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Hebräische Sprache


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Anmerkung: Dieser Artikel befaßt sich mit der Sprache Hebräisch. Informationen zu Iwrit ("Neuhebräisch") finden Sie im zugehörigen Artikel.

Die Hebräische Sprache ( Hebräisch ) gehört zur Familie der semitischen Sprachen zu denen beispielsweise auch Akkadisch Aramäisch und Arabisch zählen. Die semitischen Sprachen gehören wiederum zur Familie der Afro-Asiatischen Sprachen .

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Wie auch in den anderen semitischen werden im Hebräischen Worte meist aus drei (Radikalen) abgeleitet.

Ein weiteres Merkmal der hebräischen Sprache die Verbalstämme die die Bedeutung des Verbs modifizieren.

Schrift

Die Hebräische Schrift ist eine Alphabet-Schrift und zwar eine Konsonantenschrift . Trotzdem werden so genannte Halbvokale oft Bezeichnung langer Vokale benutzt. Halbvokale sind in Zusammenhang W J H und ' wobei Apostroph den Stimmabsatz bezeichnet. Zur Bezeichnung von durch Halbvokale kam es weil im Laufe Sprachgeschichte einige Halbvokale schwanden und die sie Vokale längten. So wurde zum Beispiel aus (Quelle) erst be'r und dann beer wobei Schreibung gleich blieb. So wurde aus ' diesem Fall ein Zeichen für ein langes Dieses Prinzip wurde später auch auf Fälle bei denen nie ein Halbvokal geschwunden war. Masoreten stellten dann die Aussprache des ' her was zu einem unhistorischen b'eer führte.

Im heutigen Ivrith dessen Aussprache auf Aussprache der spanischen Juden zurückgeht wird wie Spanischen kein Unterschied mehr zwischen langen und Vokalen gemacht so dass heute die Halbvokale kurze oder genauer "nicht-lange" Vokale bezeichnen können. jemenitischen Juden haben eine eigene der Originalaussprache nähere Aussprachetradition bewahrt als die sehr enthusiastischen an traditioneller jüdischer Bildung wenig interesierten Zionisten.

Geschichte

Die Hebräische Schrift ist seit dem 11. Jahrhundert v. Chr. nachweisbar. Dabei handelte es sich aber um die heute als hebräisch angesehene Schrift um die nur noch von den Samaritern althebräischen Buchstaben. Die heutige hebräische Schrift ist die zur Zeit des Reichs-Aramäischen gebräuchliche Aramäische Die Masoreten (jüdische Schriftgelehrte) entwickelten im 7. Jahrhundert n. Chr. ein Vokalpunktierungssystem um die Aussprache festzuhalten (siehe Masora ).

Geschichte

Das Hebräische wird unterteilt in drei Alt- Mittel- und Neuhebräisch ( Ivrith ).

Althebräisch

Etwa von 11. Jahrhundert v. Chr. in die exilisch-nachexilische Periode wurde eine Sprachform die man Althebräisch nennt. Diese weist noch typische semitische Merkmale auf und ist von gewissen Freiheit und Farbigkeit des Ausdrucks geprägt. würde das Hebräische immer starrer die im so wichtigen Verben wurden immer mehr von verdängt. Das machte vieles zwar regelmäßiger aber Sprache verlor an Lebendigkeit. Nach der Rückkehr dem Babylonischen Exil wurde Althebräisch immer mehr durch das Aramäische der Lingua franca der damaligen Zeit verdrängt. Zur Zeit Jesu wurde es bereits fast nur noch religiöse Zwecke benutzt. Dadurch erstarrte es nur mehr.

Mittelhebräisch

In den Spätschriften des Alten Testaments findet man eine Sprache die schon frühen Althebräischen stärker abweicht. Diese Sprache die stets langsam weiterentwickelte findet man auch in Texten von Qumran später wurde diese Sprache von den ( Rabbiner ) als Literatur- und Sakralsprache hoch geschätzt und benutzt. Es ist großer Textkorpus aus mittelhebräischer Zeit überliefert darunter Talmud .

Literatur

  • Rudolf Meyer: Hebräische Grammatik Berlin 1992
  • Ernst Jenni: Lehrbuch der hebräischen Sprache des alten Testaments Basel 1981
  • Wilhelm Gesenius: Hebräisches Handwörterbuch Berlin 1962
  • Frank Matheus Einführung in das Biblische Hebräisch I Studiengrammatik Münster 1997
  • Frank Matheus Einführung in das Biblische Hebräisch II Studienbuch das Gruppen- und Selbststudium Münster 1997

Weblinks



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