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Haar


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Dieser Artikel befasst sich mit dem menschlichen tierischen Haar weiteres siehe: Haar (Begriffsklärung) .
Haare (lat. Pili) sind lange Hornfäden. Sie im Wesentlichen aus Keratin . Mit wenigen Ausnahmen (Handflächen Finger-Innenseiten Fußsohlen Lippen Eichel und kleine Schamlippen) ist die Körperoberfläche behaart.

Inhaltsverzeichnis
1 Das Haarorgan
2 Haarwachstum
3 Haarkrankheiten
4 Tierhaare / Fell

Zahlen

Menschen haben ca. 25.000 Körperhaare und von der Haarfarbe) 90.000 (schwarz) – 150.000 Kopfhaare .
  • täglicher Haarverlust: 60 - 100
  • Wachstumsrate: ca. 0 35 mm/Tag
  • Haardicke: 0 07 (Vellushaare) - 0 12 mm

Das Haarorgan

Haarwurzel

Im unteren Bereich der Lederhaut entsteht Haar an der Haarpapille. Im Bildungsbereich der lagern zahlreiche Melanozyten die ihre Pigmente an entstehende Haar abgeben. Die keratinreichen Hornzellen wandern oben und bilden dabei den Haarschaft der innerhalb des Follikels zur Hautoberfläche schiebt.

Haarfollikel

Der Haarschaft liegt in einer länglichen der Oberhaut dem Haarfollikel an dessen unteren das Haar in der Haarwurzel gebildet wird. den Follikel mündet eine Talgdrüse gelegentlich auch Duftdrüse. Am äußeren Rand setzt der kleine an und schließlich umwickeln einige Nervenfasern den und erfüllen dadurch Tastfunktionen.

Haarschaft

(lat. Scapus pili) Man kann drei unterscheiden:

Terminalhaar

Hierzu gehören alle "dicken Haare" wie das Kopfhaar Bart- Nasen- Ohrenhaare Wimpern Augenbrauen Schamhaar. Terminalhaare sind in ihrem Wachstum hormonabhängig - Geschlechtsbehaarung Bartwuchs Glatzenbildung). Im Querschnitt eines ist eine Dreischichtigkeit erkennbar:
  • Mark (Medulla): Der zentrale Teil des Haarschaftes weißen Haaren lufthaltig).
  • Rinde ( Cortex ): Der Hauptanteil des Haarschaftes (v. a.
  • Cuticula: Zellschuppen an der Haaraußenseite deren Schuppen Richtung Haarspitze orientiert sind. Die Cuticula dient Schutz des Haares und umschließt es mit glatten Schicht.

Vellushaar

Alle übrigen Härchen der Körperoberfläche werden Vellushaare bezeichnet. Sie sind wesentlich dünner und als die Terminalhaare und ihr Haarschaft enthält Mark.

Lanugohaare (Flaumhaar)

Die feinen Härchen die Frühgeborene noch der ganzen Körperoberfläche tragen.

Aufgaben und Funktionen der Haare (beim Menschen)

  • Lichtschutz: Haare absorbieren UV-Strahlung und schützen somit Kopf vor schädlichen Einflüssen des Sonnenlichts.

Haarwachstum

Haare wachsen in Zyklen ein Haarfollikel dabei mehrere Phasen die als Haarzyklus bezeichnet

Haarzyklus

Anagenphase

In dieser Wachstumsphase bildet sich eine Haarwurzel und die Produktion eines Haares beginnt. Anagenphase dauert ca. 3 Jahre (kann aber variieren).

Katagenphase

Übergangsphase in der das Haarwachstum aufhört 3 Wochen).

Telogenphase

Mit dieser Endphase tritt das Haar einen Ruhezustand ein bis es nach ca. Monaten ausfällt.

Trichogramm

Bei Verdacht auf Strukturelle Schäden der oder zur Abklärung eines Haarausfalls wird ein Trichogramm angelegt. Dazu werden einer Pinzette 50 bis 100 Haare ausgezupft 3 Tage lang nicht gewaschen und nur gekämmt wurde). Unter dem Mikroskop werden anschließend Haarwurzeln beurteilt und den einzelnen Wachstumsphasen zugeordnet. Anagenhaare 85 % Katagenhaare 1 % Telogenhaare %. Der Rest entfällt auf defekte Haare.

Körperbehaarung

Verschiedene Stellen des menschlichen Körpers tragen charakteristischen Haarbewuchs. Dazu zählen:

Haarkrankheiten

Tierhaare / Fell

Die Behaarung ist die charakteristische Körperbedeckung Säugetierarten auch wenn bei einigen Arten in Lebensabschnitten kein Haar vorliegt.

Ein solches Haar ist ein natürliches Polymer . 90% Prozent seines Trockengewichtes sind Proteine (Eiweiße) die als Keratine bezeichnet werden. Unter normalen Bedingungen hat Haar einen Wasseranteil von 10% der seine Eigenschaften erheblich beeinflusst. Die Haarproteine werden durch zusammengehalten. Diese Verbindungen sind sehr haltbar - ägyptischen Gräbern wurde nahezu intaktes Haar gefunden. Veränderung des Zystein-Anteils führt zu einer Änderung Steifigkeit des Haares.

Die Behaarung erfüllt mehrere Funktionen. Sie für eine Isolierung bei kaltem Wetter und einigen Arten für einen Schutz bei besonders Wetter. Die Behaarung besitzt meist Farbpigmente und das Aussehen eines Tieres. Bei einigen Tieren sich die Farbgebung der Jahreszeit an - beispielsweise im Winter heller. (siehe auch Mimikry )

Das Haar des Eisbären ähnelt in seinem Aufbau einem Lichtwellenleiter und transportiert so das Sonnenlicht durch wärmeisolierenden Pelz zur dunklen Hautoberfläche.

Die Behaarung von Tieren wird als Fell oder Pelz bezeichnet.

Siehe auch Igel (Stacheln sind auch Haare) Samenhaar (bei



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