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Heliozentrisches Weltbild


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Der Heliozentrisches Weltbild ( griech. helios : die Sonne kentron : Mittelpunkt) bezeichnet eine Auffassung nach der die Erde wie andere Planeten um die Sonne bewegt.

Zur Entwicklung der heliozentrischen Auffassung

Heliozentrisches Weltbild

Die erste konsequente heliozentrische wissenschaftliche Hypothese des Planetensystems stellt das kopernikanische Weltbild dar. Doch sind auch in der Antike bereits Versuche einer heliozentrischen Darstellung des von den Pythagoräern entwickelt und und hauptsächlich von Aristarch von Samos gelehrt worden.

Danach bewegt sich die Erde gemeinsam den anderen Planeten um die Sonne die ihrerseits im des Weltalls steht. Die Dimensionen der Erdbahn werden Aristarch als verschwindend klein im Vergleich zu Entfernungen der der Fixsterne angesehen. Das System Aristarch war jedoch keine Verallgemeinerung des gegebenen Beobachtungsmaterials sondern spekulativ und erwuchs aus den Grundlagen der Phytagoreischen Philosophie.

Diese Tatsache ist bei der Einschätzung Bedeutug als Vorläufer des kopernikanischen Weltbildes zu

Einen inkonsequenten Heliozentrismus vertraten andere Denker Antike so z.B. Herakleides Pontikos. Nach dessen bewegten sich Merkur und Venus um die Sonne weil bei diesen Oppositionsstellungen (d.h. Gegenstellungen am Himmel relativ zur niemals eintreten was im geozentrischen ptolemäischen Weltbild nur schwer zu erklären war.

Siehe auch: Geschichte der Astronomie

Widerspruch zum ptolemäischen Weltbild

Obwohl noch andere Astronomen die Idee Heliozentrismus aufgriffen konnte sie sich gegen das ausgearbeitete mit den Beobachtungen in Überseinstimmung befindliche Weltbild das zudem von der herrschenden Aristotelischen ausführlich begründet wurde nicht durchsetzen. Die zeitweilige retrograde Bewegung der äußeren Planeten kann hier die Überlagerung der Bewegungen der Erde und beobachteten Planeten erklärt werden.

Aus der Tatsache daß Aristarch wegen Auffassungen vor Gericht gestellt werden sollte ist zu ersehen daß das geozentrische Weltbild von herrschenden Klassen ebenso gestützt wurde wie später Feudalismus von der Kirche. Die Kirche erklärte geozentrische Weltbild mit der Bibel in Übereinstimmung daß alle Angriffe darauf zugleich Angriffe auf Autorität der Kirche und der feudalen Herrschaft

Wichtige Vertreter des heliozentrischen Weltbilds waren Galileo Galilei Tycho Brahe und Nikolaus Kopernikus aber auch Johannes Kepler und Isaac Newton . Newton fasste deren Beobachtungen und Theorien stellte sie auf eine mathematische Grundlage und so die klassische Mechanik .

Das heliozentrische Weltbild ist der Ausgangspunkt modernen Astronomie ist jedoch auch als überholt da das Universum nach heutigem Verständnis keinen ausgezeichneten Mittelpunkt

Siehe auch: Geozentrisches Weltbild



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