinzip der Camera Obscura war dieser Zeit längst bekannt als auch Silbernitrat oft Höllenstein genannt und medizinisch verwendet) war So wurde genau im 14. Jahrhundert eine entwickelt um Glas mittels Silbernitrat gelb zu Spätestens den damaligen "Experimentatoren" müsste eigentlich aufgefallen dass sich Silbernitratlösung bei Sonnenbestrahlung verfärbt. Quarz benötigt da Silbernitrat für UV empfindlich und im diesem Bereich nicht transparent ist) kommt ausreichender Qualität als Bergkristall der noch heute Herstellung optischer Bauteile verwendet wird in der vor. Aus Bergkristall geschliffene "Linsen" wurden zu Zeit z.B. als Lesesteine verwendet und das der Linse wurde auch spätestens seit dem Jahrhunderts für Brillen verwendet. Da das Turiner aber wohl aus zwei Abdruckschichten (eine Blut- Farbschicht und eine Körperabbildung welche nach heutigem der Forschung durch Ausbleichung der äusseren Faserschichten wird) bestehen müsste ein Fälscher die Farb- Blutschichten in einem zweiten Arbeitsschritt aufgebracht haben. eine 2004 entdeckte schwache Abbildung auf der Rückseite Grabtuches wäre gut mit dieser photographischen Methode wenn das Tuch während der Belichtung wie direkt auf oder vor einer ebenen Fläche war. Licht das durch die Poren des dringt wird von der ebenen Fläche reflektiert auf das Tuch zurückgeworfen. Je nachdem wie das Tuch von der Wand entfernt war eine mehr oder weniger scharfe schwache Abbildung der Rückseite entstehen. Sonst existieren keine anderen aus dem Mittelalter allerdings dürften andere eventuell entstandene Abbildungen nicht so "behütet" worden sein wie das Grabtuch das selbst dreimal beinahe zerstört worden und sind eventuell verlorengegangen.

Ein wichtiger Einwand gegen eine Abbildung realen menschlichen Körpers durch direkten Kontakt ist Tatsache dass das Abbild in keiner Weise ist obwohl eine Verzerrung aufgrund der Topologie eines menschlichen Kopfes in jedem Fall erwarten wäre; ähnlich wie eine zweidimensionale Karte auch nur ein verzerrtes Bild der Erde liefert. Vielmehr stellt die Abbildung eine Projektion dar was die These einer künstlerischen mittels photographischer Techniken eindeutig stärkt. Ein "Lichtblitz" der Auferstehung kann die unverzerrte unscharfe Projektion schwer oder überhaupt nicht erklären. Je nachdem man sich den Lichtblitz von einer Punktquelle des Körpers oder ausgedehnt diffus von der ausgehend vorstellt sollten entweder weiter von der wegliegenden Körperteile verzerrt sein oder bei ausgedehnter die Abbildung eher unscharf und verschwommen sein.

Details des Bildes

Art der Kreuzigung

Oft wird argumentiert dass die auf Grabtuch auftretenden vielen akkuraten Details einer Kreuzigung einem Künstler des Mittelalters absolut unbekannt So wurden nicht wie in fast sämtlichen Darstellungen zu sehen die Handflächen durchschlagen sondern die Handgelenke. Diese Erkenntnis geht auf den Mediziner Pierre Barbet zurück welcher in den Jahren entsprechende Versuche mit Leichen und Berechnungen hat. Der Pathologe F. T. Zugibe publizierte 1995 eine Arbeit in der er einige in P. Barbets Arbeit aufzeigte und zu Schluss kam dass die Nägel wahrscheinlich doch die obere Hälfte der Handfläche getrieben wurden nicht durch den Destot-Raum in der Handwurzel von Barbet behauptet. Die Daumenseite der Handwurzel nach Zugibe aber nicht ganz ausgeschlossen werden. einer archäologischen Ausgrabung in Jerusalem wurde 1968 Grab eines Gekreuzigten gefunden in dessen Fussknochen ein Nagel steckte. In der Handwurzel wurde Nagel sondern Kratzer gefunden die darauf hindeuten dass der Nagel an dieser Stelle durch Handwurzel getrieben worden war. Da Konstantin der Große die Kreuzigung im Jahre 314 verboten sollten solche Kenntisse im Mittelalter nicht mehr gewesen sein. Es gibt jedoch schon vor neuzeitlichen Erkenntnissen durch P.Barbet und anderen vereinzelt Darstellungen der Kreuzigung bei denen die Nägel die Handwurzeln getrieben dargestellt sind. So etwa einigen vom deutschen Künstler Georg Petel anfangs 17. Jahrhundert gefertigten Kruzifixe in jansenistischer Darstellung.

