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AIDS


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Das Acquired Immune Deficiency Syndrome (erworbenes Immun-Schwäche-Syndrom kurz AIDS ) ist Folge einer Infektion mit dem HI-Virus ( Human Immunodeficiency Virus (Menschliches Immun-Schwäche-Virus) HIV) welches eine schrittweise des Immunsystems bewirkt. Die Folge sind Sekundärinfektionen (auch Infektionen genannt) die in bestimmter Kombination das Syndrom AIDS definieren. [[Bild:Hiv budding.jpg|thumb|200px|HI-Virus das sich einer Immunzelle herauslöst]]

Inhaltsverzeichnis

Infektionswege

HIV wird mit Körperflüssigkeiten wie Blut oder Sperma übertragen. Die häufigsten Infektionswege sind ungeschützter sexueller Kontakt und die nicht steriler Spritzen beim Drogenkonsum. Wie hoch Risiko beim Geschlechtsverkehr ist hängt vor allem von der Viruslast in der Samenflüssigkeit und im Blut ab. Diese ist unmittelbar nach der bevor sich Antikörper gebildet haben besonders hoch dann erst wieder in späten Stadien der anzusteigen. Bluttransfusionen sind ebenfalls eine mögliche Infektionsquelle die heute in Deutschland durch die 1985 eingeführten der Blutspender kaum noch Bedeutung hat. Aber auch ist ein Risiko vorhanden da zwischen Ansteckung Spenders und Nachweis einige Wochen verstreichen. Weiterhin die Übertragung über Endosope möglich aber sehr Alle gängigen Desinfektionsmaßnahmen sind bei sachgerechter Durchführung um eine Ansteckung zu verhindern. Das Risiko Infektion eines Kindes durch eine HIV-infizierte Mutter der Schwangerschaft oder während der Geburt wird auf 15% bis 30% geschätzt. bekannter HIV-Infektion der Mutter kann durch die der antiretroviralen Medikamente das Risiko der HIV-Übertragung das Kind beträchtlich gesenkt werden und wird Deutschland mit ca. 2% angegeben. Eine Übertragung Virus beim Stillen ist ebenfalls möglich. Die Gefahr sich Zungenküsse anzustecken wird als äußerst gering eingeschätzt aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die HIV-Konzentration Tränen Schweiß und Speichel sind allen Erkenntnissen nach für eine zu niedrig. Eine Übertragung des Virus durch oder durch Tröpfcheninfektion ist ebenfalls nicht bekannt.

Das HI-Virus

Aufbau und Vermehrung des HIV

Das HIV ist ein kugelförmiges Virus mit etwa 100 nm Durchmesser und gehört zur Familie der Retroviren . Zur Vermehrung benötigt das Virus Körperzellen den CD4-Rezeptor auf der Oberfläche tragen da Oberflächenprotein gp120 des HIV eine Bindung mit CD4- Rezeptoren eingehen kann. Das sind vor allem CD4-tragenden T-Lymphozyten (T4-Zellen) die beim Menschen für Antikörperbildung zuständig sind. Das HIV baut zur sein RNA - Genom in DNA -Form in das Genom der Wirtszelle ein retrovirale Genome) wodurch diese beginnt Virus- Proteine und vom Virus benötigte Enzyme zu produzieren.
Die Bekämpfung der Infektion ist deshalb schwierig da die befallenen Wirtszellen dauerhaft neue produzieren. Man versucht daher zum Beispiel durch das Andocken des HIV an den T4-Zellen verhindern oder auch die reverse Transkriptase zu hemmen um die DNA-Synthese abzubrechen. Bezeichnungen für das Virus sind Lymphadenopathie-assoziiertes Virus humanes T-Zell-Leukämie-Virus III (HTLV III) oder AIDS-assoziiertes (ARV). Neben HIV-1 (u. Subtyp O) gibt in Westafrika eine Variante namens HIV Typ

