Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 28. Februar 2020 

Hering


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Hering ( Clupea ) ist eine Gattung der Familie Heringe (Clupeidae).

Es handelt sich um Fische die in großen Schwärmen leben. Ihre Hauptnahrung sind Copepoden kleine Krebse die im Plankton leben.

Der Körper ist länglich der Bauch als bei der Sprotte. Die Schuppen am sind nicht gekielt. Eine Fettflosse fehlt. Der wird nicht größer als 30 cm ist geschuppt und glänzt silbergrün. Der frische Fisch auch "grüner Hering" genannt.

Inhaltsverzeichnis

Arten

Speisefisch Hering

Der Hering wird u.a. als Matjes Bismarckhering Rollmops Bückling oder Surströmming verzehrt.

Der Heringsfang in der Ostsee ist mit dem Aufstieg der Hanse zur regionalen Wirtschaftsmacht verbunden. Der Hering als eiweißreiches Nahrungsmittel und Fastenspeise im Mittelalter begehrt zusätzlich hatte er durch Einlegen in Salz oder Salzlake (mit Salz aus Lüneburg ) den Vorteil gut transportiert und gelagert zu können. Fastenzeiten waren im Mittelalter sehr ausgedehnt und teilweise bis zu einem Drittel des Jahres.

Die Salzheringproduktion führt u.a. auch zum des Stecknitzkanals zwischen Elbe und Trave einem der Kanalprojekte der Neuzeit in Mitteleuropa für den des Lüneburger Salzes via Lübeck nach Schonen . Die dortigen hansezeitlichen Verarbeitungsplätze Skanör und werden wärend der Saison im August und zu Großstädten mit bis zu 20.000 Menschen. in zu einem Fünftel mit Salz gefüllten aus mecklenburgischem und pommerschem Holz zertifiziert mit dem eingebrannten Siegel der Stadt Lübeck werden die Heringstonnen Nürnberg oder Regensburg gehandelt.

Ab ca. 1500 vermindern sich stetig die Heringsschwärme in Ostsee bis sie Mitte des 16. Jh. völlig ausbleiben. Mit der zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutung Nordseeherings ab dem Ende des 15. Jh. der Aufstieg der niederländischen Generalstaaten und der Abstieg der Hanse.

In der Neuzeit führte die Überfischung Heringsbestände im Nordatlantik in den 70er Jahren 20. Jahrhunderts zu schweren politischen Konflikten zwischen und anderen euopäischen Staaten. Island weitete schrittweise Einflusszone im Nordatlantik aus bis hin zur SM-Zone und veränderte damit auch das internationale bzw. das Völkerrecht .

Der Hering ist heute in Ost- Nordsee in seinem Bestand bedroht.

Weblinks

Literatur

  • Schubert Ernst Alltag im Mittelalter - Natürliches und menschliches Miteinander Darmstadt 2002



Bücher zum Thema Hering

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Hering.html">Hering </a>