Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 16. Juni 2019 

Graf Koks


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Graf Koks ist der Name einer von Kurt Tucholsky (alias "Peter Panter") in der Weltbühne Nr. 1 vom 5. Januar 1932 (S. 26) erfundenen Figur.

Erzählt wird die Geschichte des klugen Koks der einen Gerichtsvollzieher zu sich aufs Schloss bestellt um eine Postbeamtin zu überführen die üble Angewohnheit hat fremde Briefe zu und zu lesen. In Gegenwart des Gerichtsvollziehers Graf Koks folgenden Brief an einen Freund Tucholsky: Gesammelte Werke Band 10 S. 7 rororo 980):

Lieber Freund
da ich weiß daß das Postfräulein Emilie dauernd unsere Briefe öffnet und sie liest sie vor lauter Neugier platzt so sende Dir anliegend um ihr einmal das Handwerk legen einen lebendigen Floh .
Mit vielen schönen Grüßen
Graf Koks

Diesen Brief verschließt Graf Koks in des Gerichtsvollziehers ohne jedoch einen Floh hineinzulegen. der Brief ankommt ist jedoch ein Floh

Heute wird der Name Graf Koks umgangssprachlich auch scherzhaft für eine Person die besonders vornehm oder angeberisch tut. So man etwa im Ruhrgebiet einen Angeber und eingebildeten Menschen "Graf von der Gasanstalt". Und der Berliner Dialekt bezeichnet einen " feinen Pinkel " ebenfalls als "Graf Koks". Ähnlich scherzhaft-vulgäre haben andere Vertreter des "Berliner Adels": z.B. Rotz von der Popelsburg" oder "Graf Kacke".

Weblinks



Bücher zum Thema Graf Koks

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Graf_Koks.html">Graf Koks </a>