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Habilitation


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Die Habilitation ist die höchste akademische Prüfung in herausragende Leistungen in wissenschaftlicher Forschung und universitärer nachgewiesen werden müssen. An wissenschaftlichen Hochschulen war sie in Deutschland bis Ende 20. Jahrhunderts in den meisten Fächern (außer den Ingenieurwissenschaften) Voraussetzung für die Berufung zum Universitätsprofessor . Als Berufungsvoraussetzung sind jedoch gleichwertige Leistungen die im Rahmen der Tätigkeit als Juniorprofessor oder im Ausland erbracht werden. Mit Habilitation werden in der Regel auch die für ein bestimmtes Fach die venia legendi (lat. Erlaubnis zu lesen [d. h. lehren] ) und der Titel eines Privatdozenten verliehen.

Der Nachweis der Habilitationsleistungen erfolgt in Regel durch eine Habilitationsschrift ( opus magnum lat. 'großes Werk') und einen wissenschaftlichen des Habilitanden mit anschließender Aussprache; außerdem muss die in der universitären Lehre nachgewiesen sein. Voraussetzung die Zulassung zum Habilitationsverfahren ist zudem die Promotion . Der Doktortitel kann nach erfolgreicher Habilitation den Zusatz habil. erweitert werden (in der DDR früher sc. für scientiae lat. 'der Wissenschaft').

Mit der Harmonisierung des europäischen Bildungswesens die Abschaffung der Habilitation als deutscher "Sonderweg" des 20. Jahrhunderts von der Politik beschlossen In einer Reihe von Fachgebieten ist bis endgültigen Abschaffung jedoch mit einiger Zeit zu

Siehe auch: Juniorprofessor Habilitationsschrift .



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