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Großdeutscher Rundfunk


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Großdeutscher Rundfunk war vom 1. Januar 1939 bis 1945 die Bezeichnung für das nationalsozialistische Einheits- Hörfunkprogramm in der Zeit des Dritten Reiches .

Das Programm hatte seine Vorgeschichte bereits der Weimarer Republik . Aufgrund der "Zweiten Weimarer Rundfunkordnung" von 1932 welche die erste Rundfunkordnung von 1925 / 26 ablöste wurde der Rundfunk in der Weimarer Republik zentralisiert und Ab Juli 1932 wurden Anteile der bis existierenden 1923 und 1924 gegründeten neun regionalen Rundfunkgesellschaften vom Staat Folgende regionalen Gesellschaften bestanden innerhalb der Weimarer (jeweils mit Datum der Programmaufnahme) die seit 1925 in der Reichsrundfunkgesellschaft (RRG) zusammen geschlossen waren:

  • Funk-Stunde AG Berlin : Programmaufnahme am 29. Oktober 1923 als "Radio-Stunde AG Berlin" (die Umbenennung am 18. März 1924)
  • Mitteldeutsche Rundfunk AG Leipzig (MIRAG): Programmaufnahme am 1. März 1924
  • Bayerische Rundfunk GmbH München : Programmaufnahme am 30. März 1924 als "Deutsche Stunde in Bayern GmbH
  • Südwestdeutsche Rundfunkdienst GmbH : Programmaufnahme am 30. März 1924 als "Südwestdeutscher Rundfunkdienst AG Frankfurt am (SWR)
  • Norddeutsche Rundfunk GmbH : Programmaufnahme am 2. Mai 1924 als "Nordische Rundfunk AG Hamburg (NORAG)"
  • Süddeutsche Rundfunk GmbH : Programmaufnahme am 10. Mai 1924 als "Süddeutsche Rundfunk AG Stuttgart (SÜRAG)
  • Schlesische Funkstunde AG Breslau : Programmaufnahme am 26. Mai 1924
  • Ostmarken Rundfunk AG Königsberg (ORAG): Programmaufnahme am 14. Juni 1924
  • Westdeutscher Rundfunk AG Köln (WERAG): Programmaufnahme am 10. Oktober 1924 als "Westdeutsche Funkstunde AG Münster in (WEFAG) (der Umzug nach Köln und die in WERAG erfolgte 1927)

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 war der Rundfunk weiterhin Angelegenheit des Diese erkannten darin frühzeitig ein zentrales politische und unterstellten den Rundfunk daher dem Reichspropagandaministerium Joseph Goebbels .

Die "Reichsrundfunkgesellschaft" wurde gestärkt ihre Mitglieder selbständigen Rundfunkgesellschaften aufgelöst und ab 1. April 1934 als "Reichssender" (z.B. "Reichssender Berlin") geführt.

Auf Veranlassung von Josef Goebbels wurde 1. Januar 1939 für den Reichsrundfunk die Bezeichnung Großdeutscher Rundfunk eingeführt. Dieser sendete ab Juni 1940 ein nationalsozialistisches Einheitsprogramm für das ganze Reich. Mit dem Ende des 2. Weltkriegs im Mai 1945 endete auch das Programm des Großdeutschen Danach richteten die Besatzungsmächte neue Rundfunkstationen in Besatzungszone ein.




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