Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 27. Juni 2019 

Thomas Wentworth


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Thomas Wentworth (* 13. April 1593 12. Mai 1641 hingerichtet) seit 1640 1st Earl of Strafford war einer der führenden Politiker in England im Vorfeld des Bürgerkriegs .

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Jugend

Geboren wurde Thomas Wentworth am 15. 1593 in London als Sohn von William Wentworth und Ehefrau Anne einer Tochter Robert Atkinsons aus Gloucester einem Advokaten am Inner Temple in London.

Die Geburt in London war aber zufälliger Natur: Wentworth wuchs in Yorkshire im Landhaus von Wentworth Woodhouse auf. Sein Vater war zu Reichtum Einfluss gelangt was das Fortkommen Wentworths begünstigte. Wentworth konnte 1611 die erforderlichen Geldmittel aufbringen um eines von Jakob I. der sich in beständigen finanziellen Nöten zum festen Preis von 1080 Pfund angebotenen zu erwerben.

Als Fünfzehnjähriger wurde Wentworth 1607 als Student am Inner Temple zugelassen er das Rechtswesen studierte. Wentworth qualifizierte sich für eine Verwaltungskarriere in seiner nordenglischen Heimat.

Anne Wentworth starb im Jahr 1611 Wentworth 1614 . Mit einundzwanzig Jahren hatte Thomas somit Eltern verloren und stand vor der Aufgabe nicht unbeträchtlichen Familienbesitz zu verwalten und sich seine jüngeren Geschwister - drei Brüder und unverheiratete Schwestern zu kümmern.

Im Interesse seiner Familie aber auch Bewohner der Grafschaft Yorkshire führte Wentworth damals Prozesse. Selbst nicht als Rechtsanwalt zugelassen machte sich hierbei doch seine juristische Ausbildung zu und sollte auch in seinem weiteren Lebensweg einen engen Kontakt zur Gerichtsbarkeit aufrecht erhalten. der Sternenkammer in London vertrat Wentworth seine gegen deren Stiefmutter die ihnen das ererbte streitig machte und die Bevölkerung von Yorkshire die Versuche Gemeindeland in Swinden zu okkupieren.

Auch der grundlegende Konflikt zwischen der und den Tuchhändlern beschäftigte Wentworth weiterhin. Hierbei er sich in Sir John Savile der Vertreter der Tuchhändler auftrat einen nicht zu Gegner der im weiteren Verlauf der Ereignisse erbitterten Feind Wentworths werden sollte. Generell aber Wentworth seine Bekanntheit in der Region und so einen weiteren Grundstein für die von eifrig angestrebte Karriere.

1. Ehe

Auf Betreiben seines Vaters heiratete Thomas am 22. Oktober 1611 Lady Mary Clifford die Tochter des von Cumberland und Schwester eines seiner Freunde.

Sechs Wochen nach seiner Hochzeit erhielt den Ritterschlag.

Kurz darauf begab er sich zu ausgedehnten Europareise außer Landes. Die beträchtlichen finanziellen seiner Familie gestatteten eine derartige Erweiterung seiner auch waren er und seine Ehefrau jung um die zeitweilige Trennung vertretbar erscheinen zu Die Abwesenheit Wentworths dauerte bis April 1613.

Obwohl es sich ursprünglich um eine Ehe gehandelt hatte war Wentworth seiner Frau zugetan. Ihr früher Tod im Jahre 1622 kam für ihn völlig überraschend. Zwar Mary zuvor ernstlich krank gewesen doch schien Krise bereits überwunden als eine plötzliche Wende Bösen den Tod eintreten ließ.

Nach ihrem Tod zog Wentworth sich auf seine Güter in Yorkshire zurück. Der Mann dessen Gesundheit stets alles andere als gewesen war wurde selbst von heftigen Fieberanfällen

In der Zeit in welcher die Spanienreise des Kronprinzen Karl mit dem Herzog von Buckingham erfolgte nahm Wentworth daher keinen unmittelbaren an der Politik.

Wentworth in Yorkshire

Die Bindung Wentworths an seine Heimat englischen Norden prägte sein ganzes Leben. Wann es möglich war oder wenn seine häufigen und Fieberanfälle im keine andere Möglichkeit ließen Wentworth sich zur Erholung nach Wentworth Woodhouse zurück.

Daneben bekleidete er solange ihm die Rolle in der englischen Politik die er versagt blieb etliche Verwaltungsämter in Yorkshire die mit großer Gewissenhaftigkeit ausfüllte.

