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Santa Maria di Grottaferrata


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Santa Maria in Grottaferrata ist ein italo-byzantinisches Kloster das zum Orden der Basilianer Territorialabtei gehört.

Das Kloster liegt 20 Kilometer südlich Rom zwischen den den Hügeln von Tusculum Rocca di Papa und Castel Gandolfo . Es wurde im Jahre 1004 also noch vor der west-östlichen Kirchenspaltung von 1054 gegründet. Gründer und erster Abt war heilige Nilus ein Grieche aus dem damals noch unter byzantinischer Herrschaft stehenden Kalabrien . Am Ort der Klostergründung standen riesige einer römischen Villa und zwischen den Ruinen ein niedriges Gebäude - opus quadratum das schon zu Zeiten der römischen Republik als Begräbnisstätte genutzt worden war und 5. Jahrhundert in eine christliche Kapelle umgewandelt worden ist. Sie hatte Eisengitter den Fenstern weshalb der Ort auch Crypta Ferrata (später Grottaferrata mit Eisen beschlagene Krypta) wurde.

Nilus und seine Gefährten lebten nach Mönchsregel des heiligen Basilius und feierten die Liturgie nach dem Ritus . Daran wird in Grottaferrata bis heute Nach dem Schisma blieb das Kloster dem Papst in Rom unterstellt und ist somit Teil der römisch-katholischen Kirche auch wenn seine Mönche weiterhin die Traditionen pflegen. Dem eigenen Selbstverständnis nach legt Kloster auf diese Weise seit 1000 Jahren Zeugnis von der Einheit Kirche ab. Es ist ein Ort der zwischen der lateinischen West-und der griechisch-orthodoxen Ostkirche.

In der Vorhalle der Klosterkirche befindet ein mittelalterlicher Taufstein der einen nackt ins Wasser springenden Mann zeigt - Bild das dem berühmten Taucher von Paestum gleicht - und einen wie nach dem Vorbild der Eroten im von Aquileia . Beide berühmte Vorlagen waren im Mittelalter vergraben so daß die Motive des Taufsteins wenn auch offenbar urmenschliche Vorbilder haben müssen.

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