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InterCityExpress


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Der InterCityExpress (ICE) ist der schnellste Zug der DB Fernverkehr des Personenfernverkehrsunternehmens der Deutschen Bahn AG .

Inhaltsverzeichnis

Typen und Technik

Beginnend bereits Mitte der 1960er Jahre entstanden im Netz der damaligen Deutschen Bundesbahn Schnellfahrstrecken (SFS) zunächst durch Ausbau bestehender (Ausbaustrecken ABS) auf Streckenhöchstgeschwindigkeiten von 200 km/h mehr ab 1978 auch durch Bau von Neubaustrecken .

Zwar standen mit druckertüchtigtem InterCity-Wagenmaterial und Elektrolok der Baureihe 103 sowie dem Elektrotriebwagen 403 bereits Züge für eine Höchstgeschwindigkeit von km/h zur Verfügung. Um noch höhere Geschwindigkeiten erreichen begann die Bundesbahn ab 1985 Experimente mit einem eigenen Hochgeschwindigkeitszug als zum japanischen Shinkansen und dem französischen TGV .

Dieser Versuchszug (InterCity Experimental später ICE-V) heute nicht mehr in Betrieb; es existiert noch ein ICE-Mess- und Versuchszug der ICE-S. Züge sind mit LZB Linienförmige Zugbeeinflussung ausgestattet.

ICE 1

Der ICE 1 (Baureihe 401) wurde als mehrteiliger betrieblich trennbarer Triebkopfzug mit 10-14 Mittelwagen konzipiert und Die Deutsche Bahn AG besitzt heute 59 (der 60. ist beim Unfall in Eschede bis auf einen Triebkopf zerstört worden) jeweils 12 Mittelwagen die jeweils 645 Fahrgästen bieten. Ein Zug mit 12 Wagen hat Gesamtlänge von mehr als 370 m. Die Triebköpfe bringen zusammen eine Leistung von 9600 die es ermöglicht den Zug auf maximal km/h zu beschleunigen; die maximale Geschwindigkeit im liegt jedoch nur noch bei 250 km/h das Beschleunigen auf 280 km/h während der kurzen Halteabstände zu unwirtschaftlich wäre. In den Jahren nach Eröffnung der Strecke Hannover-Würzburg war höhere Geschwindigkeit jedoch noch der Alltag.

Von außen sind ICE-1-Züge daran zu dass sie ein erhöhtes Bord-Restaurant mit Oberlichtern Teilweise führen ICE-1-Züge modernisierte Großraum-Wagen mit sich denen des ICE 2 sehr ähnlich sehen keine elektronische Sitzplatzreservierungsanzeige und kein Reisendeninformationssystem im haben. Die meisten der ICE-1-Wagen sind in und Großraum aufgeteilte Wagen alter Bauart. Ein fährt meist an der Spitze oder am des Zuges entgegengesetzt zu den 1. Klasse-Wagen.

ICE 2


ICE 2 (1. Klasse Großraumwagen)

Um das Liniennetz erweitern zu können ab 1997 die ICE 2 -Züge in Betrieb genommen. Sie sollten eine Anpassung an die Nachfrage ermöglichen und wurden als Halbzug konzipiert. Jeder der 44 ICE kann geteilt werden da er aus zwei Teilen besteht. Diese beiden Halbzüge besitzen je einen Triebkopf und einen Steuerwagen . Dadurch wird eine Flügelung ermöglicht wie mit Zügen aus Berlin ins Ruhrgebiet gemacht wird. In Hamm werden die Züge geteilt und fahren Duisburg oder über Wuppertal weiter nach Köln Düsseldorf.

Der ICE 2 sieht dem ICE von aussen sehr ähnlich. Unterscheiden kann man beiden Züge z.B. an der Bugklappe. Der 2 hat bei den Endwagen eine geteilte der ICE der ersten Generation jedoch nicht. ist ein grosser herausstehender Holm in der des Triebkopfes und das „flache“ Board-Restaurant bzw. Der im ICE 2 eingesetzte Steuerwagen ist Triebwagen dadurch einfach zu unterscheiden dass der einen Passagierraum enthält (meist der Raucher-Wagen). Das unterscheidet sich deutlich vom ICE 1 obwohl Wagen ansich beinahe gleich sind. Charakteristisch sind andere Sitze (Flugzeug-Sitzen ein wenig ähnlich) eine Sitzplatzreservierungsanzeige sowie eine grosse Fahrtinformationstafel über den zum Vorraum. Insgesamt wirkt der Innenraum der 2-Wagen heller großzügiger und freundlicher.

