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Greifswald


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Greifswald ist eine Universitäts- und Hansestadt im Landesteil Vorpommern Mecklenburg-Vorpommerns geografisch zwischen den Inseln Rügen und Usedom gelegen. Sie liegt am Fluss Ryck in den Greifswalder Bodden mündet.


Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Mecklenburg-Vorpommern
Kreis : kreisfreie Hansestadt
Fläche : 50 2 km²
Einwohner : 52 140 (01.09.2003)
Bevölkerungsdichte : 1039 Einwohner/km²
Höhe : 17 m ü. NN
Postleitzahl : 17489 (Altstadt)
Vorwahl : 03834
Geografische Lage : 54° 5' n. Br.
13° 23' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : HGW
Amtliche Gemeindekennzahl : 13 0 59 001

Stadtverwaltung: Markt
17489 Hansestadt Greifswald
Website: www.greifswald.de
eMail-Adresse: info@greifswald.de
Politik
Oberbürgermeister : Dr. Arthur König ( CDU )

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Greifswalds Gründung in Pommern geht auf das Kloster Eldena zurück Ruinen ein berühmtes Motiv Caspar David Friedrichs sind. Bereits 1248 als Oppidum Gripheswaldis beschrieben erhielt die Siedlung das Lübische Stadtrecht in 1250 . Die Ernst-Moritz-Arndt -Universität wurde 1456 vom Bürgermeister Heinrich Rubenow gegründet. Sie neben Heidelberg Köln und Rostock zu den Universitäten Deutschlands.

Im Dreißigjährigen Krieg starb das pommersche Herzogsgeschlecht aus und wurde 1648 mit großen Teilen Pommerns den schwedischen unterstellt welche als HRR Reichsfürsten fungierten (Schwedisch-Pommern). führte in der Folge zu den brandenburgisch-schwedischen in denen Schweden die pommerschen Gebiete bis Peene an Brandenburg abtreten musste. (Noch heute sich vom Bombardement Kanonenkugeln in der Südostfassade Kirche St. Marien). Obgleich das Gebiet Schweden verblieb es im wesentlichen in der alten Gesellschaftsordnung schwedische Gesetzgebungen u. ä. m. wurden eingeführt. Die Greifswalder Ernst-Moritz-Arndt-Universität wurde dadurch Schwedens Universität (Gründung der Universität zu Uppsala 1477). der napoleonischen Kriege wurden die Schweden vertrieben aber die Gebiete kurzzeitig 1806 zurück. Nach Wiener Kongress 1815 mussten sie Schwedisch-Pommern an Preußen abtreten.

Am 30. April 1945 zum Ende des 2. Weltkriegs wurde Greifswald durch den Stadtkommandanten Oberst Petershagen kampflos an die Rote Armee übergeben weshalb die Altstadt mit ihren Bauten (z.B. Rathaus Häuser am Markt Uni-Gebäude) unzerstört blieb. Nachfolgende Schädigungen und z.T. Verluste Teile der Bausubstanz der attraktiven Altstadt sind zunächst unterlassene Restaurierungen und Instandhaltungen der sozialistischen DDR -Regierungen zurückzuführen. Durch Abriss und historisierten Neubau Städtesanierungskonzept der DDR (siehe auch in Gotha oder Cottbus) dies nur verschlimmert. Die bestehende Altbausubstanz wäre Deutsche Einheit weiter vernachlässigt worden. Liebevolle und aufwendige haben mittlerweile die trotzdem noch umfangreichen erhaltenen der Altstadt wieder zu Glanz gebracht.

Bildung & Wissenschaft

Hochschulen

Einrichtungen Institute Kooperationen

Die Alfried Krupp von Bohlen und hat neben Essen ihren Förderschwerpunkt in Greifswald.

Wissenschaftliche Einrichtungen:

  • Alfred-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald
  • Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
  • Institut für Niedertemperatur- und Plasmaphysik
  • Kernfusions-Forschungsreaktor Wendelstein 7X
  • Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere Insel
  • Siemens AG Bereich Öffentliche Netze
  • Technologiezentrum Vorpommern
  • Biotechnikum Greifswald
  • Technologiepark (im Aufbau)
  • Forschungsinstitut für Diabetes Karlsburg (bei Greifswald)

Gymnasien

  • Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium (gegr. 1561 als schola senatoria )
  • Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
  • Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium
  • Abendgymnasium "Wolfgang Koeppen"

Greifwald von oben: Blick vom Dom St. zum Markt mit Rathaus

Kultur

  • Theater Vorpommern (Schauspiel Philharmonie Balett ...) siehe unten)
  • Pommersches Landesmuseum (Link siehe unten)
  • Musikfestival "Nordischer Klang" (Link siehe unten)
  • Greifswalder Bachwoche
  • Sozio-Kulturelles Zentrum "St. Spiritus"
  • Seit 1998 verleiht die Stadt den Wolfgang-Koeppen-Preis einen nach dem in Greifswald geborenen Wolfgang Koeppen benannten Literaturpreis.

Bauwerke

  • drei große Backsteinkirchen: Dom St. Nikolai Marien St. Jakobi
  • barockes Universitäts-Hauptgebäude von 1747
  • Pommersches Landesmuseum
  • gotisch-barockes Rathaus
  • weitere Backsteingebäude am Markt
  • Wiecker Zugbrücke
  • Klosterruine Eldena

Persönlichkeiten aus Greifswald

Weblinks

Greifswald

Wissenschaft

Kultur


Landkreise und Kreisfreie Städte in Mecklenburg-Vorpommern :
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