Bild auf der Rückseite

Im April 2004 verkündeten Forscher von der Universität Padua die neue Entdeckung eines sehr schwachen viel weniger ausführlich dargestellten Bildes auf der des Turiner Grabtuches bestehend nur aus dem und den Händen. Keine anderen Details sind Wie das Bild auf der Vorderseite ist eben entdeckte Bild gleichfalls das Resultat der nur der äußersten Fasern des Gewebes und Darstellung ist akkurat mit der vorderen Seite Die Entdeckung kam als Resultat der Auswertung Fotografien ans Licht die 2002 aufgenommen wurden bei der Restauration des Turiner Grabtuches nicht die 30 Stoffflicken welche die Brandlöcher überdeckten auch das die Rückseite bedeckende aufgenähte sogenannte nach fast 500 Jahren entfernt wurde.

Computeranalysen

1997 wurde durch die Wissenschaftler André Marion Anne-Laure Courage mit modernen Methoden der Computeranalyse z.B. einer digitalen Verstärkung von Farbvariationen auf Grabtuchoberfläche angeblich Inschriften neben dem Antlitz sichtbar Es handelt sich hierbei um ca. 1 große griechische und lateinische Buchstaben aus den Jahrhunderten nach Christus. An der rechten Kopfhälfte PS KIA (skia = Schatten) an der INSCE (inscendat = er mag hinaufgestiegen sein) NAZARENUS an der unteren HSOY (=Jesou): des

Münzen auf den Augen?

Eine der Münzen die dem Toten Ansicht des Sindonologen Alan Wanger auf die gelegt waren identifizierte dieser als römische Bronzemünze in den Jahren 29 und 30 in Jerusalem unter Pontius Pilatus geprägt wurde. Allerdings ist die Münzen bloßem Auge auf den Fotographien praktisch nicht erkennen und deshalb wurde von A. Wanger eine Technik zurückgegriffen in der das Bild angeblichen Münze mit Vorlagen zur Übereinstimmung gebracht um diese zu vergleichen. Fraglich ist hier wie so feine Details wie die Münzbeschriftung dem grobem Webmuster des Grabtuches erkennbar sein technisch ausgedrückt widerspricht das dem Nyquist-Shannon Abtasttheorem . Auch wird eingewendet dass Gegentests mit Vorlagen nicht gemacht wurden um auszuschließen dass oder gar jede beliebige Vorlage mit dieser zu einem positiven Ergebnis führt. Prinzipiell ist Techniken der Bildverarbeitung zu beachten dass keine Technik annähernd in der Lage ist das Auge und die "Bildverarbeitung" des menschlichen Gehirns übertreffen. Bestenfalls können solche Techniken das menschliche System unterstützen wobei sich aber umso mehr Frage stellt warum mit dem Auge die nicht eindeutig zu erkennen ist.

Auch war es im 1. Jahrhundert jüdischer Brauch Münzen in den Augen der zu platzieren. Nach L.Y. Rahamni wurden bisher Münzen in einem Grab dieser Zeit in jüdischen Grab gefunden.

Pollenuntersuchungen

Durch Pollenuntersuchungen durch den Schweizer Privat-Forensiker Max Frei später hauptsächlich durch Avinoam Danin und Uri wurde von jenen geschlossen dass auf dem u.a. Pflanzenspuren vorkommen die aus Palästina wahrscheinlich aus der Gegend bei Jerusalem stammen von Pflanzen die sämtliche dort Frühjahr blühen. Die Arbeiten beruhen auf Pollenproben von M.Frei in den 1970ern mittels Klebebändern Grabtuch genommen wurden und von angeblichen Abbildungen Blütenblättern und anderen Pflanzenteilen auf dem Tuch. kontroversen botanischen Untersuchungen sollen Hinweise auf den und die Jahreszeit der Entstehung des Bildes Sie beantworten aber nicht direkt die Frage Entstehungszeit (Mittelalter oder 1. Jahrhundert n. Ch.) der Authenzität des Tuches. Da das Grabtuch im Mittelalter - möglicherweise im Umfeld des Jerusalem entstandenen Templerordens - auftauchte wäre es auch denkbar dass das Tuch zu dieser in Jerusalem entstanden ist und durch die nach Europa gebracht wurde. Auch eine später des Tuches durch Pollen aus Jerusalem wäre etwa durch Reisende aus dieser Gegend.

