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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 14. Oktober 2019 

Hypergamie


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Als Hypergamie bezeichnet die Ethnologie /Anthropologie eine anysogame Heiratsregelung nach der eine Frau einen Mann höherem sozialen Status heiraten soll.

Die legalen Nachkommen aus einer solchen erhalten den Status des Vaters wodurch auch Ansehen der Verwandtschaftsgruppe der Frau ansteigt. Die Frau und Verwandten gewinnen durch eine hypergame Heirat an Prestige .

Für den Mann hingegen ist ein Ehe hingegen kein Prestigeverlust denn die Nachkommen seiner sozialen Schicht zugeordnet. Gleichzeitig genießt er einen ökonomischen bei allen existierenden Fallbeispielen von Hypergamie müssen Braut respektive deren Verwandte mit einer höheren Mitgift eine Kompensationsleistung erbringen.

Hypergamie kann in stark stratifizierten Gesellschaften (z.B. im indischen Kastensystem ) um die strengen Endogamievorschriften zu umgehen. Sie tritt ausschließlich in patrilinearen Gesellschaften auf in denen die Kinder Status über den Vater erhalten.

Das Gegenteil der Hypergamie ist die genannte Hypogamie in der die Frau einer höheren Schicht ( Kaste Klasse etc.) entstammt als der Mann. Auch übernehmen die Kinder im allgemeinen den Status Vaters weshalb eine hypogame Verbindung in den Fällen für die Beteiligten weniger interessant ist.

Siehe auch: Anisogamie - Status - Heiratsregelung



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