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Harnsäure


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Harnsäure (englisch: uric acid chemisch:2 6 8-Trihydroxypurin) das Endprodukt des Eiweißstoffwechsels von Reptilien und Ihre Salze heißen Urate.

Eigenschaften

Harnsäure (2 6 8-Trihydroxypurin bzw. Purin-2 8 triol; C 5 H 4 N 4 O 3 ) bildet weiße geruchlose Kristalle die sich schwer in Wasser lösen und ab 300 °C schmelzen. tritt in zwei tautomeren Formen (Keto- und siehe auch Keto-Enol-Tautomerie ) auf. Die Alkalisalze (besonders Lithium ) haben eine bessere Wasserlöslichkeit.
  

Bedeutung

Beim Menschen und Affen ist Harnsäure das Endprodukt des Purinstoffwechsels bei anderen Säugetieren wird Harnsäure durch das Enzym Uricase Allantoin umgewandelt. Der Mensch scheidet je Tag 1 g Harnsäure (der Großteil über die Niere der Rest über den Darm ) aus bei Ausscheidungsstörungen kann die Substanz den Geweben abgelagert werden ( Gicht Harnsäureinfarkt).

Die Bestimmung der Harnsäurekonzentration ist von Bedeutung bei einer Tumortherapie mit Zytostatika oder Strahlen. Werden größere Tumor- und Zellmassen zerstört steigt die Harnsäure-Gehalt im Blut rasch an dass es zu schweren Nierenschädigungen kommen kann. regelmäßige Bestimmung muss die Tumortherapie so gesteuert dass kritische Harnsäurespiegel vermieden werden.

Alkohol hemmt die Harnsäureausscheidung.

  

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