So war Wentworth ab 1619 Mitglied des Nordischen Rates und ab 1622 einer der neu bestellten Deputy Lieutenants Yorkshire.

Die Berufung Wentworths in diese nicht Ämter zeigt darüber hinaus daß er auch der frühen Phase seines politischen Wirkens als der Parlamentspartei zugerechnet wurde seine Bindung an Hof und die königliche Regierung nicht abbrach.

2. Ehe

In der Zeit des Regierungswechsels von I. auf seinen Sohn Karl I. geriet in radikalere Kreise der Parlamentspartei insbesondere im von Lord Clare dem Vater von Denzil einem gefürchteten Debattenredner. Es war freilich nicht erster Linie eine politische Annäherung die Wentworth trieb sondern die starke Zuneigung der er der Tochter Lord Clare Lady Arabella Holles hatte. Die damals 16-jährige Arabella erfuhr allenthalben Am 24. Februar 1625 wurden sie und Wentworth im Hause Clares getraut.

Aus Wentworths siebenjähriger Ehe mit Arabella vier Kinder hervor: William der spätere 2. of Strafford Anne Arabella und Thomas.

Der frühe Tod seiner zweiten Frau Wentworth tief und ließ ihn nach Meinung als gebrochenen Mann zurück.

Wentworth als Parlamentsmitglied

Wentworth war von 1614 bis 1628 Mitglied des Unterhauses . Zunächst Gegner des Absolutismus trat aber 1628 in den Dienst der Krone nachdem durch eine Erbschaft zum Baron und Mitglied Oberhauses avancierte.

Die Session 1614

Die erste Wahl Wentworths als einer zwei Abgeordneten der Grafschaft Yorkshire erfolgte 1614. Jakob I. benötigte für die Fortführung seiner Außenpolitik der damit einhergehenden militärischen Unterstützung seines Schwiegersohnes Kurfürsten von der Pfalz dringend finanzielle Mittel ihm nach Lage der Dinge nur das bewilligen konnte weswegen er sich zu dem nicht risikofreien und letztlich erfolglosen Schritt der eines neuen Parlaments entschloss. Es sollte als Unfruchtbare Parlament in die englische Geschichte eingehen. das Unterhaus sich weigerte über die Bewilligung von für die Krone zu beraten wenn es zuvor seine Beschwerden vorbringen dürfe löste der das Parlament unverzüglich wieder auf.

Trotz der Kürze dieser Parlamentssession erhielt junge Wentworth hier einen prägenden Eindruck von zeitgenössischen Regierungstätigkeit wie aus den an seinen gerichteten Briefen hervorgeht. Insbesondere befasste er sich mit dem Wiederruf von Patentrechten welche es einigen vermögenden Tuchhändlern gestatteten zum Nachteil der einheimischen Wirtschaft zu importieren. Vergabe dieser Patente war aber solange das zu einer entsprechenden Subsidienerhöhung nicht bereit war der wesentlichen Einnahmequellen des Königs der gerade nicht dulden wollte dass das Parlament sich dieser Frage ausgiebiger beschäftigte.

Im Anfang seiner parlamentarischen Tätigkeit fand Wentworth damit an der Seite derjenigen wieder für den Erhalt der Privilegien des Parlaments die Krone stritten.

Die Session 1621

Bei den Parlamentswahlen im Jahr 1620 sich Wentworth erneut als einer der Kandidaten Grafschaft Yorkshire den Wählern. Als weiteren Kandidaten er George Calvert den späteren Lord Baltimore einen Minister der Regierung Karls I. Dies einerseits den ständigen Konflikt Wentworths mit Sir Savile dessen politische Ambitionen durch Calverts Kandidatur beeinträchtigt wurden andererseits empfahl sich der junge dadurch dass er einem Minister den Einzug das Unterhaus sicherte bei Hofe.

Savile griff die Wahl an; Wentworth jedoch durch das Unterhaus als Parlamentsmitglied bestätigt 1621 seine Beratungen aufnahm. Wentworth der offen bedeutende Karriere anstrebte sah dieser Parlamentssession mit Interesse entgegen. Wie viele andere Parlamentarier auch er Aufzeichnungen über den Verlauf der Beratungen Parlaments. Es ist bezeichnend für die akribische Wentworths dass er sich hier nicht auf Notizen beschränkte sondern seine Erinnerungen in geordneter geschlossener Form ausführte. Die unter der Überschrift Einige Beobachtungen und Betrachtungen stehende Schrift stellt eine der wesentlichen über die Tätigkeit jenes Parlaments dar.

