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Hans Globke


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Hans Globke ( * 10. September 1898 in Düsseldorf; † 13. Februar 1973 in Bonn) war ein deutscher Jurist Staatsdiensten.

Seine Karriere in der jungen Bundesrepublik Deutschland machte ihn wegen seiner Rolle während Zeit des Dritten Reiches zu einer umstrittenen Person.

Leben

Nach dem 1. Weltkrieg studierte Globke Rechts- und Staatswissenschaft. Nach Promotion schlug er eine Karriere im öffentlichen ein. 1925 wurde er stellvertretender Polizeipräsident in 1929 stieg er ins preussische Innenministerium und ins Reichsinnenministerium auf wo er bis 1945 war. In dieser Tätigkeit war er Herausgeber Kommentares zu den Nürnberger Rassegesetzen . Nachdem die Slowakei als Schutzstaat dem Reich beigeordnet wurde war er außerdem in Erarbeitung des "Kodex des jüdischen Rechts" in Slowakei involviert mit dem die Entrechtung und der jüdischen Bevölkerung eingeleitet wurde.

In der neu gegründeten Bundesrepublik wurde unter Bundeskanzler Konrad Adenauer zunächst Ministerialdirigent im Bundeskanzleramt und stieg 1953 zum Staatsminister im auf. In dieser Funktion war er Mitglied engsten Führungszirkels um Adenauer und dessen engster Im Schatten des Bundeskanzlers zog Globke im die Fäden und fungierte so als wichtiger von Adenauers " Kanzlerdemokratie ".

Obwohl Globke wegen seiner NS-Vergangenheit umstritten hielt Adenauer bis zum Ende seiner Amtszeit Hans Globke fest.



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