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Grafikkarte


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Eine Grafikkarte steuert in einem Personal-Computer die Bildschirmanzeige .

Geschichte

Das Grafikkarten-Prinzip wurde in Serienprodukten zum Mal beim Mikrocomputer Apple II verwendet. ("80-Zeichen-Karte").

Der erste IBM PC kam 1981 einer Karte auf den Markt die lediglich Darstellung von Text ermöglichte. ( MDA = Monochrome Display Adapter). Die Firma Hercules erkannte die Lücke und bot schon eine Karte an mit der die Pixel des Textmodus einzeln angesteuert werden konnten HGC -Adpater.

Bis 1989 setzten sich die Grafikkartentypen Standards durch die IBM neu auf den brachte:

  • 1983 die CGA -Karte
  • 1984 die EGA -Karte
  • 1989 mit den s.g. PS/2-Modellen die MCGA- VGA -Karte

Ab da hatte IBM die Standardisierungsmacht Das ist der Hintergrund warum auch heute der VGA-Modus (640 × 480 Punkte in Farben) der "Notfall-Modus" bei allen PCs ist.

VGA war allerdings nicht der letzte Die "Video Electronics Standards Asscociation" VESA stellte einen Standard für Videomodes bis einer Auflösung von 1280 × 960 Punkten 2 Byte Farbtiefe auf die heute jede beherrscht.

Die weiteren Bezeichnungen SVGA XGA usw. sind keine Grafikkartenstandards mehr sondern für Bildschirmauflösungen z. B. XGA: 1024 × Punkte.

Bis etwa 1990 beschränkten sich die darauf das Video-RAM in Ausgangssignale für den Monitor umzuwandeln. Programmierer konnte eigentlich nur einzelne Pixel setzen. Dies war die erste Generation Grafikkarten. Es folgten zwei weitere:

Ab 1990 entwickelten sich die Grafikkarten eigenständigen kleinen Computern mit eigener CPU (Windowsbeschleuniger) denen man nicht nur einzelne Pixel setzen konnte sondern denen man Befehle Zeichnen von Linien und Füllen von Flächen konnte.

Mitte der 90er-Jahre kam von 3dfx der erste 3D-Beschleuniger die s.g. Vodoo-Karte. Einem 3D-Beschleuniger kann Programm in einem dreidimensionalen Raum die geometrischen in Form von Polygonen und die Texturen angeben mit denen die Flächen der gefüllt werden sollen. ( Rendern ).

Im Jahr 2004 kann man drei von Grafikkarten unterscheiden:

  1. Onboard-Chips. Diese haben meist nur 2D-Funktionen erlauben auf einem Monitor meist ein Bild hoher (1600x1200 Pixel in 4 Byte Farbtiefe s. 8 MB- Framebuffer ). Solche Chips stammen meist von der S3.
  2. Karten für den Business-Bereich. Diese Karten haben 32 MB Video-RAM bieten 2D- und 3D-Funktionen an bieten sehr scharfes Bild auf dem Monitor und Möglichkeit mehrere Monitore gleichzeitig zu betreiben. Diese stammen meist von der Firma Matrox.
  3. Karten für Computerspiele. Diese Grafikkarten gibt es allen Preislagen. Die teuren Karten stellen das Machbare im Bereich 3D-Darstellung dar. Die neuesten im Jahre 2004 sind hier mehrfache Vertex-Shader Pixel-Shader Mehrfach- Antialiasing und Transform and Lighting sowie Anisotropes Filtering (siehe Artikel "Anisotropes Hier konkurrieren hauptsächlich ATI und NVidia mit Chipsätzen die allerdings auf einer von Grafikkarten anderer Firmen verbaut werden. Eine Aussenseiterrolle nimmt Matrox mit der Parhelia-Karte ein.

Für die Darstellung von 3D-Computergrafik sind sowohl Business-Karten als auch Grafikkarten Spiele geeignet.

Grafikkarten und Grafikschnittstellen

Von den Grafikkarten zu unterscheiden sind die bekanntesten davon OpenGL und DirectX die es dem Programmierer ermöglichen einfach unabhängig von der Grafikkarte 3D-Effekte zu erzielen. Grafikschnittstellen setzen keine 3D-Funktionen bei der Grafikkarte nutzen diese aber (teilweise) falls sie vorhanden 3D-Spiele können somit auch im Prinzip auf mit Onboard-Grafik oder einer sehr einfachen 3D-Karte jedoch langsam und "ruckelig". Sehr aufwändige Spiele zusätzlich zur Grafikschnittstelle noch spezifische neue Funktionen Grafikkarte und laufen daher nur auf einer mit speziellen Grafikchips.

Die zur Zeit bekanntesten Hersteller von sind ATI Matrox und NVidia .

Weitere Marken sind oder waren : 3dfx Chips & Technologies Cirrus Logic Creative / 3Dlabs Diamond Multimedia Elsa Hercules Graphics Intel Number Nine Oak Technology Orchid Technologies SIS S3 Trident (8900) Tseng Labs (ET4000) Video Logic Video Seven.

Diese haben mehrheitlich bei der schnellen aufwändigen Entwicklung von 2D und 3D-Beschleunigertechniken und der damit verbundenen Marktkonzentration ihre und Bedeutung verloren oder sich in Nischenmärkte

Weblinks



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