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Harzquerbahn


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Bahnhof Nordhausen Nord

Die meterspurige Harzquerbahn verbindet Nordhausen in Thüringen mit Wernigerode ( Sachsen-Anhalt ). Sie wird von den Harzer Schmalspurbahnen (HSB) betrieben.

Inhaltsverzeichnis

Streckenverlauf

99 7245 in Eisfelder Talmühle

Die Eisenbahn beginnt im schmalspurigen Bahnhof der HSB in Nordhausen (Nordhausen Nord). liegt im rechten Winkel zum Normalspurbahnhof . Nachdem ein Anschlussgleis der Nordhausener Straßenbahn von rechts in die Linie eingeführt biegt die Strecke nach Norden ab und 7 km bis zum Bahnhof Niedersachswerfen Ost nahezu parallel zur Normalspurstrecke Nordhausen Ellrich. Hinter Ilfeld (km 10 7) beginnt der Harz . Hinter Netzkater (km 14 8) kommt der vorletzte in Thüringen Eisfelder Talmühle (km 17 3). Hier zweigt die Selketalbahn in einer fotogenen Doppelausfahrt ab.

Bis Tiefenbachmühle (km 19 5) folgt die Harzquerbahn der Bundesstraße 81 anschließend biegt sie östlich Sachsen-Anhalt ein. Am Bahnhof Benneckenstein (km 29 erreicht die Bahn mit 530 m ü. NN ihren vorläufig höchsten Punkt. Danach geht abwärts zum Tal der Warmen Bode wo sich der Haltepunkt Sorge (km 33 4; 449 m NN) befindet. Anschließend erklimmt die Strecke mit m ihren höchsten Punkt. Nach Elend (km 41 6) erreicht die Strecke Einmündung der Brockenbahn in Drei Annen-Hohne (km 46 4).

Bahnhof Drei Annen-Hohne

Hinter drei Annen-Hohne geht es steil und die Bahn erreicht den 58 m Tunnel unter den Thumkuhlen . Er ist der einzige Tunnel der Schmalspurbahnen. Hinter dem Tunnelausgang wird bald das Schloss erkennbar. In der Nähe des Haltepunkts Steinerne Renne (km 54 5) durchläuft die Linie der mit 60 m Radius engsten Gleisbögen der HSB bis sie Haltepunkt Wernigerode-Hasserode (km 56 3) erreicht. Nächste sind die Kirchstraße und das Westerntor in Wernigerode. Endpunkt ist schließlich der Wernigerode (km 60 5).

Geschichte

Als erster Abschnitt der Harzquerbahn ging 12. Juli 1897 die Strecke Nordhausen - Ilfeld in am 7. Februar 1898 folgte die Fortsetzung bis Netzkater und 15. September des selben Jahres bis Benneckenstein. Von her wurde am 20. Juni 1898 das Teilstück von Wernigerode nach Drei fertiggestellt. Das fehlende Stück zwischen Drei Annen-Hohne Benneckenstein konnte schließlich am 27. März 1899 zusammen mit der Strecke zum Brocken dem Betrieb übergeben werden. Betreibergesellschaft war die Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahngesellschaft .

Zugbetrieb

Zwischen Eisfelder Talmühle und Drei Annen-Hohne der tägliche Zugbetrieb auf vier Zugpaare ausgedünnt Nur zwei Zugpaare werden noch mit Dampfloks bespannt. Auf dem Abschnitt zwischen Nordhausen Ilfeld ist in den letzten Jahren hingegen Zugbetrieb stark verdichtet worden; er wird jedoch mit Diesel triebwagen bedient. Nördlich von Drei Annen-Hohne wird Fahrplan mit durchfahrenden Zügen vom Brocken verdichtet.

Empfehlenswert ist das dampfgeführte Zugpaar 8920/8929 im Sommer von Nordhausen Nord (10:06) zum Brocken zurück verkehrt im Winter hingegen Nordhausen mit Wernigerode verbindet.

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