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Helene Weigel


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Helene Weigel (* 12. Mai 1900 in Wien ; † 6. Mai 1971 in Berlin) war eine Schauspielerin und Intendantin des Berliner Ensembles .

Sie war die Ehefrau von Bertolt Brecht Tochter eines Prokuristen und einer Spielwarenhändlerin mosaischen Glaubens. Nach der Schauspielausbildung in Wien ging sie nach Frankfurt am Main später nach Berlin. Hier studierte sie Dramaturgie bei Max Reinhard trat an der Volksbühne und am Deutschen Theater auf wo ihr Ruhm begründete. Über ein Jahrzehnt lang sie große Rollen in großen Dramen: Meroe Kleists “ Penthesilea “ die Marie in Büchners Woyzeck “ Pauline Piperkarcka in Hauptmanns „Die Ratten“ Lucinde in Molieres „Arzt Willen“ und viele andere mehr. William Shakespeare Henrik Ibsen Georg Kaiser Ernst Toller Nepomuk Nestroy Sophokles gehörten zum Repertoire. In den frühen Jahren schon lernte sie Bertolt Brecht kennen gemeinsame Sohn Stefan wurde 1924 geboren 1929 sie 1930 Geburt der Tochter Barbara.

Die Frauengestalten im Werk des Dichters von ihr beeinflusst fast alle hat sie In der Uraufführung des Stückes „Die Mutter“ sie 1932 ebenso die Titelrolle wie in „Die Gewehre der Frau Carrar“ 5 Jahre in Paris. Die Brechts lebten seit 1933 der dänischen Emigration. 1938 spielte die Weigel erste und letzte Mal auf einer dänischen die Carrar in einer Inszenierung mit Laienspielern der deutschen Emigrantenkolonie. Emigration führte sie weiter Schweden und Finnland nach Amerika. „Helli“ wie sie von genannt wurde wechselte in die Rolle einer der „Nur“-Mutter und des Dienstmädchens die sie Leib und Seele ausfüllte. Nach der Rückkehr den USA spielte Helene Weigel 1948 die in der Uraufführung von Brechts „ Antigone “ in der Schweiz. Im gleichen Jahr das Künstlerpaar nach Ostberlin wo mit der von „Mutter Courage und ihre Kinder“ (Deutsches eine neue Theaterära begann - 1949 wurde Weigel Intendantin des neugegründeten „ Berliner Ensembles “ dessen unumstrittene Herrin sie bis zum blieb künstlerischer Leiter wurde Brecht. Mit ihm führte sie das Theater zu Weltruf und ruhm der 1954 mit einem Gastspiel in begann: für die drei Vorstellungen der „Mutter im „Théâtre Sarah Bernhardt“ erhielt das Ensemble 1. Preis im „Theaterfestival der Nationen“.

1950 war Helene Weigel Gründungsmitglied der Deutschen Akademie der Künste in Ost-Berlin für die SED trat sie 1954 als Kandidatin für Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus an dreimal wurde von der DDR mit dem Nationalpreis ausgezeichnet zur Professorin ernannt 1965 mit dem Vaterländischen in Silber ausgezeichnet.



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