Was das HI-Virus so außergewöhnlich überlebensfähig ist seine unglaubliche Wandlungsfähigkeit oder besser gesagt schnelle Evolutionsrate. Von den Influenza -Viren (Grippe) zum Beispiel entwickeln sich in Zeit auf der ganzen Welt nicht einmal so viele neue Unterarten wie das HI-Virus einem einzelnen Infizierten. An diesem Problem sind langjährigen Forschungen um CD4-Impfstoffe die das Oberflächenprotein des HIV einfach blockieren sollten am Ende gescheitert. Denn als man endlich soweit war das Mittel gegen den sehr ähnlichen SI-Virus Affen erfolgreich ausgetestet war hatte das HI-Virus Freiheit die Struktur seines gp120 Oberflächenproteins verändert. die T4-Zellen-Strategie bei der man den körpereigenen an T4-Zellen erhöht welche schon von Natur die Zellen töteten die vom HI-Virus infiziert war nicht erfolgreich da sich das Virus und von den T4-Zellen nicht mehr erkannt Bei einem Versuchsaffen konnte man den Ausbruch eigentlichen AIDS um zehn Jahre herauszögern bis neue Mutation der Viren eintrat.

Auch die lange Inkubationszeit von zehn Jahren ist ein Problem viele Infizierte unter Umständen noch jahrelang andere infizieren bevor ihre Infektion erkannt wird oder ihnen selbst bemerkt wird.

Definition und Klassifikation

HIV-Erkrankungen werden zu meisten nach der eingeteilt die von den US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention erstellt und zuletzt 1993 überarbeitet wurde. Einteilung basiert auf drei verschiedenen Kategorien die aus dem klinischen Bild ergeben (A-C) und Einteilung des CD4-T-Helferzellstatus (1-3).

Kategorie A bezeichnet eine asypmtomatische HIV-Infektion.

Unter Kategorie B werden Krankheiten zusammengefasst nicht als AIDS definierend gelten aber im mit einem Immundefizit zu stehen scheinen. Zu gehören:

  • bazilläre Angiomatosen
  • Entzündungen des kleinen Beckens besonders bei eines Tuben- oder Ovarialabszesses
  • ausgedehnter oder rezidivierender Herpes Zoster
  • thrombozytopene Purpura
  • lang anhaltendes Fieber oder Diarrhoen die länger als einen Monat anhalten
  • Listeriose
  • orale Haarleukoplakie
  • oropharyngiale Candidosen
  • chronische oder schwer zu therapierende vaginale
  • zervikale Dysplasien
  • Carcinoma in situ und
  • periphere Neuropathie.

Kategorie C umfasst die AIDS-definierenden Erkrankungen . Es handelt sich um meist opportunistische maligne Erkrankungen die bei einem gesunden Immunsystem oder nicht in der beschriebenen Weise auftreten. ihnen gehören:

  • Candidosen der Atemwege oder der Speiseröhre
  • CMV-Infektionen (außer der Leber Milz und
  • CMV-Retinitis (mit Einschränkung der Sehschärfe)
  • HIV-bedingte Enzephalopathie
  • Herpes simplex mit chronischen Ulzera (>1 Monat) oder Herpes simplex bedingte Bronchitis
  • Pneumonie oder Ösophgitis
  • Histoplasmose chronisch
  • intestinale Isosporiasis
  • Kaposi-Sarkom
  • disseminierte oder extrapulmonale Kokzidiodomykose
  • extrapulmonale Kryptokokkose
  • chronisch intestinale Kryptosporidiose
  • immunoblastisches primär zerebrales oder Burkitt Lymphom
  • extrapulomale Mykobakterien
  • Pneumocystiis-Pneumonie
  • bakteriell rezidivierende Pneumonien (mehr als in Jahr)
  • progressive multifokale Leukenzephalopathie
  • rezidivierende Salmonellen-Septikämie
  • Tuberkulose
  • zerebrale Toxoplasmose
  • Wasting-Syndrom
  • invasives Zervix-Karzinom.

Die CDC-Klassifikation der Laborkategorien beschreibt die vorhandene Anzahl von CD4-Zellen. Kategorie 1 entspricht als 500 CD4-Zellen/pl Kategorie 2 200 bis und Kategorie 3 unter 200 CD4 Zellen/pl.