ICE 3 und ICE 3M

Seit 2000 ist das neueste Modell des ICEs regulären Einsatz der ICE 3 (Baureihe 403). Er ist für Geschwindigkeiten 300 km/h zugelassen (erreicht mit Sicherheitsreserve auch km/h) und kann auch größere Steigungen (40 statt 12 5 Promille auf Hochgeschwindigkeitsstrecken bzw. Promille im Altnetz) bewältigen als seine Vorgänger. die dafür notwendige Antriebsleistung von 8.000 kW zu können ist der Zug nicht wie Vorgänger mit zwei Triebköpfen ausgestattet sondern es in der achtteiligen Einheit der 1. 3. und 8. Wagen jeweils von vier 500 Motoren angetrieben. Die zugehörige elektrische Ausrüstung wie Traktionscontainer Hilfsbetriebeumrichter usw. ist unterflur untergebracht und den gesamten Zug verteilt. Der Verzicht auf oder Lokomotiven ermöglicht erstmals an beiden Zugenden freie Sicht der Passagiere auf die Strecke. den Lounge -Plätzen kann man dem Triebfahrzeugführer über die Schulter schauen. Von den 3 besitzt die DB AG 37 Züge 13 werden zur Zeit vom Herstellerkonsortium unter Federführung von Bombardier Transportation und Siemens Verkehrstechnik


ICE 3 im Bahnhof Heidelberg

Die ICE 1 und 2 waren breiter und schwerer als die UIC für internationale Züge vorgibt und durften nur in Deutschland verkehren. Einzelne Züge hatten zum Verkehr nach Zürich und Wien erhalten. Um zukünftige ICEs freizügig in Europa einsetzen zu können wurde das Profil verkleinert; zudem ermöglichte der verteilte Antrieb maximale Achslast die den Vorgaben der UIC Um die Netze ausländischer Bahnen befahren zu wurde der ICE 3M (Baureihe 406; M wie mehrsystemfähig ) entwickelt der unter den Stromsystemen verschiedener Länder verkehren kann und auch mit den Zugsicherungssystemen ausgestattet ist. Die DB AG setzt der ICE 3M auf ihren internationalen Zugläufen die niederländische Staatsbahn NS besitzt ebenfalls 4 die auf der Verbindung Amsterdam-Frankfurt am Main werden.

Auch die ICE-3- und -3M-Züge sind die ICE 2 als Halbzüge konzipiert und erlauben eine Flügelung.

Da die ICE 3 und ICE die einzigen Hochgeschwindigkeitszüge der DB AG sind die maximalen Steigungen von 40 Promille auf Schnellfahrstrecke Köln-Frankfurt am Main bewältigen können werden auf den darüberführenden Linien eingesetzt.

Einsatzstrecken des ICE 3 2003 :

Einsatzstrecken des ICE 3M 2003:

  • Frankfurt am Main — Köln — Duisburg Amsterdam
  • Frankfurt am Main — Köln — Brüssel

2001 hat die spanische Eisenbahngesellschaft RENFE für 625 km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke Barcelona Madrid 16 modifizierte ICE 3 bestellt die dort ab 2004 unter der Bezeichnung Velaro E mit bis zu 350 km/h verkehren

ICE-T und ICE-TD

Gleichzeitig mit dem ICE 3 wurden beiden Neigetechnik-ICEs ICE-T und ICE-TD entwickelt die dem ICE 3 sehr Beide weisen ebenfalls das neuartige Unterflur-Antriebskonzept auf ähneln sich stark in Technik und Innenausstattung. Gegensatz zum ICE 3 sind sie aber für den Einsatz auf Hochgeschwindigkeitsstrecken ausgelegt sondern den Einsatz auf Ausbaustrecken. Da die Geometrie Ausbaustrecken weit mehr Steigungen und Kurven aufweist bei beiden die Neigetechnik zum Einsatz (daher ICE-T wie Tilt ). Durch die Neigung können die Züge in Kurven fahren ohne dass die Passagiere unangenehme Seitenbeschleunigung empfinden. Der ICE-T bezieht wie vorhergehenden ICE-Typen seine Antriebsenergie elektrisch aus der der ICE-TD (wie Tilt und Diesel ) wird mit Dieselmotoren angetrieben und ist für den Fernverkehr nicht elektrifizierten Strecken gedacht.

