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Guanosinmonophosphat


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Guanin-Nucleotide haben einerseits Wirkungen die denen Adenin-Nucleotiden ähneln andererseits aber auch spezifische Funktionen am Beispiel der G-Proteine gezeigt. Das zyklische Derivat zyklisches Guanosinmonophosphat (3´ 5´- cGMP ) ist ein aus GTP gebildeter intrazellulärer ( second messenger ) dessen Rolle zunächst in den folgenden erkannt wurde:

Auge/Sehprozess

  • Dunkel: die Sehzelle hat viel cGMP das cGMP-gesteuerten Ionenkanal offen hält. Dadurch ist die depolarisiert und schüttet konstant einen chemischen Überträgerstoff (Glutamat). Dieser Überträgerstoff wird von Nervenzellen wahrgenommen als elektrische Aktivität über den Sehnerv an Gehirn weitergeleitet.
  • Licht: Licht (h*v) bewirkt eine Strukturveränderung der Proteine (Rhodopsin) die über GTP-bindende Proteine die einer Phosphodiesterase steuern. Diese Strukturveränderung aktiviert die so dass der cGMP-Gehalt der Sehzelle erniedrigt Dadurch schließt sich der cGMP-gesteuerte Ionenkanal und Sehzelle hyperpolarisiert. Infolgedessen vermindert sich die Ausschüttung Überträgerstoffes dieses Signal wird von den Nervenzellen umgesetzt und als "Lichtreiz" dem Gehirn mitgeteilt.

Weitere Funktionen

siehe unter: cGMP



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