Zur Einstufung werden beide Werte herangezogen. Erkrankung eines Patienten mit einer oropharyngialen Candidose mit einem CD4 Zellwert von 300 wird mit B2 beschrieben. Eine Rückstufung bei Besserung klinischen Bildes oder des CD4 Zellwertes wird vorgenommen.

In Deutschland wird die Diagnose AIDS des klinischen Bildes getroffen wohingegen in den bei einem CD4-Zellwert von unter 200 ebenfalls AIDS gesprochen wird auch ohne klinische Symptomatik.

Die CDC Klassifikation ist die derzeit und wahrscheinlich beste Einteilung der HIV-Erkrankung. Trotzdem sie einige Schwächen auf. Zum einen ist zuletzt 1993 neu bearbeitet worden was eine Epoche an HIV-Therapiemöglichkeiten und der damit verbundenen des klinischen Bildes nicht mit einschließt. Zum ist sie geprägt durch ihren Entstehungsort (USA). opportunistische Erreger die in anderen Teilen der eine große Rolle spielen wie Penicillosen in tauchen nicht in der Klassifikation auf.

Krankheitsverlauf

Nicht jeder der mit dem HI-Virus wurde entwickelt zwangsläufig AIDS. Die rein klinische "AIDS" wird gewöhnlich ab einem gewissen Grad Zerstörung des Immunsystems gestellt da es bis keine direkte Nachweismethode ( AIDS-Test ) gibt. Sie ist definiert über das von so genannten opportunistischen Infektionen. Diese werden durch Erreger die erst durch die von HIV-Infektion ausgelöste Immunschwäche überhaupt krank machen können; gilt ein Patient lediglich als HIV-positiv. Als für die Zerstörung des Immunsystems dient die im Blut eines HIV-Infizierten. Der Standard-Grenzwert ist wenn das T-Zellen-Niveau eines Patienten unter 200-400 µl Blut fällt. Die Unterschreitung dieser Grenze eine Behandlungsindikation dar.

Geschichte des AIDS

HIV ist eng mit Viren verwandt AIDS-ähnliche Symptome in Primaten auslösen und es ist allgemein akzeptiert einer dieser Virustypen Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Menschen übertragen wurde obwohl Hinweise darauf gibt dass dies in isolierten bereits früher geschah.

Genaue Angaben über Zeit Ort Wirtstier Art und Anzahl der Übertragungen sind bekannt. Ein Virus das fast identisch mit menschlichen HI-Virus ist und SIV genannt wird in Schimpansen gefunden. Nach jüngsten Untersuchungen von Virologen Universität Birmingham/Alabama löst HIV-1 das von dem Schimpansen gefundenen SI-Virus abstammt vermutlich die Immunschwächekrankheit Durch eine genetische Analyse konnten die Wissenschaftler dass das SI-Virus eine Kombination aus zwei ist die in bestimmten Meerkatzen vorkommen. Da Meerkatzen von Schimpansen gejagt gefressen werden müssen sich die Schimpansen mit zwei Virusstämmen infiziert haben aus denen sich in ihrem Körper das SI-Virus gebildet hat. Übertragung dieses SI-Virus auf den Menschen erfolgte Ansicht der Forscher wohl bereits in den Jahren des 20. Jahrhunderts durch den Verzehr Schimpansenfleisch.

Weitere wissenschaftliche Untersuchungen ergaben dass das zuerst in West-Afrika auftrat aber es ist mit letzter Sicherheit geklärt ob es nicht Virusherde gab. Neue so genannte phylogenetische Untersuchungen heißt Verwandtschaftsvergleiche zwischen den unterschiedlichen Subtypen von und zwischen HIV und SIV lassen vermuten mehrere unabhängige Übertragungen vom Schimpansen auf den in Kamerun und/oder dessen Nachbarländern stattfanden. Die erste die nachgewiesenermaßen HIV enthält wurde 1959 im Kongo genommen. Weitere Proben stammen von einem US-Amerikaner (1969) und einem norwegischen Matrosen (1976).