Der ICE-T wird von der DB AG in Varianten eingesetzt 11 Züge mit 5 Wagen 415) und 32 Züge mit 7 Wagen 411). Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 230 und hat eine Antriebsleistung von 3.000 kW bzw. 4.000 kW (7-Wagen-Zug).

Vom ICE-TD (Baureihe 605) besitzt die Deutsche Bahn Züge die eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h Sie sind damit zwar keine wirklichen Hochgeschwindigkeitszüge immerhin die schnellsten Dieselzüge im deutschen Bahnnetz.

Wegen sicherheitsrelevanter technischer Probleme wurden sie vom Eisenbahn-Bundesamt stillgelegt. Zum Fahrplanwechsel 2003 wurden die 605 gefahrenen ICE-Verbindungen durch [[ ]]-Züge ersetzt mit Nahverkehrstriebwagen der Baureihe 612 gefahren werden.

Seit November 2003 dürfen die ICE-TD den Austausch der Achswellen wieder mit Neigetechnik werden. Die DB läßt diese voll einsatzfähigen allerdings in verschiedenen Bahnwerken herumstehen und befördert Fahrgäste zwischen Dresden und Nürnberg weiterhin mit mit der Baureihe 612.

Einsatzstrecken des ICE-T 2003 :

ICE Sprinter

Der ICE Sprinter ist kein eigener Zugtyp sondern lediglich Bezeichnung für besonders schnelle ICE-Verbindungen zwischen den Deutschlands in den Morgen- und Abendstunden.

Die ICE Sprinter-Verbindungen sind darauf ausgelegt für Geschäftsreisen oder Langstreckenpendlern eine Alternative zum zu bieten. Besonders gegenüber normalen ICE-Verbindungen sind Reservierungspflicht und der Aufpreis von 10/15 Euro normalen Fahrpreis (inkl. Sitzplatzreservierungsgebühr) in der 2./1. eine kostenfreie Auswahl an Tageszeitungen - und die kürzere Reisezeit bedingt durch wenige oder Zwischenhalte.

Die Sprinter-Züge fahren häufig nach durchfahren Sprinter-Strecke noch weiter gelten dann jedoch nicht als Sprinter sondern nur noch als normaler

ICE Sprinter-Verbindungen (2004):

  • Frankfurt - Berlin (03:29 Stunden ohne
  • Frankfurt - Hamburg (03:19 Stunden)
  • Frankfurt - München (03:23 Stunden)

Service Ausstattung und Programm

Die ICE-Züge waren von Anfang an Premium-Produkte mit einem umfangreichen Service geplant. Alle sind vollklimatisiert an jedem Platz gibt es über die verschiedene von Bord eingespeiste Musik- Sprachprogramme sowie Radiosender gehört werden können. Einige sind mit Steckdosen ausgestattet und ein Teil Sitze ist mit Videobildschirmen versehen im ICE 1 teilweise auch der 2. Klasse. Die bislang dort gezeigten sind seit Sommer 2003 durch Bahn-Werbefilme ersetzt Nachträglich wurden in ausgewiesene Handy-Wagons so genannte Repeater (Signalverstärker) eingebaut. Die ICE-3- -3M- -T- -TD-Züge haben an allen Plätzen Steckdosen. Der 1 wurde ursprünglich mit einem auf BTX basierenden Board-Informationssystem ausgeliefert dessen Bildschirme wurden jedoch mit Werbetafeln überklebt zu sehen ist noch die Zifferntastatur. Im ICE 2 fehlte solches Konzept von Anfang an. Im ICE gibt es in einigen Wagen ein Touch-Display allgemeine Fahrplan-Informationen zum gesamten Bahn-Netz liefert und Wunsch auch ausdrucken kann. Das System sieht elektronischen Fahrplanauskunft für den PC sehr ähnlich HAFAS ")

