Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 18. August 2019 

Heinrich V. (England)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Heinrich V. (* August 1387 in Monmouth ( Wales ); † 31. August 1422 bei Bois de Vincennes) König von England zweiter Sohn von Heinrich IV. und Mary de Bohun. Während des seines Vaters 1398 nahm Richard II. ihn als seinen Schützling auf und ihn freundlich. Im darauffolgenden Jahr wurde Heinrich die lancastrische Revolution frühzeitig zum Erben des Throns.

Heinrich V. von England

Von Oktober 1400 an leitete er die Amtsgeschäfte von Wales . Weniger als drei Jahre später war Kommandant der englischen Armee und kämpfte gegen Hotspur bei Shrewsbury. Damals ( 1403 ) wäre der sechzehnjährige Prinz beinahe von Bogenschützen getötet worden der ihn mit einem ins Gesicht traf. Ein normaler Soldat wäre wegen einer solchen Wunde zum Sterben verdammt aber Heinrich kam in den Genuss der Behandlung und nach einigen Tagen konnte der Arzt ein spezielles Werkzeug herstellen um die des Pfeils ohne weiteren Schaden zu entfernen. Operation war erfolgreich hinterließ aber wohl bleibende die als Zeugnis seiner Erfahrung in Schlachten haben könnten.

Die walisische Revolte unter Owen Glendower Heinrich bis 1408 . Anschließend begann er als ein Ergebnis Krankenstandes des Königs größeren Einfluss auf die zu nehmen. Ab Januar 1410 half er seinen Onkeln Heinrich und Beaufort legitimierten Söhnen von John of Gaunt (weil dieser in Gent geboren wurde); praktisch hatte Heinrich alle über die Regierung.

In Innen- sowie Außenpolitik unterschieden sich Handlungen von denen des Königs der den 1411 aus dem Rat ausschloss. Die Auseinandersetzung Vater und Sohn war aber nur politisch es möglich ist dass die Beauforts die von Heinrich IV. vermutlich besprochen haben. Ihre haben sich sicherlich auch angestrengt den Prinzen verleumden. Es kann sein dass Heinrichs ausschweifende durch William Shakespeare unsterblich gemacht durchaus wahr ist. Heinrichs über Beteiligung an Krieg und Politik auch seiner Jugend widerlegt aber diese Überlieferung. Der Vorfall sein Streit mit dem Präsidenten des Gerichtshofs hat keinen zeitgenössischen Beleg und wurde 1531 von Sir Thomas Elyot erwähnt.

Die Geschichte von Falstaff hatte ihren teilweise in Heinrichs früherer Freundschaft zu Sir Oldcastle. Diese Freundschaft und die politische Gegnerschaft Thomas Arundel Erzbischof von Canterbury ermutigten vielleicht Lollardy. Wenn dem so muss ihre Enttäuschung ein Beleg für die von kirchlichen Schreibern wie Thomas Walsingham gewesen weil Heinrich nachdem er König geworden war ganz anderer Mann wurde.

Am 20. März 1413 folgte Heinrich seinem Vater auf den Ohne Vergangenheit die ihn beschämen konnte und gefährliche Gegner musste er seine praktische Erfahrung voll einsetzen. Er hatte mit drei Hauptproblemen kämpfen:

  • Wiederherstellung des Landfriedens
  • Beendigung des Schismas der Kirche und
  • Wiederherstellung des englischen Ansehens in Europa .

Heinrich löste alle diese Probleme und auf ihnen allmählich eine standfeste Politik auf. erstes stellte er klar dass er England Oberhaupt einer vereinten Nation regieren würde und vergangene Unstimmigkeiten vergessen werden sollten. Der ehemalige Richard II. wurde wieder mit vollen Ehren bedacht junge Mortimer wurde begünstigt und die Erben unter der letzten Herrschaft leiden mussten bekamen Titel und Besitztümer zurück. Mit Oldcastle setzte seinen persönlichen Einfluss umsonst ein und die innenpolitische Gefahr ging von den Lollards aus. die Hartnäckigkeit des Königs erstickte die Bewegung Januar 1414 im Keim und sicherte seine Position Herrscher. Außer dem gescheiterten Anschlag auf Mortimer den Lord Scrope und Richard Earl von Cambridge (und Großvater von König Eduard IV. ) verwickelt waren blieb der weitere Teil Herrschaft in England von größeren Schwierigkeiten verschont.