1981 wurde erstmals eine Häufung seltener und tödlich verlaufender Infektionen bei zuvor gesunden homosexuellen in den USA beschrieben. Besonders auffällig war Kombination von Pneumocystis-Carinii-Infektionen und Karposi-Sarkomen beides Erkrankungen zu meist bei deutlich geschwächten Patienten auftrat. recht früh wurde eine erworbene Immunschwächeerkrankung für wahrscheinlichste Ursache in Betracht gezogen. Epidemiologische Untersuchungen den USA zeigten dass neben Homosexuellen vorwiegend Empfänger von Blut und Blutprodukten und Kleinkinder erkrankten Müttern an AIDS erkrankten. Dies führte der 1982 zu der Vermutung dass der der neuen Erkrankung ein sexuell und parenteral übertragbarer Erreger sei. 1983 isolieren französische einen Virus der wahrscheinlich ursächlich für AIDS Eine kausale Beziehung zwischen dem Virus und Immunschwächeerkrankung wird kurze Zeit später aufgedeckt. Zwei später 1985 wird der erste ELISA-Antikörper-Test etabliert. Anfang galt die Erkrankung in der öffentlichen als Problem von Randgruppen - Homosexuellen und Dies ändert sich jedoch auf dramatisch Weise das Aufkommen von HIV-Tests. Denn auch Menschen klinische Symptome hatten Antikörper was darauf hindeutete die Inkubationszeit mehrere Jahre beträgt; in dieser der Virus weitergegeben werden kann. 1984 ergaben dass AIDS in Kinshasa bei Männern und Frauen gleich häufig unabhängig von Drogenkonsum und Bluttransfusionen. In den wurde 1985 berichtet dass bei untersuchten Hämophiliekranken ("Bluter") die sich durch Blutkonserven infiziert die Ansteckungsrate der Ehefrauen bei 70% lag. Erkenntnis dass die Ansteckungsgefahr bei heterosexuellem Geschlechtsverkehr höher zu sein schien als zunächst angenommen zu einem großen öffentlichen Interesse. Die Kombination den nun bekannten Ansteckungswegen und langer Inkubationszeit epidemiologische Hochrechnungen ein apokalyptisches Bild zeichnen. Eine einmalige Massenhysterie breitete sich aus: AIDS schien einer Bedrohung der Menschheit geworden zu sein. jährliche Verdopplung von Neuerkrankungen hielt in Deutschland Weise nur von 1984 bis 1987 an verlief der Anstieg der Zahl von Erkrankten steil bis sich die Zahlen im Jahre auf ca. 2000 einpendelte. Dadurch änderte sich schnell wieder die öffentliche Einstellung zu AIDS.

Epidemiologie

Allgemein

Aus epidemiolgischer Sicht ist das weltweite von HIV interessant: Während sich die meisten gleichmäßig schnell ausbreiten war dies bei HIV Während die HIV-Epidemie in den USA bereits 20 Jahren begann gab es einige Länder von HIV verschont zu seien schienen dann mit großer Geschwindigkeit vom Virus erobert wurden. geschah es vor allem in den Osteuropa Asien Mitte der 1990er Jahre. In anderen zum Beispiel Kamerun blieb die Prävalenz von HIV Jahre stabil um dann sprunghaft an zu steigen. eine Obergrenze in der HIV-Prävalenz scheint es zu geben. So stieg die Quote der Frauen mit HIV in städtischen Zentren in Botswana nach 1997 in vier Jahren von 5% auf 55 6%. Dass HIV erfolgreich bekämpfen ist zeigt das Beispiel Uganda. 1992 die Prävalenz von HIV bei schwangeren Frauen nahezu 30% und konnte auf 10% im 2000 gesenkt werden. Grundlagen dieses Erfolges waren landesweite Einführung von Sexualkundeuntericht flächendeckende Kampagnen zur der Akzeptanz von Kondomen HIV-Tests deren Ergebnisse am selben Tag bekannt gegeben wurden und für sexuell übertragbare Krankheiten. Diese Erfolge sind nur mit finanziellem Mitteln durchführbar die viele Hochendemie-Länder in Afrika nicht alleine aufbringen können.

