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Grundherr


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Ein Grundherr hat die Herrschaft über seinen Grundbesitz also der Grundbesitzer. Die herrschaftliche Organisationsform der Grundherrschaft stammte aus dem Mittelalter und dauerte bis ins 19. Jahrhundert an. Der Begriff Grundherr umfasst nicht die wirtschaftliche sondern auch die rechtliche Verwaltung land- oder forstwirtschaftlich genutzten Flächen die dieser Nutzung vergeben hat.

Das Verhältnis zwischen Grundherren und Nutzer unterschiedlich. Es reichte von einem reinen Pachtverhältnis über die Hörigkeit bis zur Leibeigenschaft . Der Grundherr hatte in der Regel Gerichtsbarkeit über die Bauern inne.

Wohlhabendere Grundherren wie Klöster Ritter Städte oder Fürsten besaßen in der Regel keine einzelnen Gehöfte sondern ganze Dörfer mitsamt der dazugehörigen Infrastruktur ( Mühle Schmiede usw.).

Das Entstehen der Institution "Grundherrschaft" muß werden im Zusammenhang mit der Taufe und der europäischen Bevölkerung. Im Zusammenspiel zwischen Adel und Bauernschaft entstanden neue Formen des Wirtschaftens Landbearbeitung (Dreifelderwirtschaft) und der gesellschaftlichen Organisation. Sie der Produktion und Verteilung von Überschüssen die einem weiteren Ausbau der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen dienten.

Siehe auch: Forstwirtschaft Landwirtschaft



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