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Hans Hermann Groër


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Dr. Hans Hermann Groër (* 13. Oktober 1919 in Wien 24. März 2003 in Sankt Pölten ) war ein österreichischer Bischof und Kardinal.

Groër wurde am 12. April 1942 von Kardinal Innitzer zum Priester geweiht. war er Religionslehrer und Jugendseelsorger in Hollabrunn Niederösterreich . 1974 trat er in das Benediktinerstift Göttweig ein. Am 14. September 1986 wurde er als Nachfolger von Kardinal Franz König zum Erzbischof von Wien geweiht. Am 23. Mai 1988 folgte die Ernennung zum Kardinal.

Nach wiederholten letztlich aber unbewiesenen Vorwürfen Missbrauchs von Kindern sowie einer nicht sehr Auseinandersetzung mit diesem Thema da er dazu klar Stellung bezog reagierte der Vatikan "diplomatisch": Groër wurde am 13. April 1995 Christoph Schönborn als Erzbischof- Koadjutor mit dem Recht auf Nachfolge beigestellt mit Wirkung per 14. September 1995 sein lange vor der "Affäre Groër" aus Altersgründen Rücktrittsgesuch angenommen.

Anschließend zog er sich in das ihm gegründete Zisterzienserinnenkloster Marienfeld bei Maria Roggendorf zurück. Am 1. September 1996 wurde ihm wieder ein kirchliches Amt Prior des Benediktinerklosters in Maria Roggendorf einem des Stiftes Göttweig übertragen das er allerdings anhaltenden Vorwürfen ebenfalls aufgeben musste.




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