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Hilfe


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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hilfe im Sinne der Hilfsbereitschaft ist ein der Kooperation in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie dient einen erkannten Mangel oder eine änderungswürdige Situation zu verbessern. Der Hilfe geht entweder Bitte des Hilfebedürftigen oder eine von ihm Entscheidung durch Hilfsbereite voraus.

Die Feststellung über das Ausmaß der und der geeigneten Hilfsmittel kann zwischen den betroffenen Parteien kaum stark differieren. Dabei kann die Situation sowohl als auch unterschätzt werden. Ursachen sind meist der Kompetenz des Helfenden aber auch in der des Hilfebedürftigen zu suchen. So kann etwa Urteilskraft eines schwer kranken Menschen ebenso stark geschwächt sein wie Allgemeinzustand. Im Gegenzug kann der Helfende der nicht oder nicht ausreichend gewachsen sein.

Hieraus wird deutlich dass ein "Anspruch Hilfe" wie er in den meisten Gesellschaften ein selbstredendes "ungeschriebenes Gesetz" betrachtet wird nicht mit "Anspruch auf Besserung" ist. Schließlich gibt zu viele subjektive Störfaktoren die einer effektiven Hilfe im stehen können. In den traditionellen und erfahrenen Berufen ( Heilberufe Gesundheitsberufe ) hat sich daher die "Hilfe zur als ein effektives und realistisches Konzept durchgesetzt.

Hilfe als kulturelle Errungenschaft

Das Erkennen von Hilfebedürftigkeit und die zu helfen entspringen wesentlich aus dem Verantwortungsbewusstsein ( Gewissen ). Im Rahmen von Familie Partnerschaft und Freundschaft sind Abhängigkeiten und intime Bindungskräfte die gegenseitiger gewissenhafter Unterstützung. So ist etwa ein in seinen ersten Lebensjahren "abhängig" von der anderer. Im Gegenzug spüren nahestehende Personen (Eltern Betreuer ...) eine "Verantwortung" ihm gegenüber.
Darüber hinaus bestehen weitere von der Gemeinschaft getragene umfangreiche Hilfsangebote je nach Ausgangslage:

Abhängigkeit -> Beratung ( Suchtstellen Psychotherapie )
Einkommensverlust -> Soziale Unterstützung (z.B. Sozialhilfe )
Glaubenszweifel -> seelischer Beistand ( Kirchliche Dienste Glaubensstifter)
Krankheit -> Gesundheitssystem ( Ärzte )
Kriminalität -> Sicherheitsdienste ( Polizei )
Unsicherheit -> Psych.Unterstützung ( Psychologen )
Unwissen -> Bildungseinrichtungen ( Schulen )
Vergewaltigung -> Frauenhaus

Diese Hilfseinrichtungen sind eingerichtet worden damit sie in Anspruch nimmt. Dies kann freiwillig geschehen oder werden. Dies führt hin und wieder zu Problemen (Unterlassene Hilfeleistung). Ein weiteres Problem ist die Preisgabe des Mangels als solchem und notwendige Vertrauen dass der helfenden Instanz entgegengebracht werden Um dieses Vertrauen zu garantieren sind die Helfer an eine gesetzlich geschützte Schweigepflicht gebunden.

Ethische moralische und religiöse Grundlagen

Viele Menschen betrachten Hilfe nicht nur eine "natürliche Pflicht" sondern als eine aus Glauben folgende Aufgabe. Hier folgt das Gewissen einer gesellschaftsunabhängigen Instanz. Nicht wenige Hilfsangebote werden religiösen Institutionen oder besonderen weltanschaulichen Splittergruppen getragen. Einige von ihnen verbieten ihren aber gesellschaftlich vereinbarte und tradierte Hilfsangegote. So lehnen etwa die Zeugen Jehovas eine fremde Blutspende ab.

Hilfe als systemerhaltender Faktor

Hilfe ist besonders dann eine gewollte Kooperation sie das Fortbestehen eines Systems fördert. Diese als Symbiose bekannte Kooperation ( Koexistenz ) gleicht durch Wechselwirkung einen "allein nicht überwindbaren" Mangel aus dabei direkt Bedingungen an dieses Tun zu knüpfen. Hier eine unmittelbare Abhängigkeit die man als "Hilfe Selbsterhalt" bezeichnen kann denn sie entspringt weder Konvention noch einem Gewissen. Allerdings ist auch die gegenseitige Hilfe keine Garantie zum Fortbestand. veränderte äußere Umstände als auch immanente Wandlungen können das System zwingen sich

Bei mehreren Systemen untereinander wird diese etwas entschärft. Es liegt in der Natur Systeme dass sie benötigte Hilfsmittel (Aktivitäten Ressourcen Energie etc.) bereitstellt. Das System transferiert also in das betroffene System. folgt dass im Hilfe-System ein Ausgleich geschaffen muss für die abgegebenen Leistungen. Sonst würde dieses durch weitere derartige Kooperation aufzehren. Damit ist diese besondere (unbalancierte) auch für das Hilfe-System belastend. Unter Umständen es sogar in der Folge selbst der Je nach dem Grad der Notsituation ist eine daran ausgerichtete Vernetzung oder Verkettung von vielen sich jeweils sichernden und Hilfestellen notwendig. Umgekehrt kann man jedes (vernetzte) auch als sich in gegenseitiger Hilfe befindliche sehen die das Fortbestehen des Ganzen garantieren .

Arten und Formen der Hilfe

Mit Art ist gemeint welchen Zweck die Hilfe verfolgt. Die Form (in sagt aus wer oder was die Hilfe bzw. woraus sie besteht. Die häufigsten Formen Geld Nahrung und Kleidung . Sie werden nicht mehr extra erwähnt.

  • vorsorgende Hilfe : Durch die Vorsorge soll das Eintreten einer Mangelsituation verhindert ( Versicherung gesunde Ernährung Früherkennungsuntersuchung...)
  • nachsorgende Hilfe : Durch regelmäßige Nachsorge soll die Wirksamkeit der Hilfe gewährleist und ein Rückfall vermieden werden ( Rehabilitation Nachhilfe -Unterricht...)
  • Soforthilfe : Durch sie wird eine erkannte Notsituation gemildert die folgende Hilfe wird meist von übernommen ( Erste Hilfe Spende ...)

Verhaltensregeln zur Hilfe

  • Unnötige Hilfesituationen durch Vorsorge vermeiden
  • Erkennen und Akzeptieren der besonderen Situation
  • Größtmögliche Kooperation zwischen Helfenden und Hilfebedüftigen
  • Hilfe für die Helfenden (siehe auch Helfersyndrom )
  • So wenig wie nötig - Soviel möglich (siehe auch Hilfe zur Selbsthilfe)




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