Alle ICE 1 und 2 sind einem Bordrestaurant ausgestattet ebenso die 7-teiligen ICE-T. ICE 3 und die 5-teiligen ICE-T wurden ohne Bordrestaurant konzipiert sollen jedoch in Zukunft entsprechend bewirtschaftet werden. In allen Zügen finden eine behindertengerechte Toilette und spezielle Stellplätze für Darüber hinaus gibt es ein Konferenzabteil und Dienstabteil hat sich im ICE 3/3M und zu einem Service-Point gewandelt.

Fahrpreis

ICE-Züge bilden die höchsttarifierte Produktkategorie im der DB. Ein einfacher InterCity (IC) oder EuroCity (EC) ist im Fahrpreis häufig günstiger. DB ist in letzter Zeit in Kritik da sie mehr ICE fahren lässt als unter anderem auch auf Strecken wo sich Fahrzeitvorteil gegenüber dem IC/EC ergibt trotzdem aber dafür den höheren ICE-Preis erhebt. Begründet wird mit dem größeren Komfort im ICE.

ICE-Unfälle

Am 3. Juni 1998 starben bei dem bis dato schwersten in Deutschland 101 Menschen 119 weitere Menschen zum Teil schwer verletzt. Durch das Versagen gummigefederten Radreifens am hinteren Gestell des ersten hinter dem Triebkopf entgleiste zuerst dieses Rad ICE 1 " Wilhelm Conrad Röntgen ". Dies wurde nicht erkannt. In der des Bahnhofs Eschede passierte der Zug mit Tempo 200 Weiche die sich vor einer Überführung befand. diese unglückliche Konstellation (nicht durch den Radreifen sich) wurden viele folgenden Wagen aus dem geschleudert und an der Mauer der Überführung Als Ursache muss ein Konglomerat aus unzureichenden Mängeln in der Wartung Kompetenzwirrwar überzogenem Sparen der falschen Stelle und gefährlichem Ehrgeiz (gummigelagerte waren nur zur Geräuschdämpfung von Vorteil) angesehen Dass DB-Netz zu einem großen Anteil Schuld dem Unglück hatte wurde in der Folge den Medien nicht dargestellt. Dargestellt wurden nur Mängel am Radreifenkonzept.

Im Dezember 2002 führte ein Achsbruch zur Entgleisung des "Franken-Kurier". Darum wurde die Neigetechnik bei allen ICE-TD abgeschaltet. Am 25. Juli 2003 wurden diese Züge vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) stillgelegt da die Festigkeit der Radsatzwellen auch Neigetechnik nicht gesichert sei. Seit dem 15. August 2003 dürfen die Züge wieder fahren sobald Radsatzwellen getauscht worden sind.

Am 1. April 2004 entgleiste ein ICE auf der Strecke Der ICE-Unfall in Efringen ereignete sich am bei Efringen-Kirchen ( Landkreis Lörrach Südbaden ). Ursache war ein auf die Schienen Traktor mit dem der ICE 600 (Basel- gegen 9.30 Uhr mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h zusammenprallte. Das 1. Drehgestell des Zugteils entgleiste dabei mit zwei Achsen. Es drei Verletzte zu verzeichnen. Der Fahrer des wurde schwer der Zugführer und ein Fahrgast verletzt. In den Unfall war noch ein ICE verwickelt der vom entgleisten Zug leicht wurde. Er passierte die Unglücksstelle wenige Minuten dem Unfall. Dieser ICE wurde nur leicht

Siehe auch: Katastrophen im Schienenverkehr

Literatur

  • ICE T - BR 411 415 und DB Reise & Touristik AG (Hrsg.) Verlag 2000 ISBN 3777102881

Weblinks


Andere Hochgeschwindigkeitszüge: Acela AVE Cisalpino Eurostar KTX Shinkansen Sokol Thalys TGV Transrapid X2000

Siehe auch: Liste der Baureihen



Bücher zum Thema InterCityExpress

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