Jetzt konnte Heinrich sich außenpolitischen Angelegenheiten Ein Schriftsteller der nächsten Generation behauptete als dass Heinrich durch kirchliche Staatsmänner angespornt wurde den französischen Krieg einzutreten um von innenpolitischen Schwierigkeiten Aber für diese Aussage gibt es keine Die Wiederherstellung des Landfriedens war des Königs Anliegen und solange der nicht gesichert war er sich nicht anderen größeren Unternehmungen hingeben. Unterfangen war auch nicht nutzlos. Alte kommerzielle und die Unterstützung die die Franzosen Glendower wurden als Ausrede für den Krieg angeführt die ungeordnete französische Lage keine Sicherheit für Frieden bot. Heinrich könnte seinen Anspruch auf Besitztümer als Teil seiner königlichen Aufgabe angesehen aber eine dauerhafte Lösung für nationale Streitigkeiten in jedem Fall notwendig für einen Erfolg Weltpolitik. Der Feldzug von 1415 mit seiner brillianten Lösung in der Schlacht von Azincourt am 25. Oktober war nur der erste Schritt. Zwei Jahre geduldige Vorbereitung folgten.

Die Seeherrschaft wurde durch die Vertreibung Genueser Alliierte der Franzosen aus dem Ärmelkanal erlangt. Eine erfolgreiche Diplomatie stürzte den Sigismund von Frankreich vom Thron und durch Vertrag von Canterbury wurde der Grundstein zu Ende des Schismas mit der Kirche gelegt. 1417 konnte der Krieg auf breiterer Front eröffnet werden.

Die niedere Normandie wurde schnell erobert Rouen von Paris abgeschnitten und belagert. Die Franzosen waren die Streitfragen der Burgunder und Armagnacs lahmgelegt. Heinrich spielte sie geschickt gegeneinander ohne seine kriegerische Tatkraft zu vermindern. Im 1419 fiel Rouen und im August standen Engländer vor den Toren von Paris. Die der französischen Parteien führten zur Ermordung von von Burgund durch Partisanen des Dauphins bei Montereau am 10. September 1419 . Philipp der neue Herzog und der Hof arbeiteten Heinrich zu. Nach sechsmonatigen Verhandlungen Heinrich im Vertrag von Troyes als Erbe König von Frankreich anerkannt am 2. Juni 1420 heiratete er Katharina die Tochter des Nach seinem Tod heiratete Katharina von Valois einen walisischen Höfling Owen Tudor Großvater von König Heinrich VII . Mit ihm hatte sie die mehrere

Heinrich V. war nun auf dem seiner Macht angelangt. Der Erfolg in Frankreich gewiss. Mit Sigismund konnte er es sich lassen das große Schisma durch die Wahl Papst Martin V. beendet zu haben. Alle Staaten Westeuropas im Netz seiner Diplomatie gefangen.

Er hatte das Oberhaupt der Christenheit seiner Hand und Pläne für einen neuen Kreuzzug begannen Konturen anzunehmen. Heinrich sandte auch in den Osten aus um Informationen zu jedoch wurden seine Pläne durch seinen Tod

Ein Besuch in England im Jahr 1421 wurde durch die Niederlage seines Bruders Thomas Herzog von Clarence bei Baugé unterbrochen. Die bittere Not langen Belagerung von Meaux griff seine Gesundheit und er starb am 31. August 1422 bei Bois de Vincennes an einer Durchfallerkrankung . Hätte er weitere zwei Monate gelebt er noch zum König von Frankreich gekrönt

Heinrichs letzte Worte waren der Wunsch Mauern von Jerusalem wieder aufzubauen. Das war bezeichnend. Sein war mit Sicherheit der Sagenkönig Artus und somit war er ein typischer König. Aus diesem Grund waren seine Pläne verdammt in einer Katastrophe zu enden weil Zeit für einen neuen Aufbruch gekommen war. war er nicht rückschrittlich seine Politik war

  • eine starke zentrale Regierung vom Parlament
  • eine konservative Kirchenreform;
  • kommerzielle Entwicklung
  • und die Aufrechterhaltung nationaler Geltung.

Seine Ziele wurden mit einigem Respekt seinen Nachfolgern aus der Tudor Dynastie weiter jedoch hätte er sie auf mittelalterlichen Wegen konstitutioneller Herrscher vollendet. Seine Autorität war sein er konnte fähige Leutnants ausbilden aber nach Tod gab es keinen der seinen Platz Herrscher einnehmen konnte. Krieg Diplomatie und Staatsführung alle auf seiner Führung.

Heinrich V. liegt in der Westminster Abbey begraben. Seine Grabstätte wurde seiner herrlichen während der Reformation beraubt. Schild Helm und Sattel die der ursprünglichen Grabbeilagen waren hängen immer noch dem Grab. Die Büste ist ersetzt worden.

Sein Nachfolger wurde sein einziger Sohn Heinrich VI. (* 6. Dezember 1421 - † 21. Mai 1471 ) der allerdings zu diesem Zeitpunkt noch Kleinkind war.

Das Drama König Heinrich der Fünfte ist William Shakespeares Version vom Leben dieses Königs.

Vorgänger:
Heinrich IV.
Liste der Herrscher Englands Nachfolger:
Heinrich VI.



Bücher zum Thema Heinrich V. (England)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Heinrich_V._(England).html">Heinrich V. (England) </a>