Die Beratungen des Frühjahrs 1621

Das Parlament von 1621 geriet äußerst Der Konflikt lag dabei demjenigen von 1614 vergleichbar: Das Parlament befürwortete aus protestantischem Pflichtgeführt die Unterstützung des evangelischen Schwiegersohns Jakobs I. des Kürfürsten von der Pfalz dem es bei der Eroberung des Böhmen zum Nachteil des katholischen Spaniens zur stehen wollte. So sehr aber auch in großen Fragen der Außenpolitik zwischen dem Monarchen dem Unterhaus Übereinstimmung zu erzielen war so war das Parlament dazu bereit die nach des Königs zur Umsetzung dieser Außenpolitik erforderlichen zu bewilligen. Ohne weitere Subsidien sah sich I. aber zu einer militärischen Intervention auf europäischen Festland aber außer Stande. Konkret forderte I. die Bewilligung weiterer 500.000 Pfund worauf Parlament Mittel von 160.000 Pfund zusagte und hierauf den innenpolitischen Fragen zuwandte von denen Krone durchaus nicht wünschte dass sie Gegnstand Erörterung wurden. In der Hoffnung auf die weiterer Gelder ließ Jakob gleichwohl zu dass das Unterhaus mit etlichen Fällen der widerrechtlichen von Patenten befasste. Wentworth der sich schon früherer Gelegenheit als ein eifriger Anwalt der und Schafzüchter gegen die Tuchhändler erwiesen hatte die parlamentarische Kontrolle der die von ihm Handelspatente unterzogen wurden sicherlich begrüßt haben.

Anklage gegen den Lordkanzler

Als die Führer der parlamentarischen Fraktion dass der König zögerte sie in die zu weisen suchte sie den unmittelbaren Machtzuwachs wandte ein fast schon vergessenes Mittel an es den Lordkanzler Francis Bacon vor dem Oberhaus anklagte und ihn Bestechlichkeit beschuldigte. Bacon sah sich zu einer Verteidigung angesichts erdrückender Beweise nicht in der und wurde seiner Ämter für verlustig erklärt zu einer Geldbuße von 40.000 Pfund sowie einem Gefängnisaufenthalt unbestimmter Dauer im Tower verurteilt. einzige Stimme gegen die Entscheidung stammte von Herzog von Buckingham.

Im Frühjahr 1621 hatte das Parlament unter den Augen eines tatenlos zusehenden Königs führenden Minister gestürzt: ein gefährlicher Präzedenzfall der Selbstbewusstsein des Unterhauses nicht unerheblich stärken sollte.

Die Beratungen des Herbsts 1621

Im November 1621 trat das Parlament zusammen. Noch immer hoffte Jakob I. darauf es ihm die dringend benötigten Subsidien bewilligen Das Parlament jedoch hegte ernstliche Zweifel daran etwa zugestandene Geldmittel tatsächlich für eine militärische zu Gunsten des Kurfürsten von der Pfalz würden. Zudem waren die meisten Abgeordneten durch Toleranz der Krone gegen die im Land Katholiken verärgert. Ehe die Abgeordneten sich daher einer Beratung über die Erhöhung der Subsidien fanden begehrten sie von der Krone die Anwendung der Strafgesetze gegen die Katholiken und Kriegserklärung gegenüber Spanien.

Dieses Verhalten des Parlamentes stellte eine Provokation des Königs dar auf die Jakob äußerst ungehalten reagierte. Das Parlament hatte sich der Vorstellung des Königs die sich mit Überlieferung deckte nicht in außenpolitische Fragen einzumischen. Antwort Jakobs geriet indes ihrerseits wenig diplomatisch war keineswegs geeignet das Verhältnis zwischen Krone Parlament zu entspannen: Jakob ließ erklären er den Abgeordneten das Privileg der freien Rede entziehen im übrigen seien die Parlamentarier Kaufleuten die zwar Gelder zu bewilligen hätten jedoch gefragt werden müssten was mit diesen zu habe.

Angesichts des offenen Konflikts zwischen der und dem Parlament trat Wentworth hervor und die verfassungsgemäßen Rechte des Parlaments. Die Aufzeichnungen Parlamentariers jener Tage vermerken: Er (Wentworth) verlangt dass wir den legalen des Einspruchs beschreiten und einen Ausschuss einberufen unser Recht in Form eines 'Protestes' fordert .

