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Henri Matisse


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Henri Matisse (* 31. Dezember 1869 3. November 1954 ) war ein französischer Maler.

  • Papierschnitt
Um 1943 wurde der Papierschnitt zum Hauptausdrucksmittel in Arbeit des damals bereits krankheitsbedingt ans Bett Künstlers. Mit der Technik des Papierschnitts konnte jedoch weiterhin künstlerisch kreativ arbeiten. Er ließ Assistenten Papierbögen mit Farbe einstreichen aus denen dann seine Figuren und freien Formen ausschneiden Matisse nannte diese Technik "mit der Schere 1947 wurde eine Folge von Papierschnitten aus Jahren 1943 - 1944 unter dem Titel "Jazz" veröffentlicht die Schablonendruck vervielfältigt worden waren. Die Serie der Akte" entstand 1952 nur wenige Jahre vor seinem Tod.

Der Kunsthändler Heinz Berggruen stellte die Papierschnitte erstmals 1953 in seiner Pariser Galerie aus und 2003 in einer Sonderausstellung seiner Sammlung Berggruen in Berlin.

  • Werke (Auswahl):
    • 1905 "Luxus Stille und Begierd" Musée d'Orsay Paris
    • 1909 "Spanierin mit Tamburin" Puschkin-Museum Moskau
    • 1910 "Harmonie in Rot"
    • 1937 "Dame in Blau"
    • 1949 "Blassblaues Glasfenster"
    • 1953 "Die Schnecke" Tate Gallery London
    • 1952 "Blauer Akt Seilspringerin" (Papierschnitt)
    • 1952 "Der Papagei und die Meerjungfrau" (Papierschnitt x 785 cm)
    • 1953 "Die Garbe"


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Henri Matisse wurde am 31. 12. in Le Cateau Nordfrankreich geboren und fand dem Jurastudium zur Malerei. Er setzte sich junger Künstler intensiv mit den Kunstrichtungen des Jahrhunderts auseinander und kopierte für den Staat Louvre klassizistische Werke. Matisse entwickelte sich zum und innovativen Künstler des 20. Jahrhunderts und 1905 einer der Mitbegründer der Fauves zu der "Wilden". Die Fauves waren eine Künstlergruppe besonders expressiv und mit leuchtenden Farben arbeitete. Matisse war als Maler Grafiker und Plastiker und lebte abwechselnd in Paris und in Gegend von Nizza wo er am 03. 1954 starb. Sein Atelier war ein Zimmer Blick aus dem Fenster. Akte Portraits Wohnräume Landschaften und dynamische oder schwer fassbare Themen der Tanz oder die Musik (Jazz) standen Zentrum seines Darstellungsinteresses (Sujet). Sein künstlerisches Streben sich auf die Harmonie zwischen der maximalen der Farbe und einer fortschreitenden Abstraktion der Form. Die Reduktion der Form bis hin Abstraktion führt ihn zur Betonung des dynamischen Das Spätwerk offenbart sich in den "Scherenschnitten" kann als Höhepunkt dieser Bestrebung gewertet werden. Serie die nur in blau und weiß ist (gouaches decoupees) hatten eine skulpturale Wirkung. Beispiel dafür ist der blaue Akt ein von 1952 mit den Maßen 116 mal 9 cm. Ein Beispiel für die Leuchtkraft Farben ist "Der Tanz". Ein Ölbild von und 260 mal 391 cm. Die nahezu gegeneinander gesetzten Farben (intensives Rot und blauer/grüner die mitreißende Bewegungsdynamik die rhythmische Sruktur und flächenverspannende Figurengruppe haben eine magische Ausstrahlung auf Betrachter.

zeitgleiche Musik: "Sacre du Printemps" eine von Igor Strawinsky.

Zitat Matisse: "In die Farben hinein schneiden erinnert mich an die unmittelbare Arbeit Bildhauer mit Stein"



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