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Oradea


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Oradea (deutsch: Großwardein ungarisch: Nagyvárad ) ist eine Stadt in Siebenbürgen ( Transsylvanien ) an der Gyors Körös ( Schnellen Körös Crisu Repede ) gelegen direkt an der Grenze vom Hochland und ungarischen Tiefland. Die Einwohnerzahl beträgt 222.000 ( 1999 ).

Die Stadt ist ein Verkehrsknotenpunkt und im Verwaltungsbezirk Bihor . In Oradea werden Textilien Schuhe Lebensmittel Glas Werkzeuge und Landmaschinen produziert.

Sehenswert sind mehrere Kirchenbauten darunter die Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert - der größte Barockbau Rumäniens - sowie die Mondkirche.

Geschichte

Ladislaus I. von Ungarn machte die 1080 zum römisch-katholischen Bischofssitz .

Die Stadt erlebte insbesondere am Ende 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts einen grossen wirtschaflichen Aufschwung nicht zuletzt ihrer emsigen talentierten und relativ zahlreichen jüdischen Einwohnerschaft die kurz vor dem Holocaust einen Drittel der damals 100.000 Einwohner stellte. heute zeugen prachtvolle teilweise heruntergekommmene Jugendstilpaläste von glorreichen Vergangenheit.

Nach dem 1. Weltkrieg trat Ungarn im Vertrag von Grand-Trianon und damit auch Oradea an das neue "Groß-Rumänien" ab. Im 2. Weltkrieg wurde Oradea am 12. Oktober 1944 durch rumänische und sowietische Truppen von deutsch-ungarischen Besatzung befreit und gehört seither wieder rumänischen Staatsgebiet.

Weblinks

offizielle Seite der Stadt



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