Weltweit

Im Jahr 2003 waren 42 Millionen mit HIV infiziert; allein im Jahr 2001 sich ca. fünf Millionen Menschen neu mit Virus drei Millionen Menschen starben an der

Deutschland

Die Zahl der Neuinfektionen liegt in letzten Jahren recht konstant bei knapp 2.000 Jahr. Ende 2002 lebten ca. 39.000 HIV Menschen in der Bundesrepublik. Grund zur Besorgnis der kontinuierliche Anstieg von anderen sexuell übertragbaren Nicht nur dass sich damit das Risiko Ansteckung erhöht es zeigt auch dass die von Kondomen rückläufig zu sein scheint. Auch Zahl der an AIDS Erkrankten liegt bei 700 pro Jahr und ist ebenfalls relativ Etwa 600 Menschen sind 2002 an den einer HIV-Infektion beziehungsweise an AIDS verstorben. Seit der 1980er Jahre bis 2002 haben sich der Bundesrepublik Deutschland etwa 60.000 Menschen mit infiziert etwa 25.500 Menschen sind an AIDS und etwa 20.500 sind an den Folgen HIV-Infektion gestorben.

HIV-Test

In Deutschland wird die Diagnose HIV durch zwei Tests gestellt: einen Suchtest und Bestätigungstest. Als Suchtest wird meist ein HIV-Elisa-Test Dieser weist Antikörper gegen HIV-1 HIV-2 und Subtyp 0 im Blut nach. Für diesen werden von kommerziellen Herstellern Virusproteine die so Elisa-Testplatte vertrieben. Eine Testplatte besteht aus bis 96 kleinen Näpfen in denen HIV-Proteine auf Trägermaterial fixiert wurden.

Von der zu testenden Blutprobe werden Blutzellen abgetrennt und die verbleibende gelblich-klare Flüssigkeit so genannte Serum in eines der Näpfchen Testplatte gegeben. Wenn Antikörper im Serum vorliegen vom Immunsystem eines HIV-Infizierten gebildet wurden heften sich an die HIV-Proteine. Nach weiteren Arbeitsschritten in den Näpfen von HIV-negativen Personen eine Flüssigkeit und bei HIV-infizierten Menschen eine gefärbte Der Test wird maschinell und immer im zu HIV-positiven und HIV-negativen standardisierten Seren abgelesen.

Die Empfindlichkeit des Suchtests ist sehr eingestellt damit auch 'grenzwertig-positive' Seren entdeckt werden. im Suchtest als positiv oder grenzwertig aufgefallene muss in einem Bestätigungstest überprüft werden. Als dient die Western-Blot-Methode. Hierzu wird eine Reihe HIV-Proteine auf einen Teststreifen als Trägermaterial nebeneinander Der Streifen wird in eine weitere Serumprobe Wenn Antikörper gegen HIV vorhanden sind heften diese an die Virusproteine. Nach weiteren Arbeitsschritten dunkle Striche auf dem Teststreifen sichtbar. Sie an gegen welche Virusproteine der Mensch Antikörper hat. Nach WHO-Empfehlung wird die Diagnose 'HIV-positiv' Grund von Antikörpern gegen zwei verschiedene Virusproteine Auf diese Weise wird der zuvor positive grenzwertige Suchtest widerlegt oder bestätigt.

Zudem kann mittels Polymerase-Kettenreaktion die Virus-DNA direkt nachgewiesen werden. Diese wird meist nach gestellter Diagnose zur Bestimmung Viruslast angewandt.

Ein besonderes Problem beim HIV-Test ist diagnostische Lücke. In der Zeit die der braucht um Antikörper zu bilden können diese nicht nachgewiesen werden. Die heute üblichen Tests in der Regel drei bis fünf Wochen der Infektion Antikörper nachweisen. In seltenen Fällen aber noch Monate später falsch negative Ergebnisse

Bei Neugeborenen ist ein Antikörper-Test nicht da die Antikörper der Mutter durch die in das Blut des Kindes gehen und ein falsch positives Testergebnis entstehen kann. Daher die gängige Untersuchungsmethode bei Neugeborenen und Säuglingen PCR.

