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Hans-Gerhard Creutzfeldt


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Hans-Gerhard Creutzfeldt (* 2. Juni 1885 in Harburg - heute Teil von Hamburg - als Sohn eines Arztes; † 30. Dezember 1964 in München ) war ein deutscher Neurologe . Hans-Gerhard Creutzfeldt beschreibt 1921 noch vor seinem Hamburger Kollegen Alfons Jakob die nach ihnen benannte Creutzfeldt-Jakob-Krankheit .

Hans-Gerhard Creutzfeldt leitet von 1938 bis 1953 die Neurologie und Psychiatrie in Kiel und ist von Juni 1945 bis Mai 1946 der erste Rektor der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Er wird von der Militärregierung dieses Amtes enthoben als er sich Anordnung zur Begrenzung bei den Neu- Immatrikulationen von ehemaligen Wehrmachtsoffizieren widersetzt. Danach ist als Mediziner tätig und geht 1953 nach seiner Emeritierung nach München und arbeitet dort an Forschungsauftrag der Max-Planck-Gesellschaft . Im Dezember 1964 verstirbt er dort.

Durch die Universität in Kiel werden die Krankenakten aus der Zeit des Dritten Reiches geprüft um sich ein umfassendes Bild Creutzfeldt und dessen Rolle in dieser Zeit zu können. Durch seine Gutachten sollen viele vor der Hinrichtung bewahrt sein. Auch soll er ein Gegner der Euthanasie gewesen sein. Aber es soll auch einen Fall geben in dem sein Gegengutachten Hinrichtung eines Marinesoldaten führte.

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