Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 21. August 2019 

Hugo Bettauer


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Hugo Bettauer (* 18. August 1872 in Baden bei Wien ; † 26. März 1925 in Wien ; eigentlich Maximilian Hugo Bettauer ) war ein österreichischer Schriftsteller .

Maximilan Hugo Bettauer war das jüngste im Hause und hatte zwei ältere Schwestern den Namen Hermine (Michi) und Mathilde. Sein war Arnold (Samuel Aron) Bettauer aus Lemberg 9. Juni 1873 mit 34 Jahren) seine war Anna Bettauer (geb. Wecker).

Aus Bettauers Jugend ist nur bekannt er 1887 / 1888 mit Karl Kraus gemeinsam die 4. Klasse im Franz-Josephs-Gymnasium der Stubenbastei besucht hatte.

Karl Kraus galt Zeit seines Lebens als schärfster Kritiker von Bettauer was dieser sehr bedauerte.

Mit 16 Jahren ergriff Bettauer von die Flucht und riß bis nach Alexandria wo er gefunden und zurück geschickt wurde.

1890 wechselte Bettauer seinen Glauben und trat der jüdischen Gemeinde aus um evangelischer Christ zu werden. Im selben Jahr geht zu den "Kaiser-Jägern" als Einjährig-Freiwilliger. Der Religionswechsel vermutlich damit im Zusammenhang zu sehen da für jüdische Soldaten ohne Adel kaum möglich Karriere zu machen. Um nicht gleich "Katholik" werden wurde bei einer Konvertierung in der die evangelische Kirche bevorzugt.

Nach fünf Monaten in Tirol scheidet er allerdings aus dem Militärdienst Schwierigkeiten mit seinen Vorgesetzten wieder aus. Gemeinsam seiner Mutter zieht er nach Zürich und tritt mit 24 Jahren ( 1896 ) das beachtliche Erbe des Vater an.

In Zürich heiratet er auch seine Olga Steiner und wandert mit ihr nach dem seiner Mutter in die USA aus. Noch während der Überfahrt verliert durch eine Spekulation sein gesamtes Vermögen. Die bleiben bis 1899 in New York wo seine Frau als Schauspielerin auftritt. Bettauer keine Arbeit findet wandern beide nach aus wo sein Sohn Heinrich Gustav Hellmuth wird.

In Berlin arbeitet Bettauer als Journalist amerikanischer Staatsbürgerschaft und wird bald durch das einiger Skandale bekannt. Unter anderem schreibt er Folge eines Skandals das 1921 erschienene Buch Bobbie in dem er einen reichen und Kindesentführer beschreibt. 1901 wird Bettauer nach dem Selbstmord des des Berliner Hoftheaters den er der Korruption aus Preußen ausgewiesen.

Bettauer geht nach München und arbeitet im Kabarett Elf Scharfrichter und zieht im Herbst 1901 nach Hamburg um dort Leiter des Fachblattes Küche und Keller zu werden.

Nach der Scheidung von seiner Frau Bettauer in Hamburg seine zweite Frau Helene Müller (die damals erst 16 Jahre alt kennen.

1904 wird Bettauer aus Hamburg ausgewiesen und wieder nach Amerika. Auf der Überfahrt heiratet seine Geliebte die im selben Jahr noch Sohn (Reginald Parker) auf die Welt bringt.

In New York arbeitete er als für Zeitungen und beginnt für diese Fortsetzungsromane schreiben.

1910 kehrt er nach Wien zurück und bei der Neuen Freien Presse. Als er Beginn des Krieges 1914 in die Armee eintreten möchte wird mit Hinweis auf seine US-Staatsbürgerschaft verwehrt.

1918 wird er nach einem Streit über kaputte Schreibmaschine direkt an der Front von Neuen Freien Presse gefeuert.

Unmittelbar nach dem Krieg arbeitet Bettauer Korrespondent für New Yorker Zeitungen und startet Hilfsprogramm in den USA für die Wiener Ab 1920 schreibt er Romane in einer Vielzahl kaum jemand. Zwischen vier und fünf Titel jährlich. Bettauer spezialisiert sich auf Kriminalromane mit Engagement. Populär werden vor allem seine Romane dadurch dass sie nicht nur in Wien sondern auch in New York und Berlin.

Sein bekanntester Roman wird jedoch Die Stadt ohne Juden [1] aus dem Jahre 1922 in dem er beschreibt wie sich entwickeln würde wenn alle Juden auswandern müssten. skurril die Idee damals war war es ein visionärer Roman und stand auch in indirekten Vergleich mit Hitlers Beschreibungen Wiens in Mein Kampf .

Nebenbei gründete Bettauer auch seine Wochenschriften Journal das regelmäßig für Aufruhr ob seiner und oft auch wohl reißerischen Inhalte sorgte. in den USA setzte er auch hier Konzept des Fortsetzungsromans um. Bettauer verdiente im der Zeit noch zusätzlich an Rechte für und Filmversionen.

Er gehörte damit nicht nur zu umstrittensten sondern auch erfolgreichsten Schriftstellern seiner Zeit. der Verfilmung Die freudlose Gasse feierte Greta Garbo ihr Leinwanddebüt und in der Stadt ohne Juden Hans Moser .

Auf Grund seines "Entdeckungsjournalismus" und seines für sexuelle Aufklärung und Freizügigkeit wurde Bettauer wieder Gegenstand von öffentlichen Diskussionen. Seiner Gegner ihn als "Asphaltliterat" zu disqualifizieren. Der Streit im Laufe der Zeit so stark dass zur Beschlagnahme der Zeitschrift kam und Bettauer sehr emotional beschuldigt oder verteidigt wurde. Schließlich es zu einem Prozess gegen ihn der zu öffentlichen Drohungen und Mordaurufen führte. Bettauer überraschend frei gesprochen und die Nachfolgezeitschrift erreichte 60000 Exemplaren sogar die höchste Auflage unter Wochenzeitungen. Im März 1925 wurde sogar angedacht die Wochenzeitschrift zu

Am 10. März 1925 erschoß um der Zahntechniker Otto Rothstock Hugo Bettauer. Bettauer schwer verletzt mit vier Schüssen in Brust Arme ins Krankenhaus. Am 26. März starb an den Folgen seiner Wunden.

Noch während er im Krankenhaus lag es im Wiener Gemeinderat zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. die Motive des Attentäter wurde lange gerätselt. ist dass er vor dem Anschlag Mitglied NSDAP war wieder austrat und nach der von NS-nahen Anwälten und Freunden untestützt wurde. gilt daher als eines der ersten Opfer NSDAP in Österreich.




Bücher zum Thema Hugo Bettauer

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Hugo_Bettauer.html">Hugo Bettauer </a>