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Grignard-Verbindung


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Eine Grignard-Verbindung entsteht wenn ein Alkylhalogenid (z.B. Bromethan 2 CH 3 ) oder ein Arylhalogenid (z.B. Chlorbenzol C 6 H 5 Cl) in Anwesenheit von trockenem Ether mit metallischem Magnesium reagiert.

Das Magnesium-Atom schiebt sich zwischen die Kohlenstoff - Halogen -Bindung. Zwei freie Elekronenpaare von Ethermolekülen koordinieren das Magnesium und stellen das zur Stabilität Elektronenoktett (siehe: Oktettregel ) her.

In der Grignard-Verbindung trägt das dem benachbarte Kohlenstoffatom eine negative Partialladung es wird sozusagen "umgepolt". Daduch werden Reaktionen wie die Knüpfung von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen ermöglicht. Reaktion von Grignard-Verbindungen mit Carbonylverbindungen wird allgemein als Grignard-Reaktion bezeichnet und findet vielfach Anwendung bei Synthese von Alkoholen.

Grignard-Reagenzien reagieren sehr heftig mit Wasser oder -NH-Gruppen weshalb trockener Ether für eine verwendet werden muss.

Victor Grignard erhielt 1912 für seine Entdeckung den Nobelpreis .



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