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Hexensabbat


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Dieser Artikel erklärt den historischen Begriff Hexensabbat.
Aus diesem leitet sich auch der Börsenbegriff Hexensabbat ab.
Unter dem so genannten Hexensabbat verstanden die Hexentheoretiker in der Frühen Neuzeit das Treffen von angeblichen Hexen und Hexenmeistern mit dem Teufel an bestimmten meist abgelegenen Orten den genannten Hexentanzplätzen .

Im Rahmen der frühneuzeitlichen Hexenlehre stellte der Besuch eines Hexensabbates eines vier zentralen Delikten im Zusammenhang mit dem der Hexerei dar.

Da allgemein angenommen wurde dass die bei diesen Treffen gemeinsam mit dem Teufel Orgien feierten galt dies als ein Beispiel ihre besondere perverse Veranlagung.

Darüber hinaus stellte man sich vor die hier versammelte Hexengesellschaft verkehrte Gottesdienste feierte und somit Gotteslästerungen und -verhöhnungen indem sie angeblich z.B. zuvor gestohlene Hostien entweihten.

Die Behauptung dass alle Hexen irgendwann an solchen Hexensabbaten teilgenommen haben müssten bewog Ankläger im Rahmen der Hexenprozesse bereits eingefangene Hexen danach zu fragen wen sie dort gesehen getroffen hätten. Spätestens unter der Folter benannten dann die Beschuldigten ihre vermeintlichen Mitgenossen . Diese Praxis führte nicht selten dazu sich die einmal in einer Region begonnenen schnell ausweiteten.




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