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Idee


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Idee von gr. idéa ( eidos ) das Bild der Leitgedanke das Musterbild eine geistige Vorstellung einen Gedanken einen Energiepunkt. Ursprünglich wurde sie begriffen ein Urbild das einer individuellen Wirklichkeit zugrunde Heute wird Idee eher so definiert dass ihr eine Wirkung ausgeht die Aufmerksamkeit bündelt sowie eine Kraft sich in alle Richtungen auszudehnen.

In der Philosophie wird die Idee seit Platon als metaphysische Wesenheit eines Dinges aufgefasst. Dabei wird Idee als ein in seinem Begriff erfasstes verstanden als das eigentliche Innere eines Dinges. wird Idee als ein Urbild oder Musterbild dem es aber in der Wirklichkeit nur entspricht.

Somit ist im Sinne von Platons philosophischer Ideenlehre eine Idee vollkommener als jedes ihrer "Gegenstücke". So reicht z.B. kein noch so perfekt gezeichneter Kreis an die Idee des heran. Danach bildet das Ding die Idee nur (unvollkommen) ab es hat an der teil aber die Idee ist zugleich in enthalten. Die höchste Idee ist nach Platon des Guten.

Aristoteles betrachtet die Idee widerum als und formbildungsbegabt aber ohne Wirksamkeit s. Entelechie .

Die Neuplatoniker verstanden sie als Ausdruckskraft obersten Weltprinzips das mittelalterliche Christentum als "Gedanke Ein Streit ( Universalienstreit ) zwischen Platon-Anhängern Aristoteles-Anhängern und Anhängern des Nominalismus um Wesen und Herkunft des Begriffes Idee entbrennt im Mittelalter.

Seit Descartes und Locke wird die Idee in Bedeutung verstanden. Vielfach bedeutet die Idee nur das "Bild das sich der Geist von Ding macht".

Mit dem deutschen Idealismus insbesondere durch Schelling (für ihn sind Ideen "überirdische Mächte") Johann Gottlieb Fichte gewinnt die metaphysische Ideenlehre Platons wieder Bedeutung sie stellt sich aber offener und dar. Jetzt wird Idee als Begriff der gedacht die sich zwar noch nicht in Erfahrung findet aber dennoch in der Wirklichkeit ist. Fichte differenziert dass Ideen Kraft und spenden und ebnet somit dem Begriff der die Ebene der subjektiven Kreativität .

Transzendente Idee ist für Kant ein Begriff der in der Sehnsucht Verstandes liegt das ihm Gegebene zu überschreiten. die 3 Ideen der Metaphysik bezeichnet er Gott Freiheit und Unsterblichkeit .

Hegel betrachtet die Idee als das objektiv und definiert sie als ewigen Prozess des sich entfaltenden Denkens entsprechend versteht er die Wirklichkeit als die entwickelte Idee des Gedachten.

Heute versteht man im Allgemeinen unter Idee einen Einfall oder einen neuen Gedanken.

Um derart "zündende Ideen" zu produzieren verschiedene Kreativitätstechniken Verwendung wie z.B. das Brainstorming.

Siehe auch: Begriff Entwurfsmuster Ideal Realität



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