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Grundschuld


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Die Grundschuld ist nach deutschem Sachenrecht das dingliche Recht aus einem Grundstück Zahlung eines bestimmten Geldbetrages zu fordern. Die Grundschuld wird als dingliches Recht in Abt. des Grundbuchs eingetragen. Im Gegensatz zu Hypotheken sind Grundschulden nicht akzessorisch d. h. sind nicht an den Bestand einer bestimmten (beispielsweise ein bestimmtes Darlehen ) gebunden und können für sich allein werden. Daher können Grundschulden nicht nur für Forderungen sondern auch für mehrere auch zukünftige als Sicherung dienen. Neben dem eigentlichen Grundschuldbetrag in der Regel Zinsen und Nebenleistungen eingetragen. Ferner ist üblich der jeweilige Eigentümer sich gemäß § 800 ZPO der sofortigen Zwangsvollstreckung in das Grundstück und in Höhe des Grundschuldbetrages auch sofortigen Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermögen unterwirft.

Trotz der rechtlichen Unabhängigkeit der Grundschuld dinglichem Recht von einem Darlehen als persönlichem Anspruch werden in der Praxis die meisten zur Besicherung von Darlehen eingesetzt. Grundschuld und sind dann durch die Sicherungsabrede verbunden. Nach Rückzahlung aller durch die Grundschuld besicherten Darlehen entsteht aus der Sicherungsabrede ein Rückgewähranspruch. Anspruch ist das Recht auf Rückabtretung der das Recht auf Verzicht durch die Gläubigerin Recht auf Löschungsbewilligung und das Recht auf Anteil an einem etwaigen Zwangsversteigerungserlös. In der wird dieser Anspruch von den Kreditinstituten meistens auf den Anspruch auf Löschungsbewilligung

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