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Höllentalbahn


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Die Höllentalbahn ist eine Eisenbahnstrecke von Freiburg im Breisgau durch das Höllental im Schwarzwald nach Donaueschingen . Die Strecke steigt dabei von 278 m über NN in Freiburg auf 885 m über in Hinterzarten bei einer Streckenlänge von 25 4 km . Da sich die Steigungen vor allem auf die zweite Hälfte Strecke konzentrieren ist die Höllentalbahn mit 5 % Steigung eine der steilsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Die Strecke wurde im Jahre 1887 von den Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen eröffnet ist das letze Werk des Eisenbahningenieurs Robert Gerwig. Sie endete zu diesem in Titisee-Neustadt . Erst ab 1901 wurde die Lücke bis Donaueschingen geschlossen.

Die Strecke ist in ihrem gesamten landschaftlich reizvoll. Der Höhepunkt einer Reise ist Vorbeifahrt am Hirschsprungfelsen und die Überquerung der auf dem gleichnamigen 40 m hohen Viadukt .

Aufgrund der vorgenannten Steigung wurde die zunächst als Zahnradbahn betrieben. Leistungsfähige Bremsen und insgesamt zehn Dampflokomotiven der Baureihe 85 [1] machten es möglich ab 1901 bzw. 1933 auf die Zahnstange zu verzichten. Zeitgleich mit der Einführung schwersten deutschen Tenderlokomotiven wurde die Strecke bis für den Betrieb mit Elektrolokomotiven eingerichtet. Zur Anwendung kam dabei allerdings System mit der Spannung von 20'000 V und 50 Hz mit der die damalige Deutsche Reichsbahn die Eignung des aus dem allgemeines Netz bezogenen elektrischen Stromes auf seine Eignung für den Bahnbetrieb wollte. Dazu wurden einige Sonderbauformen der Baureihe 144 auf der Höllentalbahn sowie der angrenzenden ebenfalls mit diesem System elekrifizierten Drei-Seen-Bahn auf Brauchbarkeit untersucht.

Diese Versuche wurden 1960 abgeschlossen und die elektrischen Anlagen der wurden auf die in Deutschland bei der üblichen 15000 V 16 2/3 Hz umgebaut. zeigten sich durchaus die Vorzüge der so Industriefrequenz von 50 Hertz für den Bahnbetrieb. Deutschland war allerdings das 16 2/3 Hz-Netz so weit ausgebaut worden dass eine Umstellung mehr möglich war. Der eigentliche Nutznießer der war die französische SNCF die daraufhin ihr gesamtes nördliches Eisenbahnnetz diesem System elektrifizierte.

Die Zugleistungen wurden nach der Umstellung die Baureihe 145 (s. Baureihe 144 ) übernommen. Diese wiederum wurden durch Baureihe 139 abgelöst. Heute befahren moderne Doppelstockzüge mit Baureihe 143 die Strecke.

Im weiteren Verlauf zwischen Titisee-Neutsadt und überquert die Höllentalbahn auch die Wutach. Ihr beim Bahnhof Kappel-Gutachbrücke ist der Anfang der Wutachschlucht . In ihrem weiteren Verlauf unterquert die im 535 m langen Dögginger Tunnel die europäische Hauptwasserscheide zwischem Schwarzem Meer und Nordsee .

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