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Hermann Heiß


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Laut Anon: (veröffentlicht in Meyers Handbuch über die Musik 4. Auflage 1971)
wer kann das mal überprüfen? Danke eddi 1. Mär 2004 (CET)

Hermann Heiß 1897 bis 1966 war Komponist für Zwölftonmusik und Elektronische Musik .

Inhaltsverzeichnis
1 Weblink

Wichtigste Lebensdaten aus künstlerischer Sicht

29. Dezember 1897: geboren in Darmstadt
  • 1921 – 1924: Studium bei B. Sekles Renner in Frankfurt/Main
  • 1925: Studium der Zwölftontechnik bei Joseph Matthias Hauer in Wien
  • 1926 – 1927: Studium bei Hoehn in am Main
  • 1928 – 1933: Hauptmusiklehrer an der Lietz-Schule Spiekerooge
  • 1932: Studium bei Arnold Schönberg in Berlin
  • Kriegsjahre: Theorielehrer an der Heeresmusikschule in Frankfurt/Main
  • 1944: 90 Prozent seiner Werke bei Luftangriff Alliierten auf Darmstadt zerstört
  • ab 1946: Dozent bei den Kranichsteiner Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt Lehrer für Tonsatz und
  • 1948: Verleihung des Büchnerpreises
  • ab 1953: Leiter einer Meisterklasse für Komposition der Städtischen Akademie für Tonkunst in Darmstadt; Kurse und Kompositionsabende an allen westdeutschen Sendern und Konservatorien
  • 1955: Errichtung eines Studios für Elektronische Komposition
  • 1957: Verleihung der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Plakette
  • 1958: Verleihung der Heinrich-Merck-Ehrung
  • 1964: Uraufführung: „Missa – Elektronische Messe für in Klosterneuburg bei Wien; diese wurde später in Mailand und Söcking bei Starnberg aufgeführt

6. Dezember 1966: gestorben in Darmstadt

Zitat zur „peritonalen“ (alle tönenden Möglichkeiten Tonbewegungslehre aus "Elemente der Elektronischen Komposition" 1949

Instrumentaler und vokaler Satz sind klar nach der Epoche der instrumental bedingten dogmatischen öffnen sich in der Möglichkeit einer sinnvollen der Veränderungsgrade und Bewegungskapazität von Ton Klang Rhythmus Zeitsatz Stärke und Höhe neue Aspekte eine freie Kompositionsweise die ihre Bindung in Hörbarkeit findet und ihre Form aus der gewinnt in ihrem Ursprung unthematisch ist jedoch Kontinuum bilden kann für die Ausgliederung von Das Weiterschreiten zu elektronischer Kompositionsweise ergab sich
 (veröffentlicht in  Meyers Handbuch über die Musik  4. Auflage 1971)  

Eine Auswahl der wichtigsten Werke

  • „Requiem“ für Sopran Alt Streichquartett
  • Kammer- und Klavierlieder: u. a. nach Texten Gottfried Benn Franz Kafka Erich Kästner Christian Morgenstern und nach eigenen Texten
  • Klavierkonzerte: Chaconne 1); Capricci ritmici 1); Modi 1) und II; Sonaten und Klangspiele für mit Hilfsinstrumenten
  • Chormusik: Angelus-Silesius-Zyklus; Kinderlieder
  • Kantate ...und sie verbreiten Unruhe (Partisanen des Weltalls) 1951 zum Gedenken an Arnold Schönberg
  • Ballettmusik u.a. mit Alice Kaluza Tatjana Gsovsky Bühnentanzspiele z.B. „Der Manager“
  • Synfonien und Orchestermusik: „Sinfonia giocosa“; „Sinfonia atematica“; I und II nach Bildtiteln von Paul Klee
  • Funkballade: „Die glorreiche Unterlassung des Fliegerhauptmanns K.“; musique concrete Phonomontagen elektronisch
  • Elektronische Musik : Elektronische Komposition I 2) II III. Missa - Elektronische Messe für Klosterneuburg“ für Tenor Sprecher Chor und elektronisches Tonband
  • Elektronisches Pausezeichen des Hessischen Rundfunks 1955-1985

1) Auf Schallplatte in der Reihe Musik der Gegenwart“ herausgegeben vom VDMK mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft mbH Serien-Nr. 2 538

2) Auf Schallplatte in der Reihe Musik in der Bundesrepublik Deutschland“ 3/1950-1960 herausgegeben Deutschen Musikrat auf Emi Electrola Serien-Nr. DMR

Weblink

http://biblio.zkm.de/heiss/



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