Der Protest wird formuliert und Jakob versucht das Gesicht zu wahren indem er einem Schreiben an das Unterhaus nahelegt die um die Privilegien fallenzulassen er werde seinerseits eine Erhöhung der Subsidien verzichten.

Wieder ergreift Wentworth die Initiative. Er keine Debatte über außenpolitische Themen von denen ist ob sie in den Kompetenzbereich des fallen sondern eine Klarstellung der verfassungsgemäßigen Aufgabe Parlaments. Auf sein Betreiben verabschiedet das Parlament Einspruch des Inhalts dass die Freiheiten die Zölle sonstige Privilegien sowie Rechtsprechung des Parlaments als uralte unantastbare Rechte jeden Untertan überkommen sind .

Als das Protokoll der Sitzung dem überbracht wird reißt dieser das entsprechende Blatt aus den Aufzeichnungen heraus. Am nächsten Tag 19. Dezember 1621 wurde das Parlament aufgelöst führende der Parlamentspartei darunter Edward Cokes wurden zu verurteilt. Diese Demonstration königlicher Macht kann das freilich nicht revidieren: das Parlament hat sich Verkürzung seiner Rechte erfolgreich entgegengestellt.

Wentworth erschien in diesen Tagen als Führer der Parlamentspartei. Interessanterweise hat ihm dies der Regierung Jakobs I. offfenbar nicht geschadet. einen dürfte dies der Fürsprache seines Freundes zu verdanken sein. Daneben mag die Krone auch verstanden haben was dem Parlament verborgen dass nämlich Wentworth anders als die Angehörigen radikalen Flügels keinen unbedingten Machtkampf zwischen Krone Parlament führte sondern lediglich die Wahrung des der verschiedenen Verfassungsorgane bestrebte. Dieser Unterschied der sollte später zum Bruch Wentworths mit der des Unterhauses führen und ihn zu einem Diener der Krone machen.

Die Session 1624

Für das Jahr 1624 hatte sich Jakob I. unter dem Einfluß des Herzogs von Buckingham zu einer Einberufung des Parlaments entschlossen von dem er daß es endlich die zu einer wirksamen der katholischen Mächte erforderlichen Mittel bewilligen sollte.

Bei den Wahlen gelang es dem Rivalen Wentworths Sir John Savile zum einzigen gegen Wentworth den Sitz der Grafschaft Yorkshire erobern; Wentworth gehörte dem Parlament gleichwohl an sich jedoch mit dem Sitz der Gemeinde begnügen.

Buckingham versuchte nach dem Scheitern seiner dem Kronprinzen unternommenen Spanienreise dieses für sich zu machen und agitierte offen für einen mit Spanien. Trotz der beherrschenden Stellung die bei Hofe hatte war Jakob I. einem Krieg jedoch durchaus nicht zugeneigt eine Einstellung Wentworth teilte und die im übrigen auch dem Schatzkämmerer Lord Middlesex der um die Undurchführbarkeit des Unterfangens wußte gestützt wurde.

Das Parlament jedoch ist gewillt die Pläne Buckinghams zu unterstützen: es bewilligt die Summe von 300.000 Pfund für einen Krieg Spanien und stürzt den mahnenden Schatzkämmerer mit des Impeachments der Anklage vor dem Oberhaus das inzwischen zu einer scharfen Waffe des Parlaments hatte.

Im Sommer 1624 verließ der spanische das Land.

Buckingham freilich versuchte sich außenpolitisch durch Bündnis mit Frankreich abzusichern. Angesichts der stets Kriegsbereitschaft zwischen den beiden Mächten des europäischen war die ein grundsätzlich naheliegender Plan der durch die Heirat des Kronprinzen Karl mit französischen Prinzessin Henrietta Maria besiegelt werden sollte. Rahmen der Verhandlung stellte Buckingham jedoch fest das von Richelieu geführte Frankreich ähnliche Zugeständnisse für die Katholiken forderte wie zuvor Spanien. Angesichts der Isolation im Konzert der europäischen Mächte sagte zu die Strafgesetze gegen die Katholiken aufzuheben es aber nicht mit dieser Nachricht vor von seiner eigenen antispanischen und damit antikatholischen beeinflußte Parlament zu treten weswegen das Parlament vertagt wurde.

Die Session 1625

König Jakob I. starb am 27. 1625. Mit der Thronbesteigung seines Sohnes Karl wurde ein neues Parlament einberufen.