HIV-Therapie

Gegen die Grundkrankheit sind zurzeit etwa antiretrovirale Medikamente zugelassen. Sie lassen sich nach unterschiedlichen Wirkprinzipien einteilen. Die größere Gruppe umfasst des viruseigenen Enzyms Reverse Transkriptase (RT). Diese werden nochmals in zwei unterteilt die so genannten nukleosidischen und die RT-Inhibitoren. Diese Medikamente beeinträchtigen beziehungsweise verhindern die der viralen RNA in das Provirus. Eine Stoffgruppe bilden die Hemmstoffe der HIV-Protease. Seit 2003 ist außerdem ein von der Firma Roche entwickeltes Medikament auf dem Markt das Andocken des Virus an die Wirtszelle verhindert. Sammlung mit übersichtlichen Beschreibungen aller zur Zeit antiretroviralen Therapeutika sowie einiger gängiger Medikamente zur opportunistischer Infektionen findet sich unter HIV.NET .

HIV-Impfung

Nach jahrzehntelangen vergeblichen Versuchen einen Impfstoff das HI-Virus herzustellen beginnt Ende Februar 2004 ersten Mal eine klinische Studie an gesunden Die Studie wird von den Universitätskliniken Bonn Hamburg-Eppendorf durchgeführt. Mit ersten Ergebnissen ist Anfang zu rechnen. Falls diese Ergebnisse überzeugen wird mindestens weitere sieben Jahre dauern bis der industriell gefertigt werden kann. Als Grundlage für neue Impfung nahmen die Forscher den Subtyp der vor allem in Afrika vorkommt. Denn soll das Hauptanwendungsgebiet liegen. Aus diesem Grund die Studie von gemeinnützigen Organisationen wie der International Aids Vaccine Initiative (IAVA) gefördert.

Alternative Theorien

Zur Herkunft und Verbreitung von HIV AIDS gibt es Theorien die der gängigen Sichtweise widersprechen und dementsprechend umstritten sind.

  • Es wird insbesondere argumentiert dass die wissenschaftliche Evidenz nicht ausreicht um Afrika als Herkunftsland benennen um die absichtliche oder versehentliche Herstellung HI-Virus im Labor auszuschließen oder um eine Übertragung zwischen und Mensch (vom Affen auf den Menschen) Von Professor Segal wurde zudem die Theorie dass das HI-Virus möglicherweise das Ergebnis militärischer ist vgl. hierzu [1] .

  • Stefan Lanka Virologe behauptet die Existenz von Retroviren solchen sei vollständig unbewiesen und verweist auf Betrachtungen der im Mainstream als anerkannt geltenden

  • Peter Duesberg Forscher an der Universität Berkeley Kary Mullis Nobelpreisträger und Erfinder der Polymerase-Kettenreaktion (ein wichtiges gentechnisches Verfahren) und eine anderer Wissenschaftler kommen aus eigenen und fremden zu dem Schluss HIV führe nicht zu [2] .

  • Viele Forscher die eine Nicht-Mainstream-Sicht auf das haben haben sich in der "Scientific Group Reappraising the HIV-AIDS hypothesis" zusammengefunden. Der Zugang AIDS-Konferenzen wird ihnen laut eigenen Aussagen in Regel verweigert. Innerhalb dieser Gruppe gibt es starke Ausprägungen der Zweifel: Einige zweifeln die oder Übertragbarkeit von HIV an andere sogar Existenz eines HIV (siehe oben). Die Gruppe hauptsächlich harte Drogen Unterernährung und Vergiftungen als Ursache für das AIDS-Syndrom.

  • In Afrika ist die Theorie verbreitet dass Rassisten die Krankheit AIDS auf ihren Kontinent haben um die dortige Bevölkerung zu dezimieren.

Meldepflicht

Eine HIV-Infektion ist in Österreich im zur AIDS-Erkrankung nicht meldepflichtig. Diese erfolgt an Ministerium in anonymisierter Form. In Deutschland ist die HIV-Infektion meldepflichtig und erfolgt ebenfalls anonymisiert das Robert-Koch-Institut in Berlin.

siehe auch

Weblinks

HIV/AIDS Kritik:



Bücher zum Thema AIDS

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