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Hohlladung


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Wirkung einer Hohlladung

Die Hohlladung ist eine spezielle Anordnung von brisantem Sprengstoff um eine kegel- oder halbkugelförmige Metalleinlage sich besonders zum Durchschlagen von Panzerungen eignet. wird dementsprechend in Panzermunition Panzerabwehrwaffen und Bomblets

Funktionsweise

Eine Metalleinlage (z.B. Kupfer - allg. je höher die Dichte desto effektiver) mit zum Geschosskonus abgewandten Spitze wird mit möglichst Sprengstoff umgeben. Der Zünder sitzt dabei am des Geschosses. Wird die Ladung gezündet so sich - von der Spitze des Metallkegels - ein Stachel der mit sehr hoher das Ziel durchdringt und ein langsamerer "Stößel" die Hauptmasse repräsentiert und die Nachhut bildet. platzen häufig Teile der beschossenen Panzerung von Innenseite ab und erzeugen so eine Splitterwirkung. betrachtet handelt es nicht um einen Schweissvorgang um eine Kaltverformung bei höchsten Drücken. Dabei die Strahlgeschwindigkeit des Stachels durch die Sprengladung (mindestens eine Größenordnung) als die Geschossgeschwindigkeit so die Anfangsgeschwidigkeit der Hohlladung nur eine geringe spielt. Dadurch kann das Abschussgerät leicht gehalten (Bazooka oder auch Panzerfaust ).

Granate mit Hohlladung zur Panzer- bekämpfung Zweiter

Hohlladung aufgeschnitten

Wird das Geschoss mittels Drall stabilisiert so nimmt durch die Drehung Durchschlagsleistung stark ab aus diesem Grund werden meisten Hohlladungen flügelstabilisiert.

Nach dem Hohlladungsprinzip werden auch so Schneidladungen gefertigt die nicht kegelförmig sondern V-förmig eine gewisse Länge ausgebildet sind. Damit ist möglich z.B. Stahlträger mit relativ geringer Sprengkraft die gesamte Breite zu zerschneiden. Schneidladungen kommen erster Linie bei zivilen Abbruchprojekten zum Einsatz.

Siehe auch: Waffen



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