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Ideae innatae


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Die ideae innatae (lat. : "angeborene Ideen" oder '"eingeborene bezeichnen einen zentralen Begriff in der Geschichte Philosophie um den ausführlich in Auseinandersetzungen bezüglich erkenntnistheoretischen Bedeutung gestritten wurde.

Inhaltsverzeichnis

Zu den Auffassungen bei Aristoteles und

Aristoteles beantwortete die Frage nach der der allgemeinen Aussagen und Begriffe mit der Schlußfolgerung daß die Tätigkeit des Verstandes ihre sei.

Davon ausgehend erklärten die Nachfolger des gewisse Pinzipien und Grundbegriffe seien angeboren. Die entstandene Lehre von den ideae innatae verband sich mit Platons idealistischer Erkenntnistheorie (seine Lehre von der und den Ideen) die der im Mittelalter scholastischen Anschauung sehr entgegenkam( Platonismus Scholastik ).

Zu den Auffassungen in der Neuzeit

In der Philosophie der Neuzeit findet diese Lehre bei Rene Descartes (Cartesianismus) Nicolas Malebranche und G.W. Leibniz . Dagegen wandten sich vor allem Pierre Gassendi und die französischen Materialisten des 18. Jahrhunderts .

Die eindeutige Ablehnung bei John Locke

John Locke unterzog sie einer umfassenden Kritik und ihre Haltlosigkeit. Gleichzeitig analysierte er die Grundbegriffe durch ihre Evidenz die Illusion angeborener Ideen erzeugen. Allgemeine würden stets durch Abstraktion aus den einzelnen Inhalten gebildet oder gewonnen. Was die Erkenntnisse so könnten sie schon deshalb nicht angeboren weil alle Erkenntnisse Erkenntnisse von Gegenständen oder seien.

Die Vorstellung des Gegenstandes müsse aber Erkenntnis die sich auf ihn beziehe voraufgehen. die Substanz als Träger der Qualitäten die uns einfache Ideen bewirkten bleibe etwas Unbekanntes; werde als ein Erzeugnus unseres subjektiven Denkens

Die Entwicklung der Wissenschaft bestätigte Lockes vom Ursprung der menschlichen Erkenntnisse aus der

Locke verneinte auch daß die Gottesidee sei und behauptete sie sei historisch im der rationellen Erforschung "des Aufbaus und der der Dinge" entstanden. Er widerlegte überhaupt die die ethischen und religiösen Auffassungen seien angeboren.

Zur Auffassung bei Immanuel Kant und Kategorien

Bis dahin wurden Erkenntnisinhalte als apriorisch so bei Immanuel Kants Erkenntnisformen. Die Kategorien sind bei Kant die unabhängig vom Gehalt der Erfahrung sind. Kategorien sind bei ihm keine Widerspiegelung des der in der sinnlichen Welt gefunden wurde bloß Formen unter die der Verstand das der Sinnenerkenntnis zugeleitete Material subsumiert.

Als solche Begriffe sind die Kategorien z.B. alle Sätze der Mathematik apriorisch( Apriorismus ). Gegen die Lehre von den angeborenen in der Kantschen Spielart wandte sich im 19. Jahrhundert u.a. Hermann von Helmholtz ( Nativismus ).

Zu den Auffassungen im 20. Jahrhundert

Bis ins 20. Jahrhundert vertreten einzelne Philosophen und Naturwissenschaftler so Bernhard Bolzano und Edmund Husserl die Idee von der angeborenen Wahrheit. spielt bei neuplatonischen Wissenschaftlern bis heute eine vornehmlich in der von Kant vertretenden Spielart in einigen Richtungen des Neuthomismus und der christlichen Religionen.

siehe auch tabula rasa sinnlich-rationale Erkenntnis empirisch-theoretische Erkenntnis Empirismus



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