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Hans Scharoun


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Scharoun Hans Bernhard (* 20. September 1893 in Bremen † 25. November 1972 in Berlin) deutscher Architekt einer der bedeutendsten Vertreter der organischen

Haus Schminke in Löbau

Scharoun studierte an der Technischen Hochschule in Im Ersten Weltkrieg arbeitete er am Wiederaufbau-Programm für Ostpreußen mit wonach er sich als freier in Breslau niederließ. An der dortigen Akademie für und Kunstgewerbe unterrichtete er von 1925 bis 1932 . Nach dem Krieg schloss er sich expressionistischen Architektenkreis Gläserne Kette von Bruno Taut an 1926 trat er der Architektenvereinigung Der Ring 1927 baute Scharoun ein Wohnhaus in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung und Ende der zwanziger Jahre zeichnete für den Bebauungsplan der Großsiedlung Siemensstadt in verantwortlich. Ausgehend von Hugo Härings Theorie des Bauens vertrat Scharoun einen Architekturbegriff der sich Rationalismus und von vorgefertigten Formschemata löst um Gebäude jeweils aus einem besonderen Funktionscharakter heraus entwickeln. Dabei spielt die Gestaltung des sozialen eine zentrale Rolle. Während Scharoun in der des Nationalsozialismus nur Einfamilienhäuser bauen konnte darunter das Haus Schminke im sächsischen Löbau ( 1933 ) konnte er nach dem Zweiten Weltkrieg in exemplarischen Bauten sein ebenso anspruchsvolles menschenfreundliches Architekturverständnis verwirklichen z. B. in der Hochhausgruppe Romeo und Julia ( 1954 - 1959 ) im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lünen ( 1956 - 1962 ) und in der berühmten Philharmonie in Berlin ( 1956 - 1963 ). Allen Gebäuden ist der neuartige Zugang einer überaus phantasievollen und sozial differenzierten Raumorganisation Die Schule ist wie eine kleine kind- jugendgerechte Stadt geplant die Hochhausgruppe mit ihrer Raum- und Funktionsaufteilung. Die Philharmonie schließlich die als einer der gelungensten Bauten ihrer Art ist Scharouns Hauptwerk. Um das Zentrum des steigen terrassenförmig und unregelmäßig die Ränge der an die Decke schichtet sich wie ein Firmament über die architektonische Landschaft.

Dem Erfolg der Philharmonie folgten weitere Aufträge so das Gebäude der Deutschen Botschaft Brasília ( 1963 - 1969 ) das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven ( 1969 - 1975 ) und die Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz in Berlin ( 1964 - 1979 ).

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