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Hermann Burte


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Hermann Burte (* 15. Februar 1879 in Maulburg ; † 21. März 1960 in Maulburg eigentlich Hermann Strübe ) war ein deutscher Dichter und Maler .

Der Vater war Beamter in Lörrach die Mutter führte einen kleinen Laden. der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe wo er mehrere Preise bekam. Studium der Akademie in Karlsruhe bei Ludwig Schmitt-Reutte. 1900 unterrichtete Strübe an der Kunstgewerbeschule in Für seine Leistungen erhielt er ein Stipendium einen Studienaufenthalt in England .

Durch den engen Kontakt mit der Literatur mit William Shakespeare John Milton und William Wordsworth wurde Burte immer mehr zur Dichtung die englische Gastfreundschaft und der Umgang mit Menschen formten ihn vollends.

Bei einem Aufenthalt in Paris wurde er auf einen Wettbewerb aufmerksam dem er teilnahm und den er gewann. einem Volksroman der wochenweise in Zehnpfennigheften erscheinen wollte man billigen Schundheften etwas entgegensetzen. Damit Burte zum Schriftsteller.

Burte suchte als Maler wie als das gleiche: Gestaltung der Landschaft und des Menschen Prägung der Heimat aus der er wächst und worin seinen festen Grund hat. Seinen Gedichten in alemannischer Mundart stehen die Gemälde gegenüber zu ihn in erster Linie die Landschaft des Markgräflerlandes inspirierten mit denen er aber auch Veränderung und Zerstörung durch die industrielle Entwicklung

„Um aim umme lyt e Hüüsermeer

Suust un bruust e wilde Wältsvercheer

Aber’s Härz isch schwer un d’Sell isch

Wenn I numme uf der Lucke wär!“ '

Hermann Burte war schon früh ein völkischer Ideologie und in der Folge auch eifriger des Nationalsozialismus . Sein Roman „Wiltfeber der ewige Deutsche. Geschichte eines Heimatsuchers“ zeugt von dieser Einstellung aber auch die Grundstimmung in der Kulturszene ausgehenden wilhelminischen Zeit wieder: Burte wurde 1912 für diesen Roman mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet.

Außerdem erhielt Burte den Schillerpreis ( 1927 gemeinsam mit Fritz von Unruh und Franz Werfel ) sowie den Hebelpreis (1936).

Bleibend (solange der Dialekt gelebt wird) sind seine alemannischen Gedichte ihn als den wirkungsstärksten Lyriker dieser Sprache nach Johann Peter Hebel auszeichnen während seine Romane (Wildfeber!) sowie Bühnenstücke praktisch vergessen sind.

Noch immer Beachtung finden seine Gemälde Burte selbst sein dichterisches Werk höher eingeschätzt als die Malerei.

Schriften

  • Das neue Haus. Lustpiel in Versen. Berlin
  • Wiltfeber der ewige Deutsche. Die Geschichte eines Leipzig 1912
  • Simson. Ein Schauspiel. Leipzig 1917
  • Katte. Ein Schauspiel in fünf Aufzügen. 1920.
  • Madlee. Alemannische Gedichte 1923.
  • Der letzte Zeuge Bühnenstück in drei Aufzügen. 1921.
  • Die Flügelspielerin und ihr Tod. Sonette. Leipzig
  • Patricia. Sonette an eine Engländerin. Leipzig 1922.
  • Ursula. Gedichte 1930.
  • Prometheus. Eine Dichtung für die Bühne. Leipzig
  • Der besiegte Lurch - Ein Gleichnis des gegen das Leiden Leipzig 1933
  • Warbeck. Ein Schauspiel. Leipzig 1935
  • Vom Hofe welcher unterging. Frankfurt 1939
  • Deutsche Sendung des Wortes und der Letter. 1942
  • Mit Rathenau am Oberrhein Heidelberg 1948
  • Die Seele Des Maien Schopfheim 1950
  • Stirn unter Sternen. Gedichte. Offenburg: 1957
  • An Klotzen Rhein und Blauen. Gedichte. 1963.
  • Adler und Rose. Übersetzung französischer Gedichte. Schopfheim
  • Ausfahrt und Heimkehr. Gedichte aus dem Nachlass 14 Zeichnungen und 10 Farbbildern




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