Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 16. Juli 2019 

Gustaf Gründgens


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Gustaf (Arnold) Gründgens (* 22. Dezember 1899 in Düsseldorf ; † 7. Oktober 1963 in Manila ) war deutscher Schauspieler Regisseur und Intendant . Seine Eltern waren Arnold Hubert und Gründgens. Im ersten Weltkrieg macht er erste Erfahrungen als Schauspieler einem Fronttheater dessen Leiter er schon 1918 wird und das auch nach dem - jetzt allerdings unter dem Namen Bergtheater - weiterexistiert.

1922 geht Gründgens an ein Berliner Theater und 1923 nach Hamburg . In dieser Zeit lernt er ein Repertoire an klassischen und zeitgenössischen Stücken zu

1924 taucht er zum ersten Mal öffentlich Regisseur auf unter anderem mit der Inszenierung Stückes "Anja und Ester" von Klaus Mann . Klaus Mann und seine Schwester Erika Mann spielen zusammen mit Gründgens und Pamela (verwandt mit Frank Wedekind ) die Hauptrollen. Gründgens heiratet Erika 1926 die Ehe wird bereits 1929 wieder geschieden. Später war er noch Marianne Hoppe verheiratet.

Gründgens möchte sich nicht nur auf Theater beschränken ab 1929 versucht er sich sowohl in Opernregie auch in Kabarettauftritten. Zu diesem Zeitpunkt steigt auch ins Filmgeschäft ein.

Einer der bekanntesten Auftritte aus dieser ist die Rolle des Schänkers in M - Eine Stadt sucht einen Mörder . Von dieser Rolle ist oftmals gesagt sie nehme die Auftritte und den Redestil späteren Reichspropagandaminister Joseph Goebbels vorweg.

1932 beginnt Gründgens am preussischen Staatstheater zu Eine seiner ersten Rollen ist die des Mephisto in Goethes Faust. Hier beginnt er die klassische Maske zu entwickeln die man heutzutage mit Begriff "Mephisto" identifiziert.

Das Verhältnis zu den Nationalsozialisten ist gespalten. Einerseits bleibt Gründgens im und lässt sich auch zu Propagandafilmen wie Krüger" hinreissen andererseits dreht er aber auch Filme wie "Tanz auf dem Vulkan" der einer der regimekritischsten Filme in der nationalsozialistischen gilt. Klaus Manns Schlüsselroman Mephisto von 1936 beschreibt die Karriere Gustav Gründgens (im als "Hendrik Höfgen" deutlich identifizierbar) im dritten äußerst kritisch und blieb deshalb auch auf des Adoptivsohnes von Gründgens in Deutschland 25 verboten. Mephisto wurde 1980 von Istvan Szabo mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle verfilmt.

Gründgens stieg im dritten Reich auf Karriereleiter steil nach oben. Von 1937 bis 1945 ist er Generalintendant der preussischen Staatstheater ausserdem ein vielbeachteter Filmregisseur.

Ab 1942 ist er in der Truppenbetreuung tätig Kriegsende erlebt er dann in Berlin. Von bis 1946 ist er in sowjetischer Gefangenschaft. Im Rahmen der Entnazifizierung wird er von vielen Kollegen entlastet entlastet seinerseits die Frau von Hermann Göring sowie Veit Harlan den Regisseur des "Der ewige Jude" der als einer der Nazi-Propagandafilme gilt.

Bereits 1946 steht Gründgens wieder auf Bühne. Von 1947 bis 1951 ist er Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses 1955 ist er Generalindendant in Hamburg.

1960 entsteht eine für das Fernsehen inszenierte Verfilmung des Faust mit Wilhelm in der Rolle des Faust und mit in der Rolle des Mephisto in der die sich seit den dreissiger Jahren nicht hatte. Diese Fernsehfassung wird zum grossen Erfolg.

Er starb durch Schlaftabletten am 7. Oktober 1963 auf einer Weltreise in Manila ; ob es sich um einen Unfall um Selbstmord handelte wurde nie geklärt.

Weblinks



Bücher zum Thema Gustaf Gründgens

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Gustaf_Gr%FCndgens.html">Gustaf Gründgens </a>