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Holger Drachmann


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Holger Drachmann (* 9. Oktober 1846 in Kopenhagen ;† 9. Oktober 1908 in Hornbaek Seeland ) war ein dänischer Dichter.

Leben

Drachmann ist der Sohn eines Marinearztes; in Kopenhagen Kunst und wird nach dem Maler . Diese Kunst gibt er aber bald des Journalismus auf.

Reisen durch Europa und ein längerer in England als Journalist führen im die sozialen der Zeit vor Augen.

Zurück in Kopenhagen schließt sich Drachmann Kreis Dichter des modernen Durchbruchs um Georg Brandes an. Mit enthusiastischen Huldigungen für die Pariser Kommune und ironischen Angriffen auf die geistige Dänemarks ist er dort ein willkomener Gast.

In seiner späteren Liebes- und Naturlyrik überwiegend das Meer als Symbol für Unruhe und Stärke besungen; in seinen meist realistischen beschreibt er heimatverbunden das Leben der Fischer .

In Drachmanns Schaffen spiegelt sich genau Problematik des dänischen Bürgertums wieder: das Schwanken bürgerlich und liberal . Dem Dichter ergeht es da ähnlich; im Leben wie in der Gesinnung wandelt sich von demokratisch zu nationalistisch.

Auch Kritik am Verfall der bürgerlichen deren Untergang er prophezeit taucht in den immer wieder auf.

Holger Drachmann stirbt am 14. Januar in Hornbaek auf Seeland.

Werke

  • Forskrevet (1890)
  • I Storm og Stille (1875)
  • Med Kul og Kridt (1872)
  • Ranker og Roser (1879)

Literatur

  • Rubow P. V.: Holger Drachmann. - Kopenhagen - 3.1950
  • Ursin J.: Bibliografi over litteraturen om Holger - Kopenhagen 1959
  • Ursin J.: Holger Drachmann. - Kopenhagen 1953



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