Die botanischen Untersuchungen werden vielfach sehr angezweifelt. Speziell an der Seriosität der Arbeiten Freis entzündete sich Kritik was u.a. darauf dass M. Frei einer der Gutachter war Anfang der 1980er auch die angeblichen Hitler-Tagebücher fälschlich für echt befunden hatte. So etwa Stephen Schafersman öffentlich eine Fälschung der durch M. Frei indem die z.B. Proben Pollen künstlich angereichert worden sein sollen. Da die späteren Pollenuntersuchungen durch A. Danin auf Proben von M. Frei basieren wären somit diese betroffen. Genährt wurde der Verdacht dadurch Pflanzenpollen durch M. Frei einzelnenen Arten anstelle Gattungen zugewiesen wurden. Jedoch sind Pollen verwandter oft schwer oder gar nicht zu unterscheiden. ist verdächtig dass die Pollen an Freis hauptsächlich aus den Gebieten der Türkei und Palästina stammen aber nur sehr wenige aus oder Italien wo das Grabtuch die letzten verbrachte. Der Mikrobiologe Joe Nickell vermutete eine durch fehlerhafte Probenentnahme mit Hilfe der Klebebänder die Klebebänder nur sehr wenig Pollen enthalten nur ein Klebeband sehr viel Pollen enthält aber einer Stelle welche mit dem Tuch in Berührung gekommen ist. Auch die angeblichen von Pflanzenteilen auf dem Tuch wurden kritisiert. sind wenn überhaupt nur schwer zu erkennen dann vermutlich eher eine Illusion ähnlich z.B. früher oft behaupteten Marskanälen welche durch die erklärt werden kann.

Webart des Tuches

Die Webmethode des 4 36x1 10 großen Tuches war zur Zeit Christi im syrischen Raum üblich.

Untersuchungen von Blutspuren

Zudem bewies eine Untersuchung der Blutspuren dem Grabtuch dass sie aus der seltenen Blutgruppe AB bestehen.

Vergleich mit dem Schweißtuch von Oviedo

Ein Vergleich mit dem Schweißtuch von Oviedo zeigt dass die Tücher denselben Kopf Die zahlreichen punktförmigen Wunden werden der Dornenkrone beim Tod Christi zugeschrieben. Auch die sichtbaren Verletzungen am Körper lassen sich der und Kreuzigung Christi zuordnen wie der Abdruck Querbalkens. Der Rücken ist mit Folterspuren überdeckt Handgelenke sind eindeutig durchbohrt und an der befindet sich ebenfalls ein größerer Blutfleck.

Das Abbild auf dem Tuch ist perfekt. Der Mann ist ziemlich groß sowohl die Zeit um Christi Geburt als auch das Mittelalter. Die Gesichtsstruktur ist in Einzelheiten außergewöhnlich.

Radiokarbondatierung

Die Radiokarbonmethode wurde 1988 zur Ermittlung des Alters herangezogen. Am angefassten und nachweisbar etwas verfärbten linken Eckrand Grabtuches in unmittelbarer Nähe von einem 7 cm breiten angenähten Seitenstreifen wurde eine 10 x 70 mm kleine Probe entnommen. Die Probe wurde von drei unabhängigen Instituten mit Konfidenz auf ein Alter zwischen 1260 und n.Chr. datiert wobei der Mittelwert 1325 n.Chr. wahrscheinlichster Wert angegeben wurde. In diesen Zeitbereich die erstmalige gesicherte Erwähnung des Grabtuches im 1357.

