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Ijob (Buch)


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Das Buch Ijob ( Buch Hiob; Buch Job ; in der arabischen Überlieferung Aiyub oder ist ein Buch im Alten Testament der Bibel. Es ist eine Dichtung eine all zu einfache Gottesvorstellung hinterfragt. Thema ist die Frage „Warum ein gütiger Gott Leid zu?“ In der erweist sich das Leid Einzelner als Prüfstein einem größeren Zusammenhang. Das Buch Ijob beschreibt universelle Streitfrage zwischen Gott und dem Satan: die Frage Gottes an Satan: „Hast du meinen Knecht Ijob geachtet? Seinesgleichen gibt es nicht auf Erde so untadelig und rechtschaffen er fürchtet und meidet das Böse.“ (Ijob 1 8) der Satan: „Geschieht es ohne Grund dass Gott fürchtet? Bist du es nicht der sein Haus und all das Seine ringsum Das Tun seiner Hände hast du gesegnet; Besitz hat sich weit ausgebreitet im Land. streck nur deine Hand gegen ihn aus rühr an all das was sein ist; er wird dir ins Angesicht fluchen.“ (Ijob 9-11)

Nachdem Gott den Verlust allen Besitzes werden Ijob fünf der sprichwörtlichen Hiobsbotschaften überbracht: stahlen alle Kamele die Sklaven wurden erschlagen. allein entkam um es dir zu sagen.“ 1 15)

In einfachen religiösen Vorstellungen schien Gott einzelnen Mensch unmittelbar gegenwärtig: Bestrafend den Gesetzesübertreter Rechtschaffenheit reich belohnend. Ijobs Unglücksschläge verneinen diese In dreimal drei Reden denen jeweils Ijobs folgt unterstellen ihm seine Freunde verborgene Missetaten würde Gott ihn nicht urplötzlich mit dem all seines Reichtums seiner Söhne und seiner strafen. Weder durch diese Unglücksschläge noch durch Argumente seiner drei Besucher Elifas Bildad und sieht sich Ijob veranlasst Gott zu verfluchen. verflucht aber sein Dasein beteuert beharrlich seine und fragt Gott nach dem Warum.

Der vierte Redner Elihu betont Gottes und Größe und stellt das Recht des göttliches Wirken zu beurteilen grundsätzlich in Abrede. hinaus meint er (für den modernen Leser wenig nachvollziehbar) dass Gott aufgrund seiner Allmacht gütig sein muss.

Letztendlich wendet sich Gott selbst aus Gewitter heraus an Ijob. Auch Gott betont Macht und die Herrlichkeit seiner eigenen Schöpfung. redet er über die Großartigkeit des von erschaffenen Nilpferdes.

Daraufhin widerruft Ijob seine vorigen Reden.

Gott belohnt Ijobs Treue und Geduld er ihm zweimal so viel gibt wie genommen wurde.

Das Buch Ijob wird mit Kohelet und Sprüchen zur biblischen Weisheitsliteratur gerechnet.

Literatur

  • Claus Westermann Der Aufbau des Buches Hiob Calwer Theologische Monographien Bd. 6 Calwer Stuttgart 1977

siehe auch: Bibel Altes Testament Buch Ester Buch der Psalmen Theodizee ("Weshalb lässt Gott Leid zu?")



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