Im Wahlkampf des Jahres 1625 gelang Wentworth das Mandat der Grafschaft Yorkshire das im Jahr zuvor an Sir John Savile hatte zurückzuerobern. Zweiter Abgeordneter der Grafschaft war Thomas Fairfax der künftige Führer der Parlamentspartei.

In den Parlamentsdebatten brach der Konflikt Krone und Unterhaus erneut aus. Der Herzog Buckingham hatte durch den Regierungswechsel eher noch Enfluß gewonnen; es schien als würde Karl es nicht wagen eine Entscheidung gegen den seines ersten Ministers zu treffen.

Das Parlament hingegen mißbilligte die Einzelheiten Verhandlungen zwischen Buckingham und Frankreich insbesondere so sie die Überlassung englischer Kriegsschiffe zur Bekämpfung aufständischen Protestanten in Frankreich zum Gegenstand hatten. diesem Hintergrund zögerte das Parlament die von Monarchen beantragten Subsidien zu bewilligen.

Überliefert ist die Antwort die Wentworth Parlament auf eine taktlose Bemerkung eines Höflinkgs Unterhaus müsse eben zwischen der Bewilligung der und seiner Auflösung wählen gab: Ich bin nicht gegen die Bewilligung aber schätze es nicht etwas unter dem Druck Drohung bewilligen zu müssen; die Subsidienfrage darf überstürzt werden sondern muß sich glatt und abwickeln weshalb Wentworth zusammenfassend anregte die Angelegenheit Ausschuß zu übertragen.

Zu derartigen Beratungen kam es jedoch mehr: als etliche Abgeordnete im Kontext einer der Bekämpfung der Piraterie Kritik an der des Herzogs von Buckingham äußerten löste Karl der Anfeindungen seines Ministers nicht duldete das unverzüglich auf.

Sheriff von Yorkshire / Die Session 1626

Die Auflösung des Parlaments erwies sich keineswegs als dauerhafte Lösung des Problems: nach vor stand es um den spanischen Feldzug Krone schlecht so daß die Regierung Karls dringend Gelder benötigte welche ihr nur das bewilligen könnte.

Wentworths Ernennung zum Sheriff

In dieser Situation ging Buckingham davon daß er sich das Parlament dadurch gefügiger könnte daß er die Führer der Parlamentspartei Sherrifs ernannte so daß sie an der nicht teilnehmen könnten. Auch Wentworth wurde von offenbar zu den führenden Oppositionellen gerechnet wozu Einflüsterungen Saviles der sich an den Herzog hatte das Ihrige beigetragen haben mögen. Jedenfalls sich Wentworth in der Funktion eines Sheriffs von Yorkshire wieder. Wentworth akzeptierte diese zweifelhafte Beförderung es ihn verdrossen haben muß wiederum keinen Anteil an den Staatsgeschäften nehmen zu können.

Immerhin glaubte Wentworth sein Verhältnis zum von Buckingham wohl nicht gänzlich zerrütet; wagte es doch um die Gunst des Herzogs der Ernennung zu dem vakanten Posten des des Nordischen Rates einzukommen. Auch eine persönliche mit dem Herzog verlief durchaus erfreulich.

Die Parlamentsberatungen

Unterdessen nahmen die Beratungen des neu Parlaments einen wenig verheißungsvollen Verlauf. Das Unterhaus sich dazu durchgerungen vor dem House of Anklage gegen den Herzog von Buckingham zu und seine Entlassung aus den von ihm Ämtern nebst Inhaftierung anzuregen. Die Reaktion des war eindeutig: zwei Mitglieder der Commons Dudley und John Street wurden auf Befehl der ihres Parlamentsmandates für verlustig erklärt und im inhaftiert. Gegen Digges ließ Karl I. mitteilen habe das Andenken an den seligen König I. verletzt.

Das Unterhaus weigerte sich daraufhin weitere zu beraten ehe seine Privilegien nicht wieder worden seien und setzte zur Erörterung des einen Ausschuß ein. Schließlich formulierte das Unterhaus Protest mit dem es kundtat daß es nicht vorstellen könne Digges hätte die ihm Last gelegten Äußerungen tatsächlich getan.

Karl I. sah sich schließlich genötigt und Digges wurde am 16. Mai aus der Haft entlassen und durfte auch wieder an den Beratungen des Unterhauses

In dieser zugespitzten politischen Situation sah keine Veranlassung mehr Wentworth entgegenzukommen dessen politische er nicht verstand und der ihn deswegen ein Mann von äußerst zweifelhafter Loylität erscheinen Wentworth erhielt nicht nur die erhoffte Position Präsident des Nordischen Rates nicht sondern er auch der Position des custos rotularum das er über zehn Jahre hinweg hatte für verlustig erklärt. Die einzige Position die er noch verfügte war diejenige des der Grafschaft Yorkshire was sein Prestige aber zu erhalten vermochte.

