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Idol


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Das Idol ( lat. idolum idolon : Gestalt Bild Trugbild bezeichnet

  • in der Umgangssprache soviel wie Trugbild Begriff für jedes Götterbild oder für eine verehrte Person einen Abgott.

  • In der Popkultur wird das Wort synonym mit dem Begriff Star verwendet.

  • In seiner ursprünglichen Bedeutung heißt Idol : Bild Gestalt das Wesenlose das Schattenbild Abgeschiedenen später jeder umgeformte oder künstlich gebildete aus Stein Holz u.a. in Menschengestalt).

  • In der Philosophie wurde dieser Begriff Francis Bacon (Philosoph) eingeführt. Wie er in seiner Schrift Organum" ausführt wird die Erkenntnis besonders die des Menschen durch vielerlei Arten von Idolen
    1. Die "Idole des Stammes" ( idola tribus ) sind allen Menschen eigen. Der Mensch über die Natur in Analogie zu seinen Eigenschaften. Hieraus resultiert eine teleologische Naturauffassung. Es Fehler die sich aus der Unvollkommenheit der Sinne unter dem Eindruck verschiedener Einflüsse und ergeben.
    2. Die "Idole der Hölle" ( idola specus ) instehen infolge subjektiver Vorurteile der einzelnen ihrer Sympathien und Antipathien. Sie bewirken eine des Horizonts die Angewohnheit über alles vom des eigenen Ich oder nur des eigenen zu urteilen.
    3. Als "Idole des Marktes" ( idola fori ) bezeichnet Bacon die Gewohnheit sich auf Vorstellungen zu stützen. Sie entstehen auch durch sprachlichen Verkehr der Menschen. Vielfach wird die der Wörter nicht ausgehend von der Erkenntnis Wesens eines Gegenstandes festgelegt sondern aufgrund völlig Eindrücke von ihm.
    4. Die "Idole des Theaters" ( idola theatri ) stärken den Glauben an Autoritäten.

Es sind also Hindernisse die in Wissenschaft durch unkritisches Verhalten gegenüber falschen Auffassungen ihrem beharren darauf entstehen. Bacons Kritik dieser war von außerordentlicher methodologischer Bedeutung. Sie richtete gegen die Scholastik und der Wissenschaftauffassung ihrer Verterter und eine notwendige Voraussetzung für die Entwicklung der materialistischen Philosophie. Mit seiner Lehre von den schuf Bacon eine Vorform der Ideologiekritik.

siehe auch Ideal



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