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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 22. September 2019 

Großgemeinde


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Großgemeinde ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Gemeinde die im Rahmen einer Gebietsreform aus mehreren selbständigen Gemeinden gebildet wird. handelt es sich um Gemeinden mit einer großen Fläche weshalb sich vielerorts die Bezeichnung "Großgemeinde" hat.

Gelegentlich tauchen auch Begriffe wie "Retorten-Gemeinde" "Kunst-Gemeinde" auf insbesondere wenn die Zusammenfassung mehrerer von der Bevölkerung ungewünscht ist und als empfunden wird. Gelegentlich ist es auch wieder Auflösung solcher Gemeinden gekommen etwa bei der Lahn ( Gießen / Wetzlar u.a.) welche nach heftigen Protesten der 1979 wieder aufgehoben wurde.

Die Großgemeinden haben ebenso wie einzelne eine einheitliche Gemeindeverwaltung und -leitung ( Gemeinderat und Bürgermeister ). Die Großgemeinde ist Rechtsnachfolger ihrer vormals Gemeinden und tritt mit dem Zusammenschluss in Rechte und Pflichten der bisherigen Gemeinden ein. Deutschland handelt es sich rechtlich bei "Großgemeinden" Einheitsgemeinden .

In besonderen Fällen wurden Großgemeinden auch Recht zuerkannt sich " Stadt " nennen zu können. Dies ist von jeweiligen Kommunalverfassung oder der Gemeindeordnung des Landes und beruht oft auf den bestehenden Stadtrechten oder mehrerer bisheriger Gemeinden. Doch können auch Großgemeinden deren Ortsteile keine Stadtrechte besaßen zu erhoben werden (z.B. Stadt Rheinstetten in Baden-Württemberg).

Siehe auch: Katastralgemeinde



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