Einige Befürworter der Christusthese behaupten dass Feuer von 1532 die Ergebnisse der Datierung verfälscht hat. der Grundgleichung der Radiokarbonmethode - dem radioaktiven - kann leicht hergeleitet werden dass eine um 1300 Jahre durch eine Verschmutzung aus Jahr 1532 eine Kontamination mit 88% Ruß wurde. Die Proben müssten also zu 9 aus Ruß und nur zu 1 Teil Stoff bestanden haben was wohl mit Sicherheit der Probenpräparation aufgefallen wäre. Die einzelnen Proben von den drei Instituten auf Verschmutzungen inspiziert verschiedenen chemischen und mechanischen Reinigungsprozeduren unterworfen worden. durch die eine oder andere Prozedur eine nicht oder nur unvollständig gereinigt wird würde das sehr wahrscheinlich in unterschiedlichen Radiokarbonaltern für Proben bemerkbar machen was nicht der Fall Andere behaupten dass die Auferstehung eine große von Neutronen erzeugt hätte die den C-14 Anteil Tuch erhöht hätten. Hier muss allerdings eingewendet dass hier ein Wunder vorausgesetzt wird und Theorie damit nicht mehr wissenschaftlich ist. Trotzdem die Konsequenzen interessant da dann auch andere im Tuch entstanden sein müssten welche heute nachweisbar wären. Wieder andere glauben dass Bakterien und Pilze die z.B. laut L. A. Garza-Valdes eine Schutzschicht den Verfall des Tuches verhindern Verteilung der Isotope beeinflusst hätten. Jedoch liegt auch hier benötigte Kontamination um einen so grossen Fehler 1300 Jahren zu erzeugen selbst im günstigsten wenn die Kontamination durch Mikroorganismen erst im 20. Jahrhundert entstanden wäre nur aus phototrophen Bakterien bestehen würde (also die ihren Kohlenstoffbedarf durch Photosynthese aus dem Kohlendioxid der Luft decken bei 66% und ist damit wohl unwahrscheinlich. L. A. Garza-Valdes sind die Bakterien und aber auch für das Zustandekommen des Bildes demnach müssen diese schon im 14 Jahrhundert gewesen sein und die benötigte Kontamination müsste viel höher sein. Wichtig wäre hier auch Stoffwechsel der Mikroorganismen. Nur wenn diese Photosynthese (z.B. phototrophe Bakterien) - wozu aber Licht ist und was damit nicht möglich war das Tuch in einem Behälter aufbewahrt wurde nehmen sie Kohlendioxid aus der Luft auf verfälschen das Radikarbonalter des Tuches. Die meisten und alle Pilze sind allerdings chemotroph; deswegen es wahrscheinlicher dass sich die Mikroorganismen von Substrat ernähren also dem Grabtuch selbst. In Fall ist der Kohlenstoff der Mikroorganismen mit Kohlenstoff des Tuches identisch und das Radiokarbonalter überhaupt nicht verfälscht. Hinzu kommt dass auch absichtliche Vertauschung der Proben vor der Datierung interessierte Kreise von einigen für möglich gehalten was aber schwierig gewesen sein dürfte da Probenentnahme u.a. durch Videoaufnahmen dokumentiert wurde die der Proben aber nicht. Ebenso könnte der 50 cm breite Seitenstreifen am Längsrand nahe Probenentnahmestelle erst 1389 aufgenäht worden sein als Schutz vor beim Hochhalten: " Das Tuch wird nämlich durch zwei Priester mit brennenden Fackeln auf einer erhöhten Bühne... " (Brief des Bischofs von Troyes Pierre an den Papst Ende 1389 ). Teile dieses Seitenstreifens sind evtl. in die Radiokarbonuntersuchung eingeflossen. Um einen Fehler Radiocarbonalters um 1300 Jahre zu bewirken müssten die Proben zu mindestens 96% mit dem aus dem Seitenstreifen bestehen. Es sollten also nur einige Teile eingeflossen sein sondern die müssten komplett aus dem Seitenstreifen bestehen was unwahrscheinlich ist. Der Vatikan hat aber bis heute keine Erlaubnis neuerlichen Überprüfung erteilt.

Ist ein Leichnam oder ein lebender abgebildet?

Seit etwa 1950 gibt es Stimmen die behaupten dass Mensch unter dem Grabtuch noch gelebt haben Grund für diese Annahme ist die viele Flüssigkeit auf dem Tuch insbesondere aus der (Leichen bluten nicht) keine sichtbare Leichenstarre (der scheint völlig entspannt in dem Tuch gelegen haben) sowie die Entstehung des Bildes selbst ist die einzige natürliche Energiequelle die das verursacht haben könnte die Gleichmäßigkeit des Abbildes gleiche Körpertemperatur voraus was nur bei einem möglich ist. Ein Abdruck durch Dämpfe wäre nachweisbar verschwommen und nicht gestochen scharf wie einem Foto (siehe oben)). Diese Aussagen entbehren einer gewissen Brisanz legen sie doch nahe falls das Grabtuch tatsächlich vom historischen Jesus sollte dieser nicht übernatürlich auferstanden ist sondern die Kreuzigung überlebt hat was die dogmatischen Grundlagen traditionellen christlichen Religion in Frage stellen würde.

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