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Härten


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Härten von Metallen

Das Härten von Metallen besteht aus einem Erwärmen ins Austenitgebiet (oberhalb des Umwandlungspunktes A3 bzw. entsprechend langem Halten der Werkstücke auf Härtetemperatur und anschließendem raschen Abkühlen (Abschrecken) unter Beachtung kritischen Abkühlgeschwindigkeit. Je nach Legierung des Stahles bzw. dem Anteil an im Stahl wird die kritische Abkühlgeschwindigkeit zeitlich gesehen Als Abschreckmedien dienen unter anderem Wasser Öl Luft oder Gase (N2 Ar beim Vakuumhärten). Abschrecken unter Beachtung der kritischen Abkühlgeschwindigkeit bildet eine Aussenschicht von Martensit während sich in der Mitte des (Kern) das Gefüge noch im Zustand des Austenits befindet. Die Umwandlung des Kern-Austenits erfolgt und wird von einer Volumenvergrösserung begleitet. Dies zu beträchtlichen Spannungen in der martensitischen Randschicht. und Risskeime sind die Folge.

In einem zweiten Schritt dem Anlassen die gewünschten Gebrauchseigenschaften ( Härte Zugfestigkeit und Zähigkeit ) des Stahls eingestellt. Dabei wird der je nach Legierungsanteilen und gewünschten Eigenschaften nochmals Der Vorgang des Härtens und des Anlassens man Vergüten .

Definition nach DIN 17014: Abkühlen von einer Temperatur oberhalb der A3 bzw. A1 mit solcher Geschwindigkeit dass oder durchgreifend eine erhebliche Härtesteigerung in der durch Martensitbildung eintritt. Das Erwärmen muss auf Temperatur über die Umwandlungspunkte Ac1 oder Ac3 das Abkühlen von einer Temperatur oberhalb der Ar3 oder Ar1 vorgenommen werden.

Härten von Ölen und Fetten

Das Härten von Ölen und Fetten heißt auch Hydrieren . Dabei werden Drei- und Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen der Kette unter hohem Druck und Temperatur durch Anlagerung von Wasserstoff aufgebrochen und durch Einfachbindungen ersetzt. Dadurch wird das Öl oder fester in seiner Beschaffenheit.

 H H H H H H | | | | | ··· - - C = C - C - + H 2  → ··· - C - C C - C - ··· | | | | | | | H H H H H H H  



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