Sonderabgaben des Adels / Wentworths Inhaftierung

Auch außenpolitisch nahmen die Angelegenheiten der keinen günstigen Verlauf. Die fehlenden finanziellen Mittel Eingland ein wirksames Eingreifen in die europäischen unmöglich hinzu kam ein neu entflammter Konflikt Frankreich. Buckingham nahm zu dem tradierten Mittel Zwangsanleihe beim englischen Adel Zuflucht nachdem seine über eine vom Parlament bewilligte Steuererhebung zu zu gelangen gescheitert waren. Der Adel empfand Steuer als im höchsten Maße unberechtigt. Zwar etliche Adlige trotzdem zur Zahlung bereit weil die Ungnade des Königs fürchteten der Widerstand aber nicht zu unterschätzen. Manche der Richter für die Einziehung der Anleihe zuständig waren sich und wurden ihrer Ämter enthoben.

Wentworth war als vermögender Mann zu Anleihe von 40 Pfund heranzuziehen - mehr irgend ein anderer Bürger der Grafschaft Yorkshire. weigerte sich weil die Zahlung einer ungesetzlichen seinen Prinzipien widersprach obwohl er gewarnt wurde Karl I. jeglichen Widerstand gegen die Anleihe er dringend benötigte nicht verzeihen werde. Wentworth daraufhin zunächst am 4. Juli 1627 in das Gefängnis von Marshalsea in the Borough später in dasjenige von Dartford verbracht. Seine Wut über diese Behandlung die daraus resultierende Verachtung der Höflinge sollte gänzlich zur Ruhe kommen

Die Versöhnung mit der Krone

Der Bruch Wentworths mit der englischen Opposition war scharf und irreversibel. Die Führer Parlamentspartei allen voran John Pym warfen Wentworth vor die gemeinsame Sache zu haben. Wentworth wiederum wah seine politischen mit der Annahme der Petition of Right gewahrt. Ihm kam es nicht darauf der Krone immer weitere Vorrechte für das abzutrotzen sondern zu einem verfassungskonformen Ausgleich zwischen Machtzentren zu gelangen.

Wentworth war und blieb letzten Endes konservativer Politiker und weder Reaktionär noch Revolutionär in Zeiten der Revolution eine beiden Seiten schwer vermittelbare Position.

Lord-Deputy von Irland

Wentworth wurde 1632 zum Lord Deputy von Irland ernannt. Er betrieb dort eine harte katholischen Iren aber entgegenkommende Politik. Die Wertschätzung Wentworth bei den irischen Katholiken genoss zeigt auch daran dass die gälischstämmigen Iren nach Hinrichtung die Förderung einer antikatholischen Politik durch englische Parlament fürchteten in dem die Puritaner großen Einfluss hatten. 1641 begann in Ulster der Aufstand der katholischen Iren.

Aufstand in Schottland

1640 führte er das königliche Heer im gegen die Schotten.

Bürgerkrieg in England

Die Lage Karls I. gegenüber dem Parlament war immer schwieriger geworden. Der König des Parlaments um zu angemessenen Steuereinnahmen zu die ihm die Abgeordneten aber nur im gegen weitere Vorrechte bewilligen wollten.

In dieser hoffnungslosen Situation überwand sich englische König Wentworth der jetzt auch die Earlswürde als 1st Earl of Strafford erhielt Zügel der englischen Politik ganz in die zu geben.

Prozess und Hinrichtung

Wegen angeblicher Aufstachelung irischer Truppen gegen wurde er 1640 angeklagt mit dem Vorwurf des Hochverrats unter dem Druck des Parlaments gegen das Karl I. erneut nicht durchsetzen konnte nach Aufsehen erregenden Prozess 1640 hingerichtet.

In der aufgeheizten Stimmung im England Tage löste die Hinrichtung Straffords großen Jubel der Bevölkerung aus. Bezeichnender mag aber sein Karl I. als die Revolution acht Jahre auch seine Hinrichtung durchsetzte erklärte sein Tod nur eine gerechte Strafe dafür dass er Hinrichtung des ihm treu ergebenen Wentworth nicht habe.



Bücher zum Thema Thomas Wentworth

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Graf_Strafford.html">Thomas Wentworth </a>