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Hörschwelle


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Die Hörschwelle (auch Reizschwelle ) ist derjenige Schalldruck bzw. Schalldruckpegel der unteren Hörgrenze der Hörfläche bei dem unser Gehör Töne oder Geräusche gerade noch wahrnimmt. Hörschwelle lässt sich recht genau durch Ja-Nein-Aussage für beidohriges Hören einer Frontalschallquelle feststellen. Die der Hörschwelle ist stark frequenzabhängig. Der kleinste der in diesem Bereich gerade noch wahrnehmbar beträgt 20 µPa. Dieser Wert wurde als (Referenz) für den absoluten Schalldruckpegel bei 2 festgelegt. Siehe dazu die Anmerkung zu den gleicher Lautstärkepegel" am Ende der Erkärung.
Diese Kurve begrenzt die Hörfläche nach unten. Die obere Begrenzung der wird Schmerzschwelle genannt. Unterhalb der Hörschwelle gibt es größeres Gebiet das Unbehaglichkeitsschwelle genannt wird.

Wird das Hörvermögen beeinträchtigt dann ist immer am Verlauf der individuellen Hörschwelle erkennbar. Messung der Hörschwelle wird mit reinen Sinustönen und zwar durch ein "Ton-Audiogramm" das man beim Ohrenarzt bekommen kann. Dort wird der Hörtest über Kopfhörer vorgenommen. Solch ein Diagramm ist die Diagnostik eines Hörschadens von großer Bedeutung. dem Frequenzgang des Hörverlusts das ist der Schallpegelabstand gemessener Hörschwelle und einer "normalen" Hörschwelle mit Frequenzen kann genauer auf die Art des geschlossen werden.
Bei zunehmendem Alter ist durch die deutlich bei höheren Frequenzen die normale Alters-Schwerhörigkeit

Bei den "Kurven gleicher Lautstärkepegel" nach findet man bei 1 kHz die Hörschwelle bei "+ 4 dBSPL" (!) und bei 2 kHz liegt die Kurve bei dBSPL die dem oben genannten 20 µPa entspricht. Trotzdem sagt man dass die Hörschwelle 0 dBSPL läge.

Unser Gehör kann nicht alle Schwingungen ( Frequenzen ) wahrnehmen. Schwingungen kleinerer als 16 Hz außerhalb des hörbaren Bereichs sie liegen unterhalb Hörschwelle. Zur Hörschwelle gehört also der Schalldruckpegel die Frequenz. Für hohe Frequenzen hängt diese vom Alter (und Gesundheitszustands des Gehörs) ab reicht bei jungen Menschen bis etwa 19000Hz. 60 Jahren an können wir uns über Hörvermögen bis 12000 Hz glücklich schätzen.
Die Schwingungen von denen hier die ist sind Schalldruckschwingungen die dem statischen Luftdruck sind. Die Frage nach der Schallintensität in die am Ohr angeblich vorhanden sein soll unsinnig denn unsere Ohren sind keine Schallintensitätswandler Unser Trommelfell ist ein Sensor für Schalldruckschwankungen. ist unser Gehör allein für die Schallfeldgröße dem " Schalldruck " empfindlich und die Energiegröße der " Schallintensität " ist hier nicht angebracht. Vermeide in Akustik das Wort Intensität für Stärke Amplitude und Pegel denn das Wort "Intensität" ist hierbei der Schallenergiegröße der Schallintensität vorbehalten.

Anmerkung: Oft werden die verschiedenen "Kurven gleicher nach Robinson-Dadson von 1956 mit denen von von 1933 verwechselt. Das muss nicht sein. Fletcher-Munson ist nicht Robinson-Dadson (Hörschwelle 0 dBSPL bei 2 kHz).



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